Acker & Agrarflächen kaufen oder pachten im Raum Baden – für Menschen, die Boden bewirtschaften oder ihren Betrieb erweitern möchten

 

 

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HISTORISCHES FORSTHAUS IN ALLEINLAGE - WALD · QUELLE · SCHEUNE · 16.000 M² GRUNDSTÜCK 64689 GRASELLENBACH | GEO-NATURPARK BERGSTRASSE-ODENWALD

HISTORISCHES FORSTHAUS IN ALLEINLAGE - WALD · QUELLE · SCHEUNE · 16.000 M² GRUND...

Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Bauernhaus
Ort: 
64689 Grasellenbach
Wohnfläche: 
150,00 m²
Kaufpreis: 
565.000,00 EUR
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Traumhafte modernisierte Hofreite im schönen Odenwald

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Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Bauernhaus
Ort: 
64747 Breuberg
Wohnfläche: 
300,00 m²
Kaufpreis: 
888.000,00 EUR
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Für Menschen, die im Raum Baden gute Böden, passende Schläge und Flächen für Bewirtschaftung, Verpachtung oder Arrondierung suchen

Zwischen Ebreichsdorf, Pottendorf, Reisenberg, Seibersdorf und Mitterndorf an der Fischa öffnet sich die Landschaft. Felder reichen bis zu den nächsten Straßen und Ortschaften, Traktoren wechseln zwischen Feldwegen und Ortszufahrten und aus einzelnen Grundstücken werden im täglichen Betrieb Schläge, deren Form und Entfernung genauso wichtig sind wie ihre Fläche.

Richtung Baden und Thermenlinie verändert sich dieses Bild. Die Flächen werden teilweise kleinteiliger, Hanglagen nehmen zu und zwischen Ackerland liegen Weingärten. Eine Parzelle am Mitterberg bei Baden folgt deshalb einer anderen landwirtschaftlichen Logik als ein mehrere Hektar großer Ackerschlag im flacheren Wiener Becken.

Acker & Agrarflächen sind bei my-landimmo reine landwirtschaftlich nutzbare Grundstücke.

Es geht nicht um einen Bauernhof und nicht um eine vollständige Landwirtschaft mit Wohnhaus, Stall oder Maschinenhalle. Gesucht und angeboten werden Boden und Fläche: Ackerland, landwirtschaftliche Nutzflächen, landwirtschaftlicher Grund oder mehrere zusammengehörige Parzellen.

Der österreichische Sprachgebrauch ist dabei wichtig. Im Alltag sagt man Acker, Ackerland, Feld oder landwirtschaftlicher Grund. In betrieblichen und fördertechnischen Zusammenhängen begegnen Begriffe wie Feldstück, Schlag oder Ackerschlag. Immobilienangebote sprechen häufig von landwirtschaftlicher Fläche beziehungsweise landwirtschaftlicher Nutzfläche. „Agrarfläche“ ist als Suchbegriff verständlich, im bäuerlichen Alltag aber nicht immer die erste Bezeichnung.

Wer solche Flächen sucht, betrachtet keine Fassade und keinen Grundriss.

Er schaut auf Boden, Form und Wege.

Kann mit heutiger Technik sauber gewendet werden? Liegt der nächste Schlag direkt daneben oder drei Kilometer entfernt? Ist die Fläche eben? Wie verhält sie sich nach starkem Regen? Gibt es einen öffentlichen Weg oder führt die Zufahrt über fremden Grund?

Ein Feld kann auf der Karte groß aussehen und im Betrieb trotzdem umständlich sein.

Ein anderes liegt direkt neben bestehenden eigenen Flächen und macht aus zwei bisher getrennten Arbeitsgängen plötzlich einen zusammenhängenden Schlag.

Genau deshalb ist bei Acker & Agrarflächen die Arrondierung so wichtig.

