21
Nov

Heizen mit Kamin liegt wieder voll im Trend - Aus der Not heraus

Aufgrund der stetig steigenden Heizkosten stehen viele Haushalte nach einem langen und kalten Winter vor der Frage wie diese Heizkostenabrechnung bezahlt werden soll. Denn die Preise für Gas und Rohöl sind in der vergangenen Zeit derart angestiegen, dass sich diese Entwicklung auch gravierend auf jeden Privathaushalt auswirkt. 
So haben bereits viele Hausbewohner reagiert und drehen den Heizkörper nicht mehr ganz so weit auf - und doch scheinen die Heizkosten kein Ende nehmen zu wollen....
Daher sehen sich viele Eigenheimbesitzer gezwungen entsprechende Alternativen zu finden, wie sie die eigenen vier Wände mit weniger Unkosten mollig warm beheizen können.
Das Heizen mittels Kamin wird in diesem Zusammenhang immer bedeutsamer, so dass sich viele Hausbesitzer auch nachträglich einen eigenen Kamin einbauen lassen.

 

Der Kaminbau - Schnell und unkompliziert realisierbar

Mittlerweile werden in vielen Neubauten entsprechende Kamine direkt eingebaut, da diese Heizmethode auch zukünftig eine große Bedeutung tragen wird. In vielen älteren Häusern hingegen sind keine Kamine angeschlossen, so dass ein kompletter Einbau nötig ist.
Grundsätzlich hat der Hausbesitzer dabei die Wahl, ob der Kamin zentral -also im Inneren des Hauses- erbaut oder an die Außenfassade angebracht werden soll.

Nachdem die Entscheidung für einen Kaminbau gefallen ist sollte der zuständige Schornsteinfeger über das Vorhaben informiert werden. Dieser prüft dann vor Ort die entsprechenden Gegebenheiten und wird die gewünschte Kaminlage objektiv beurteilen. Wichtig zu berücksichtigen ist zum einen die Lage des Kamins, da für den Kaminbau ein Hohlraum errichtet werden muss. Bei tragenden Wänden ist dieser Bau demnach nicht möglich, da sonst die Stabilität des Hauses nicht mehr gewährleistet ist. Zum anderen muss aber auch die nähere Umgebung im Hinblick auf brennbare Materialien begutachtet werden. Holzverkleidungen oder Holzbalken in der direkten Nähe des Kamins stellen ein erhöhtes Brandrisiko dar, so dass auch in dieses Fällen ein anderer Ort für den Kaminbau gewählt werden muss.
Ist nun eine geeignete Stelle für den Kaminbau gefunden, so kann eine entsprechende Fachfirma mit dem jeweiligen Vorhaben beauftragt werden. Nach einem persönlichen Gespräch und einer Begutachtung vor Ort werden bereits die benötigten Materialien bestellt, so dass diese nach den wichtigen Vorarbeiten direkt verbaut werden können.

Zunächst werden die Facharbeiter den notwendigen Hohlraum schaffen, in den später die einzelnen Kamineinsätze eingefügt werden. Entsprechend der Anzahl der anzuschließenden Kaminöfen wird auch der Durchmesser der Einsätze gewählt. So ist der Kamindurchmesser bei einem Kamin, an dem lediglich 1 Kaminofen angeschlossen ist deutlich geringer als bei der Nutzung mehrerer Öfen.
Die Kamineinsätze werden nun nach dem Bausteineprinzip übereinander befestigt, bis dass der letzte Einsatz am Dach anstößt. Auf diesen letzten Einsatz muss ein Dachdeckerunternehmen einen passenden Kaminaufsatz aufbringen, der den Kamin vor Fremdkörpern und enormen Witterungsverhältnissen schützt.

Im Anschluss werden der gesamte Kamin und die Wände wieder ordnungsgemäß verputzt, so dass letztendlich nur noch die einzelnen Ofenanschlüsse aus den Wänden herausragen. An diese Anschlüsse können nun die auserwählten Öfen angeschlossen werden - aber Achtung: Auch hier muss unbedingt auf die Angaben des Herstellers geachtet werden. Denn je nach Ofengröße muss ein entsprechender Abzug gewährleistet sein!

Bevor der Ofen nun aktiv genutzt werden kann muss erneut der Schornsteinfeger gerufen werden. Denn dieser prüft dann zum einen den ordnungsgemäßen Einbau des Kamins, zum anderen aber auch die Durchlässigkeit und die Ofenanschlüsse. Wenn er mit dem Resultat zufrieden ist wird er den ersten Brennvorgang starten und dem Hausbesitzer ein entsprechendes Zertifikat ausstellen, was die Nutzung dieses Kamins erlaubt.

 

Holz - Der optimale Wärmelieferant!

Bei der Frage nach dem passenden Heizmaterial entscheiden sich die meisten Hausbewohner für das klassische Holz. Denn dieses Produkt ist ein nachwachsender Rohstoff, der frei von wirtschaftlichen Schwankungen ist und demnach auch immer - zu einem überschaubaren Preis - verfügbar. Das Heizen mit Holz kann dabei ganz gezielt durchgeführt werden und eignet sich demnach perfekt als Ergänzung für die klassische Heizungsanlage. Vor allem in der Übergangszeit kann der Kaminofen so die klassische Heizung bestens unterstützen um die Heizkosten zu senken. Bei dem Rohstoff "Holz" wird dabei zwischen dem klassischen Baumholz und Abfallholz -Paletten, etc.- unterschieden. Das Baumholz lässt sich sowohl beim Förster als auch im Baumarkt erwerben: Bei der Selbstabholung im Wald muss das Holz noch entsprechend geschnitten, gespalten und gelagert werden -etwa 2 Jahre!-. Das Baumarktprodukt hingegen ist bereits getrocknet, damit aber auch deutlich kostenintensiver. Eine sehr beliebte Alternative stellt das Heizen mit Palettenholz dar: Denn dieses Produkt verfügt zum einen über einen hohen Brennwert, kann zum anderen auch sehr kostengünstig erworben werden. Einige Unternehmen bieten dieses "Abfallholz" sogar gegen Selbstabholung kostenfrei an!

 

Heizkosten sparen mittels Kaminofen

Wer seine Heizkosten effektiv und langfristig senken möchte, der sollte die Option eines Kaminbaus in Betracht ziehen. Zwar ist dieser Einbau zunächst mit Unkosten verbunden, die jedoch innerhalb kürzester Zeit mit den ersparten Heizkosten verrechnet werden können. So stellt der Kaminbau eine sinnvolle Anschaffung dar, wie für lange Zeit hinweg viele Unkosten eingespart werden können.
Doch neben der reinen Kosteneinsparung erzeugt der Kaminofen auch eine mollige und gemütliche Warme, die viele Besitzer bereits nach kurzer Zeit nicht mehr missen möchten.

 

 

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