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Aug

So inserieren Sie Ihre Immobilie auf my-landimmo.de

Die Entscheidung ist gefallen, Sie wollen Ihr Traumhaus auf dem Land verkaufen. Sicher fällt es Ihnen schwer, sich von Ihrem Bauernhaus, von einem Fachwerkhaus oder von Ihrem Landhaus zu trennen. Deshalb möchten Sie, dass die Immobilie, die jahrelang das Zuhause für Sie und Ihre Familie war, in die besten Hände kommt. Gerne möchten Sie sich selbst um den Verkauf kümmern und diesen nicht einem Makler überlassen. Mit ein wenig Engagement und Sorgfalt ist es nicht schwer, eine Landimmobilie ohne Makler zum Verkauf anzubieten. Niemand kann schließlich besser den Charme Ihres Zuhauses verkaufen als Sie selbst!

 

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Sobald Sie beschlossen haben, Ihre Immobilie zu verkaufen, sollten Sie sich mit den Vorbereitungen beschäftigen. Sie werden einige Zeit in Anspruch nehmen, und ein Verkauf unter Zeitnot führt schnell zu einem schlechteren Verkaufspreis. Nehmen Sie sich deshalb die nötige Zeit und planen Sie Ihr Vorhaben durch. Folgende Schritte haben sich bei einem Immobilienverkauf bewährt und kommen auch bei Ihrer Landimmobilie zur Anwendung:

1. Verschaffen Sie sich einen Marktüberblick.

2. Bereiten Sie Ihre Immobilie vor.

3. Stellen Sie die Objektunterlagen zusammen.

4. Inserieren Sie Ihr Haus.

5. Führen Sie die Besichtigungen durch und finden Sie den perfekten Käufer.

Legen Sie hinter jeden Schritt einen vernünftig kalkulierten Zeitrahmen. Angefangen beim Marktüberblick bis zum Abschluss des notariellen Kaufvertrags kann einige Zeit ins Land gehen. Deshalb planen Sie besser mehr Zeit ein und arbeiten jeden Schritt gründlich ab. Je sorgfältiger Sie vorgehen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie Ihr Traumhaus zum gewünschten Preis an einen Liebhaber abgeben. 

 

1. So gewinnen Sie einen Überblick über den Markt

Für Ihre Landimmobilie wollen Sie einen angemessenen Preis erzielen. Im Lauf der Jahre haben Sie vielleicht regelmäßig investiert. Unter Umständen ist Ihr Traumobjekt schon viele Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte alt. Um den individuellen Charme zu erhalten, mussten Sie mehrfach renovieren und umgestalten. Vielleicht war bereits eine vollständige Sanierung erforderlich. Dabei haben Sie altes Dachgebälk erhalten. Sie haben das Fachwerk erneuert. Sie haben behutsam renoviert und ausgebaut. Unter Umständen mussten Sie umfassend modernisieren. Dabei haben Sie traditionelle und moderne Elemente geschickt kombiniert, so dass Ihr Objekt auf dem neuesten Stand der Technik ist. 

Alles das hat seinen Preis, und gerne möchten Sie einen Teil der Investitionen jetzt auf den Kaufpreis aufschlagen. Bedenken Sie aber, dass ein überteuerter Verkaufspreis den gesamten Prozess sehr in die Länge ziehen kann. Wenn Sie mit einem zu hohen Vorschlag ins Rennen gehen und Ihr Inserat im Lauf der Zeit mangels Interesse mehrfach ändern, um den Preis zu reduzieren, fällt das einem interessierten Käufer bald auf. Spätestens dann wird klar, dass Sie verkaufen müssen und dass noch Verhandlungsspielraum besteht. Der Käufer wird bei einer Besichtigung dann versuchen, den Preis weiter zu drücken. 

Sinnvoller ist es, Ihren Verkaufspreis von Anfang an vernünftig zu kalkulieren. Dazu ist einerseits der Wert Ihrer Immobilie ausschlaggebend, andererseits spielt aber auch die Marktsituation eine große Rolle. Informieren Sie sich, was ähnliche Objekte in vergleichbarer Größe und Lage in Ihrer Region kosten. Auch die Anbindung an den öffentlichen Verkehr spielt bei Landimmobilien eine große Rolle. Schauen Sie die Zeitungsinserate an und werfen Sie einen Blick in die Immobilienbörsen im Internet. Für eine einmalige Landimmobilie wird es schwerer sein, ein vergleichbares Objekt zu finden, um sich am Preis zu orientieren. Trotzdem sollten Sie sich die Mühe machen, damit Sie einen unrealistischen Verkaufspreis von Anfang an vermeiden. 