Markt & Besonderheiten

AngebotslageAcker- und Agrarflächen werden im Bezirk Baden regelmäßig gehandelt, das offen sichtbare Online-Angebot bleibt jedoch klein. Viele Grundstücke wechseln direkt zwischen Landwirten, Nachbarn oder Eigentümern. Besonders relevante Ackerlagen finden sich im flacheren östlichen Bezirksgebiet Richtung Ebreichsdorf, Pottendorf, Reisenberg, Seibersdorf und Mitterndorf an der Fischa.
PreisspannenReine landwirtschaftlich nutzbare Acker- und Agrarflächen liegen im Raum Baden und südlichen Wiener Umland derzeit grob häufig bei etwa 8 bis 15 EUR/m². Sehr gute, größere oder besonders günstig gelegene Ackerflächen können etwa 15 bis 25 EUR/m² erreichen. Deutlich höhere Angebotspreise sind häufig durch Siedlungsnähe, besondere Lage oder mögliche langfristige Umwidmungserwartungen geprägt und sollten nicht als normaler landwirtschaftlicher Bodenwert angesetzt werden.
Regionale BegriffeÜblich sind Acker, Ackerland, Ackerfläche, landwirtschaftliche Fläche, landwirtschaftliche Nutzfläche und landwirtschaftlicher Grund. Im betrieblichen Sprachgebrauch kommen Feldstück, Schlag beziehungsweise Ackerschlag hinzu. Grundstück und Parzelle beschreiben dagegen die grundbücherliche beziehungsweise katastermäßige Gliederung.
Typische NutzungGetreide, Mais, Ölsaaten, Eiweißpflanzen, Feldfutter, Gemüse und weitere Ackerkulturen kommen je nach Boden und Betriebsform infrage. Entlang der Thermenregion tritt zusätzlich der Weinbau deutlich hervor; ein bestehender Weingarten ist jedoch nicht einfach mit normalem Ackerland gleichzusetzen.
Kaufen oder pachtenAckerland wird sowohl gekauft als auch gepachtet. Für bestehende Betriebe ist Pacht häufig Teil der Flächengrundlage, während ein Kauf besonders zur dauerhaften Arrondierung und Sicherung betriebsnaher Flächen interessant sein kann.
Wichtige KriterienBodenqualität, Schlaggröße, Zuschnitt, Zufahrt, Entfernung zum Betrieb, Gefälle, Wasserhaushalt, bisherige Nutzung und mögliche Bewirtschaftungsauflagen bestimmen den praktischen Wert einer Fläche stärker als die reine Quadratmeterzahl.
Rechtliche BesonderheitenLandwirtschaftlich genutzter Grund kann in Niederösterreich dem Grundverkehrsrecht unterliegen. Im Flächenwidmungsplan begegnet unter anderem die Widmung Grünland/Land- und Forstwirtschaft. Kauf oder längerfristige Nutzungsüberlassung sollte deshalb immer am konkreten Grundstück geprüft werden.

 

Ackerland, Agrarfläche, landwirtschaftlicher Grund – was wird in Österreich tatsächlich gesagt?

Für die Suche lohnt es sich, mehrere Begriffe nebeneinander zu verwenden.

Ackerland ist die fachlich klare Bezeichnung für dauerhaft beziehungsweise regelmäßig ackerbaulich genutzte landwirtschaftliche Flächen.

Acker oder Ackerfläche ist die alltägliche und in Immobilienangeboten sehr verbreitete Form.

„Landwirtschaftliche Nutzfläche“ ist breiter. Sie kann neben Ackerland beispielsweise auch Grünland oder andere landwirtschaftlich genutzte Flächen umfassen.

„Landwirtschaftlicher Grund“ beziehungsweise „landwirtschaftliches Grundstück“ ist ebenfalls typisch österreichisch und begegnet sowohl im Alltag als auch im rechtlichen Umfeld.

Der Begriff Agrarfläche funktioniert dagegen besonders als übergeordneter Suchbegriff. Ein Landwirt, der die Fläche neben seinem bestehenden Acker kaufen möchte, wird im Gespräch eher von Acker, Grund oder Feld sprechen als von einer „Agrarfläche“.

Bei my-landimmo bleiben deshalb beide Ebenen sichtbar.

Acker & Agrarflächen ist die Objektart.

Im Text verwenden wir die Begriffe, die zur jeweiligen Fläche tatsächlich passen.

Parzelle, Feldstück und Schlag sind nicht dasselbe

Diese Begriffe werden schnell durcheinandergebracht.

Eine Parzelle beziehungsweise ein Grundstück folgt der kataster- und grundbuchmäßigen Aufteilung.

Die landwirtschaftliche Bewirtschaftung folgt dieser Grenze nicht zwangsläufig.

Mehrere angrenzende Grundstücke können gemeinsam ein Feldstück beziehungsweise einen Ackerschlag bilden und in einem Arbeitsgang bewirtschaftet werden.

Umgekehrt kann ein großes Grundstück in der praktischen Nutzung in mehrere Schläge aufgeteilt sein, wenn dort unterschiedliche Kulturen angebaut werden.

Für Käufer ist diese Unterscheidung besonders wichtig.

Im Grundbuch werden Grundstücke gekauft.

Auf dem Feld werden Schläge bewirtschaftet.

Eine aus sechs kleinen Parzellen bestehende Fläche kann deshalb praktisch hervorragend funktionieren, wenn alle unmittelbar zusammenliegen.

Sechs gleich große Parzellen über mehrere Kilometer verteilt sind etwas völlig anderes.

Das Wiener Becken ist der stärkste Ackerraum im Bezirk

Richtung Ebreichsdorf, Pottendorf, Reisenberg, Seibersdorf und Mitterndorf an der Fischa wird die landwirtschaftliche Landschaft offener.

Große ebene Bereiche ermöglichen einen anderen Ackerbau als in den bewegteren Lagen Richtung Wienerwald.

Für heutige Maschinen ist das relevant.

Ein größerer zusammenhängender Schlag reduziert Wendemanöver und Fahrzeiten. Breite Feldzufahrten erleichtern den Einsatz moderner Technik. Kürzere Wege zwischen einzelnen Flächen sparen Diesel und Arbeitsstunden.

Gerade für bestehende Ackerbaubetriebe können deshalb wenige Hektar unmittelbar neben dem eigenen Bestand erheblich interessanter sein als eine größere Fläche in einem anderen Teil des Bezirks.

Der Kaufpreis allein erklärt diesen Wert nicht.

Ein Landwirt, dessen eigener Schlag an drei Seiten an die angebotene Parzelle grenzt, bewertet sie zwangsläufig anders als ein Käufer, dessen Betrieb zwanzig Kilometer entfernt liegt.

Arrondierung – wenn ein Grundstück den ganzen Betrieb einfacher macht

Arrondierung bedeutet, den vorhandenen Grundbesitz durch angrenzende oder nahe gelegene Flächen sinnvoll zu ergänzen.

Bei Ackerland ist das einer der stärksten Kaufgründe.

Aus zwei getrennten Feldern kann ein größerer Ackerschlag werden.

Ein schmaler Grundstücksstreifen kann eine bisher umständliche Zufahrt verbessern.

Eine angrenzende Parzelle kann verhindern, dass Maschinen für wenige hundert Meter Fläche jedes Mal auf einen öffentlichen Weg wechseln müssen.

Solche Vorteile tauchen kaum in einer üblichen Immobilienbewertung auf.

Im landwirtschaftlichen Alltag sind sie sofort sichtbar.

Während der Saat oder Ernte bedeutet eine gut arrondierte Fläche weniger Wenden, weniger Fahrten und weniger Zeit auf der Straße.

Das erklärt auch, weshalb benachbarte Landwirte bei einzelnen Grundstücken häufig die naheliegendsten Interessenten sind.

Bodenqualität entscheidet über die Nutzung

Ein Acker ist Produktionsboden.

Sein Wert hängt deshalb wesentlich davon ab, was auf ihm zuverlässig wachsen kann.

Bodenart, Humusgehalt, Durchwurzelbarkeit, Wasserhaltevermögen und natürliche Bodenfruchtbarkeit beeinflussen Ertrag und Bearbeitung.

Auch kleinräumige Unterschiede können relevant sein.

Ein Teil eines Schlages trocknet nach Regen schnell ab, während in einer Senke länger Wasser steht. Auf einem anderen Feld ist der Boden im Frühjahr früher befahrbar.