Im Zweifel kann es sich anbieten, ein Wertgutachten erstellen zu lassen. So haben Sie eine fundierte Annahme zur Festsetzung des Verkaufspreises, die auch für Ihren Käufer von Interesse ist. Vielleicht liegt Ihnen ein Wertgutachten aus früheren Zeiten bereits vor, das Sie als Anhaltspunkt nehmen können. Letztlich ist nur ausschlaggebend, dass Sie sich eine fundierte Meinung bilden, zu welchem Preis Ihr Haus zu verkaufen ist. Mit diesem Preis schaffen Sie eine solide Basis, den Verkaufsprozess anzugehen. 

 

2. Wie Sie Ihre Immobilie für den Verkauf fit machen

Natürlich hat Ihre Landimmobilie einen ganz eigenen Charme. Vielleicht besticht sie durch urgemütliche dicke Balken an der Decke. Manchmal verströmen kleine und verschachtelte Räume einen besonderen Hauch von Nostalgie. Schwere Türen aus Holz haben eine eigene Ausstrahlung, und knarrende Dielen auf dem Fußboden möchte niemand missen. Trotzdem sollten Sie den Zustand Ihres Objekts unbedingt genau prüfen und bei Bedarf Sanierungen und Renovierungen durchführen. So charmant dunkle Hölzer, schwere Türen oder andere charakteristische Details Ihrer Behausung sein mögen, so sehr müssen Heizung, Leitungen, Elektrik und Wasserversorgung auf dem neuesten Stand sein. Lassen Sie die Heizanlage in Ordnung bringen. Denken Sie daran, die Fenster auf Zugluft zu prüfen. Das Dach muss im Abstand von einigen Jahrzehnten instandgesetzt werden. Die Innenräume verdienen einen sorgfältigen Anstrich, oder sie wollen tapeziert werden. Vergessen Sie auch die Anbauten nicht, die Ihrer Landimmobilie noch mehr Wohn- und Nutzfläche verleihen. 

Im Idealfall haben Sie solche Sanierungs- und Renovierungsarbeiten im Lauf der Jahre in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Ist das nicht der Fall, sollten Sie jetzt handeln. Ein Reparaturstau sollte bei Ihrem Objekt auf keinen Fall bestehen. Er würde den Wert und damit den Verkaufspreis unmittelbar negativ beeinflussen. Sollte sich abzeichnen, dass Sie hier Handlungsbedarf sehen, um Ihr Haus auf Vordermann zu bringen, ist eine Sanierung oder eine Renovierung jetzt die vordringliche Aufgabe. Den eigentlichen Verkauf sollten Sie erst ins Auge fassen, wenn sich Ihr Haus in einem ordentlichen Zustand befindet. Das gilt natürlich unabhängig davon, ob Sie einen Bauernhof, eine Mühle, ein Landhaus oder ein beliebiges anderes Objekt mit ländlichem Charme verkaufen. 

 

3. Diese Objektunterlagen sollten Sie zur Hand haben

Bevor Sie Ihr Haus inserieren, müssen Sie die wichtigsten Unterlagen zum Objekt besorgen. Diese sind einerseits für die Veröffentlichung der Inserate nötig, andererseits wird der Käufer diese für seine Finanzierung einfordern. Am besten beschaffen Sie sich alle Dokumente schon bevor Sie das erste Inserat schalten, damit bei Bedarf alles Wichtige greifbar ist. 

Zu den nötigen Unterlagen gehören Grundrisse, Flurkarten, Grundbuchauszug und Wohnflächenberechnungen. Sollten Sie Sanierungen durchgeführt haben, gehören die Rechnungen ebenso dazu. Ein Wertgutachten rundet Ihre Dokumentation ab und belegt den Wert Ihres Hauses. Achten Sie darauf, dass alle Unterlagen aktuell und auf dem neuesten Stand sind. Das erleichtert die Recherche, wenn der Termin beim Notar ansteht und wenn der Interessent diese Dokumente bei Ihnen anfragt. 

 

4. Jetzt geht es an die Inserate

Nun haben Sie genügend Vorarbeit geleistet, um Ihre Immobilie zu inserieren. Wenn Sie sich zu diesem Zeitpunkt mit Freunden und Bekannten unterhalten, hören Sie vielleicht, dass man eine Immobilie doch bevorzugt im Frühjahr oder im Sommer inserieren sollte, weil dann viele Menschen auf der Suche sind. Von solchen Aussagen sollten Sie sich nicht beeindrucken lassen. Natürlich suchen potenzielle Käufer im Frühjahr nach Immobilien. Schließlich möchte man die warme Jahreszeit zum Renovieren und Umziehen nutzen und den Sommer vielleicht im eigenen Garten verbringen. Doch auch im Herbst oder sogar im Winter suchen Menschen nach einer Traumimmobilie und bereiten einen Umzug vor. Letztlich ist jede Jahreszeit ideal, wenn Sie Ihr Objekt inserieren und verkaufen wollen.