Wer die Fläche seit Jahren bewirtschaftet, kennt solche Unterschiede häufig genauer als jede allgemeine Bodenkarte.

Beim Kauf einer bisher fremden Fläche lohnt sich deshalb neben Bodenunterlagen auch das Gespräch mit dem bisherigen Bewirtschafter.

Welche Kulturen standen in den letzten Jahren dort?

Wo liegen nasse Stellen?

Gibt es Probleme mit Erosion?

Wie entwickelt sich der Boden bei längeren Trockenperioden?

Solche Informationen machen aus einer Flächenangabe ein tatsächliches Feld.

Schlaggröße und Zuschnitt werden mit größeren Maschinen wichtiger

Ein langer rechteckiger Ackerschlag lässt sich anders bearbeiten als eine schmale keilförmige Parzelle.

Das fällt besonders bei größeren Maschinen auf.

Wendeflächen kosten Zeit. Spitze Grundstücksecken führen zu zusätzlichen Arbeitsgängen. Einzelne Bäume, Leitungsmasten oder andere Hindernisse verändern Fahrspuren.

Das bedeutet nicht, dass kleinere oder unregelmäßige Flächen wertlos sind.

Sie können für einen unmittelbar angrenzenden Betrieb hervorragend passen.

Gerade deshalb sollte eine Agrarfläche nicht allein über Quadratmeter oder Hektar beschrieben werden.

Ein gutes Inserat nennt möglichst klar:

Flächengröße, Anzahl der Grundstücke, Form, Zufahrt, gegenwärtige Nutzung und ob die angebotenen Parzellen zusammenhängend liegen.

Zufahrt – ein Feldweg muss auch für die Maschine funktionieren

Auf einer Landkarte sieht fast jede Ackerfläche erreichbar aus.

Mit einem Traktor und breitem Anbaugerät verändert sich die Perspektive.

Eine schmale Zufahrt zwischen zwei Zäunen kann plötzlich zum Problem werden. Enge Kurven oder schlecht befestigte Wege begrenzen größere Fahrzeuge.

Auch die Rechtslage zählt.

Liegt die Fläche unmittelbar an einem öffentlichen Weg?

Besteht eine grundbücherlich gesicherte Zufahrt?

Oder wurde jahrelang über ein Nachbargrundstück gefahren, weil sich die Eigentümer gut kannten?

Letzteres ist für einen Käufer keine ausreichende Grundlage.

Gerade bei landwirtschaftlichem Grund sollten Wegerechte genauso sorgfältig geprüft werden wie Eigentumsgrenzen.

Wasser und Trockenheit beeinflussen Ackerflächen unterschiedlich

Wasser ist im Ackerbau kein einfacher Vorteil oder Nachteil.

Zu wenig Wasser begrenzt Erträge.

Zu viel Wasser verhindert zeitweise die Befahrbarkeit und kann Pflanzen schädigen.

Ein guter Boden kann Niederschlag speichern und trotzdem ausreichend entwässern.

Auf manchen Flächen wird zusätzlich bewässert.

Vorhandene Brunnen oder Bewässerungseinrichtungen sollten jedoch nicht automatisch als frei nutzbarer Bestandteil betrachtet werden. Bestehende Rechte und technische Leistungsfähigkeit gehören zur konkreten Prüfung.

Auch Starkregen verdient Aufmerksamkeit.

Auf geneigten Ackerschlägen können Bodenabtrag und abgeschwemmtes Material zum Thema werden. In Senken sammelt sich dagegen Wasser.

Bei der Besichtigung nach mehreren trockenen Wochen ist davon manchmal nichts sichtbar.

Thermenregion – zwischen Acker und Weingarten

Rund um Pfaffstätten, Baden, Sooß und Bad Vöslau liegt Ackerland in einer Landschaft, in der der Weinbau seit Jahrhunderten prägend ist.

Dadurch entstehen besondere Übergänge.

Eine landwirtschaftliche Parzelle kann unmittelbar an Weingärten grenzen oder selbst früher als Weingarten genutzt worden sein.

Ein aktuelles Beispiel in Pfaffstätten wird ausdrücklich als landwirtschaftliche Nutzfläche und ehemaliger Weingarten angeboten.

Bei einer Badener Fläche am Mitterberg verweist das Angebot sogar auf die Lage innerhalb einer verordneten Weinbauflur.

Für Käufer macht das einen Unterschied.

Ein ehemaliger Weingarten muss nicht dieselben Voraussetzungen besitzen wie ein langjähriger Ackerschlag bei Pottendorf.

Gefälle, Zuschnitt, Boden und Zufahrt können völlig anders sein.

Deshalb verwenden wir in dieser Region bewusst nicht jede landwirtschaftliche Fläche pauschal als Acker.

Wo Weingarten die passendere Bezeichnung ist, sollte sie auch verwendet werden.

Acker & Agrarflächen sind keine Baureserve

Gerade im südlichen Wiener Umland entstehen bei landwirtschaftlichem Grund immer wieder Preisvorstellungen, die weniger aus seiner heutigen Bewirtschaftung als aus möglicher späterer Entwicklung abgeleitet werden.

Das muss klar getrennt werden.

Eine landwirtschaftlich gewidmete Fläche wird nicht dadurch zu Bauland, dass Wohnhäuser in der Nähe stehen.

Auch Aussagen wie „langfristiges Potenzial“ oder „innerhalb der Besiedelungsgrenze“ sind keine Umwidmung.

Für my-landimmo zählt bei Acker & Agrarflächen deshalb zunächst die heutige landwirtschaftliche Realität.

Kann die Fläche bewirtschaftet werden?

Wie ist sie gewidmet?

Welche Nutzung besteht?

Wie ist ihre Bodenqualität?

Ein spekulativer Zukunftswert sollte nicht den normalen Markt für Ackerland verzerren.

Kaufen oder pachten?

Für einen bestehenden landwirtschaftlichen Betrieb können beide Wege sinnvoll sein.

Gekauftes Ackerland sichert die Fläche dauerhaft und kann besonders bei unmittelbar angrenzenden Grundstücken strategisch wichtig sein.

Pacht bindet weniger Kapital und ermöglicht es, die bewirtschaftete Fläche zu erweitern.

Dafür bleibt der Betrieb vom Eigentümer und vom Pachtvertrag abhängig.

Besonders bei langfristiger Bodenverbesserung oder aufwendiger Bewirtschaftungsplanung spielt die Vertragsdauer eine wichtige Rolle.

Auch beim Pachtland zählt die Lage.

Eine Fläche direkt neben dem bestehenden Schlag kann selbst bei höherem Pachtzins wirtschaftlich sinnvoller sein als billigerer Grund mehrere Kilometer entfernt.

Die Rechnung endet nicht beim Eurobetrag je Hektar.

Fahrzeit und Maschinenstunden gehören dazu.

Landwirtschaftlicher Grund und Grundverkehr in Niederösterreich

Beim Kauf von Acker & Agrarflächen muss in Niederösterreich das Grundverkehrsrecht berücksichtigt werden.

Das Land Niederösterreich definiert land- und forstwirtschaftliche Grundstücke unter anderem über Widmung und tatsächliche beziehungsweise betriebliche Nutzung.

Dazu zählen beispielsweise Grundstücke mit der Widmung Grünland/Land- und Forstwirtschaft, wenn sie land- oder forstwirtschaftlich genutzt werden beziehungsweise zu einem entsprechenden Betrieb gehören.

Rechtsgeschäfte über solche Grundstücke können einer grundverkehrsbehördlichen Genehmigung unterliegen.

Das betrifft nicht nur Eigentumsübertragungen. Auch Nutzungsüberlassungen können je nach konkretem Fall relevant sein.

Für Flächen im Bezirk Baden ist deshalb vor Abschluss zu prüfen, welche grundverkehrsrechtlichen Voraussetzungen für das konkrete Grundstück und den vorgesehenen Erwerber bestehen.

Landwirtschaftliche Nutzung statt Freizeitgrundstück

Ackerland wird gelegentlich von Menschen gesucht, die eigentlich ein großes Freizeitgrundstück möchten.

Das ist eine andere Suchintention.