Bei den Inseraten haben Sie grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Zum einem setzen Sie Ihr Objekt in die lokalen Zeitungen. Zum anderen bieten die gängigen Immobilienbörsen unglaublich vielfältige Möglichkeiten, Ihr Objekt werbewirksam zu platzieren, und die Reichweite der Onlinebörsen übertrifft diejenige der örtlichen gedruckten Zeitschriften erheblich. Eine Kombination von beiden Varianten ist besonders vielversprechend. Damit erreichen Sie einerseits die Menschen in Ihrem Ort, die nicht im Internet suchen und sprechen andererseits die potentiellen Käufer an, die internetaffin sind und dort bevorzugt recherchieren. 

Bei einer Zeitungsanzeige müssen Sie darauf achten, dass sie sich von der Konkurrenz unterscheidet. Der Titel sollte ansprechend sein und alle wichtigen Eckdaten wie den Standort enthalten. Fassen Sie sich kurz und knapp und verweisen Sie auf umfangreichere Informationen in Ihrer Internetanzeige, sofern Sie zusätzlich online inserieren. Vielleicht ergänzen Sie Ihre Anzeige um ein ansprechendes Foto, auf dem der Charme Ihrer Landimmobilie besonders zur Geltung kommt.

Bei Ihrer Internetanzeige in den großen Immobilienbörsen haben Sie mehr Möglichkeiten, Ihr Traumhaus gekonnt in Szene zu setzen. Der Text sollte kurz und knapp gehalten sein und alle wichtigen Eckdaten zum Objekt beinhalten. Mit der Überschrift sprechen Sie Ihre Kunden gezielt an und sorgen für Aufmerksamkeit. Ihr sollten Sie deshalb besondere Aufmerksamkeit widmen. Heben Sie besonders hervor, wie sich Ihr Traumhaus von anderen Angeboten unterscheidet. Ihre Landimmobilie hat sicher den Charme, sich von anderen Objekten abzuheben. Das sollten Sie in Ihrer Anzeige unterstreichen. Bringen Sie auch die Vorzüge für Familien mit Kindern oder für mehrere Generationen in die Beschreibung hinein. Dadurch sprechen Sie Ihre Zielgruppe direkt an und machen schon zu Beginn deutlich, für wen sich das Objekt besonders eignet. 

Von großer Aussagekraft sind selbstverständlich die Bilder. Sie verleihen Ihrer Internetanzeige die nötige Würze. Setzen Sie das Objekt gekonnt in Szene. Vielleicht scheint die Sonne hell in das Wohnzimmer, vielleicht wirkt der Schlaf- und Kinderzimmerbereich besonders ansprechend. Nutzen Sie Ihre Phantasie und bringen Sie Ihr Traumhaus mit allen Vorzügen auf den Fotos zur Geltung. So ziehen Sie die Aufmerksamkeit potenzieller Käufer auf Ihr Objekt. 

 

5. Eine gemütliche Besichtigung als Abschluss

Sobald Sie Ihre Anzeige veröffentlicht haben, lassen die Anrufe potenzieller Käufer nicht lange auf sich warten. Zuerst sind häufig Fragen zu beantworten, dann steht ein Besichtigungstermin an. Erwecken Sie bei der Terminvereinbarung nicht den Eindruck, dass Sie unbedingt verkaufen müssen. Legen Sie den Termin so, dass er für Sie passt, in der Regel besteht für den Interessenten Verhandlungsspielraum.
Vor dem Besichtigungstermin bringen Sie Ihre Wohnung natürlich in Ordnung. Sorgen Sie dafür, dass es einladend aussieht. Räumen Sie auf und wischen Sie zuvor noch einmal durch. Selbstverständlich sollen Sie es dabei nicht übertreiben. Ihr Besucher darf sehen, dass die Räumlichkeiten bewohnt und benutzt sind, das verleiht einen Hauch von Gemütlichkeit. Insgesamt sollte Ihre Immobilie behaglich wirken, das macht auf den Interessenten den besten Eindruck.

Ganz wichtig ist es, dass der potenzielle Käufer sich in Ihrer Wohnung wohlfühlt. Kochen Sie Kaffee, lassen Sie den zarten Duft durch Ihre Küche wehen. So wirkt auch die schönste Landimmobilie noch ansprechender, und der Interessent wird sich dem Charme Ihres Objekts kaum entziehen. 

Sobald Sie sich nach der Besichtigung über den Kaufpreis geeinigt haben, steht der Termin beim Notar an. Bis dahin wird der Käufer voraussichtlich die Finanzierbarkeit des Kaufpreises überprüfen. Nach der notariellen Beurkundung geht die Abwicklung ihren bürokratischen Gang, und Sie können mit Ihrem Auszug aus Ihrem Landtraumhaus den nächsten Schritt planen.

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