Landwirtschaftlicher Grund bleibt nicht automatisch frei gestaltbare private Außenfläche.

Ein Geräteschuppen, Wochenendhaus, Stellplatz, Pferdeunterstand oder andere Nutzung ist nicht allein deshalb möglich, weil genügend Platz vorhanden ist.

Widmung und baurechtliche Voraussetzungen entscheiden.

Wer ein Grundstück zum Gärtnern, für private Tierhaltung oder als Freizeitfläche sucht, sollte deshalb prüfen, ob Ackerland überhaupt die richtige Objektart ist.

Für landwirtschaftliche Betriebe stellt sich die Frage anders.

Dort zählt die Fläche als Produktionsgrundlage.

Ackerflächen als Kapitalanlage – Boden bleibt trotzdem Boden

Landwirtschaftliche Flächen werden auch als langfristiger Sachwert gekauft.

Das ist grundsätzlich eine andere Motivation als die betriebliche Arrondierung.

Ein Anleger kann Ackerland erwerben und an einen landwirtschaftlichen Betrieb verpachten.

Die Fläche bleibt dennoch landwirtschaftlicher Grund.

Ihre wirtschaftliche Nutzung hängt von Boden, Lage und Bewirtschafter ab und nicht allein von der Erwartung steigender Grundstückspreise.

Für Anleger ist deshalb besonders wichtig, wer die Fläche derzeit bewirtschaftet, ob ein Pachtvertrag besteht und welche Bedingungen gelten.

Ein guter bestehender Pächter kann für eine langfristig gehaltene Agrarfläche ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts sein.

Auch hier gilt:

Eine Fläche sollte nicht deshalb gekauft werden, weil irgendwann vielleicht etwas anderes daraus werden könnte.

Sie sollte zunächst als das funktionieren, was sie heute ist.

Ackerland.

Historische Nutzung & Tradition

Ackerbau gehört zu den ältesten dauerhaften Nutzungen der Landschaft im Raum Baden.

Während die Thermenlinie stark vom Weinbau geprägt wurde, bildeten die flacheren Gebiete östlich davon über Generationen wichtige Acker- und Produktionsräume.

Die Parzellierung heutiger Grundstücke erzählt teilweise noch von älteren Eigentums- und Bewirtschaftungsstrukturen.

Schmale Grundstücke können aus historischen Teilungen stammen, während moderne Bewirtschaftung versucht, mehrere Parzellen zu größeren Schlägen zusammenzufassen.

Technik hat diese Flächenlogik stark verändert.

Wo früher kleinere Maschinen und mehr Handarbeit genügten, brauchen heutige Betriebe breitere Zufahrten und größere Wendeflächen.

Der Boden ist derselbe geblieben.

Die Art, ihn zu bearbeiten, nicht.

Kaufaspekte & Tipps

Beim Kauf von Acker & Agrarflächen sollte zunächst geklärt werden, welche Grundstücke tatsächlich verkauft werden und ob sie zusammenhängend liegen.

Grundbuch, Kataster und die Situation vor Ort sollten zusammen betrachtet werden.

Besonders wichtig sind Nutzungsart, Widmung, Bodenqualität, Zuschnitt, Hangneigung und Zufahrt.

Bei bestehender Verpachtung sollte der Pachtvertrag geprüft werden. Laufzeit, Kündigungsmöglichkeiten, Pachtzins und tatsächlicher Bewirtschafter gehören zur Kaufentscheidung.

Auch vorhandene Dienstbarkeiten können relevant sein.

Leitungsrechte, Wege oder andere Nutzungen können einzelne Bereiche des Grundstücks betreffen.

Bei größeren Ackerschlägen lohnt sich ein Blick auf vorhandene Bodendaten und die bisherige Bewirtschaftung.

Welche Kulturen wurden angebaut?

Gibt es Drainagen?

Bestehen Bewässerungsmöglichkeiten?

Wie verhält sich der Boden nach Regen?

Auch die Entfernung zum eigenen Betrieb sollte realistisch gerechnet werden.

Ein günstiger Hektar wird nicht günstiger, wenn man jahrelang für jede Bearbeitung unnötig weit fahren muss.

Bei einem geplanten Erwerb durch Nichtlandwirte oder bei anderen besonderen Erwerbssituationen sollte das niederösterreichische Grundverkehrsrecht frühzeitig geprüft werden.

Und bei vermeintlichem Umwidmungspotenzial gilt besonders:

Entscheidend ist die aktuelle rechtskräftige Widmung, nicht die Hoffnung des Verkäufers.

 

Für wen geeignet und warum?

Acker & Agrarflächen im Raum Baden richten sich in erster Linie an landwirtschaftliche Betriebe, die ihre Flächengrundlage sichern oder erweitern möchten.

Besonders interessant sind angrenzende Grundstücke, durch die bestehende Flächen arrondiert und Arbeitswege verkürzt werden können.

Auch Pächter suchen zusätzliche Ackerschläge, wenn der eigene Betrieb wachsen oder eine bestimmte Fruchtfolge besser organisiert werden soll.

Für Eigentümer ohne eigenen Betrieb können landwirtschaftliche Flächen als langfristig verpachteter Grund interessant sein, sofern Erwerb und Nutzung rechtlich passen.

Bei dieser Objektart entsteht die menschliche Ebene nicht am Gartentisch.

Sie entsteht am Feldrand.

Während einer arbeitsintensiven Woche hält ein Nachbar kurz mit dem Traktor an, weil er wissen möchte, ob auf dem nächsten Schlag schon begonnen wurde. Einer steigt ab, beide schauen auf den Boden, sprechen über den letzten Regen und darüber, ob es am Nachmittag noch reicht.

Fünf Minuten später fährt jeder wieder weiter.

Ein anderes Mal trifft man sich nicht zufällig.

Dann geht es genau um eine Fläche.

Der Eigentümer möchte verkaufen, der benachbarte Betrieb kennt das Feld seit Jahrzehnten und auf einer ausgedruckten Karte wird nicht über Wohnfläche oder Zimmer gesprochen, sondern darüber, wo die Grundstücksgrenze verläuft und welcher Weg dazugehört.

Bei Ackerland sind es solche nüchternen Dinge, die am Ende entscheidend werden.

Boden.

Wege.

Schläge.

Und die Frage, ob eine Fläche zum bestehenden Betrieb passt.

 

Warum my-landimmo.de

  1. my-landimmo richtet sich an Menschen und Betriebe, die ländliche und besondere Immobilien sowie landwirtschaftliche Flächen gezielt nach ihrer tatsächlichen Nutzung suchen.

  2. Bei Acker & Agrarflächen können Boden, Grundstücksgröße, Parzellen, Schlagstruktur, Zufahrt, aktuelle Nutzung und Pachtverhältnisse gezielt dargestellt werden, statt die Fläche wie gewöhnliches Bauland zu vermarkten.

  3. my-landimmo ist spezialisiert auf besondere, ländliche & historische Immobilien in Deutschland, Österreich & der Schweiz und erreicht monatlich über 5 Millionen Seitenaufrufe.

  4. Statt allgemeiner Massenanfragen stehen passende Kontakte im Mittelpunkt: Landwirte, Flächeneigentümer und Interessenten, die gezielt nach Ackerland, landwirtschaftlicher Nutzfläche oder Flächen zur Arrondierung suchen.

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FAQ zu Acker & Agrarflächen im Raum Baden

Was versteht my-landimmo unter Acker & Agrarflächen?

Acker & Agrarflächen sind reine landwirtschaftlich nutzbare Grundstücke ohne vollständige Hofstelle. Dazu gehören insbesondere Ackerland und andere landwirtschaftliche Nutzflächen, die bewirtschaftet, verpachtet oder zur Erweiterung eines Betriebs erworben werden.

Welche Begriffe werden in Österreich für Agrarflächen verwendet?

Üblich sind Acker, Ackerland, Ackerfläche, landwirtschaftliche Fläche, landwirtschaftliche Nutzfläche und landwirtschaftlicher Grund. In der Bewirtschaftung werden außerdem Feldstück, Schlag und Ackerschlag verwendet. Grundstück beziehungsweise Parzelle beschreibt stärker die kataster- und grundbuchmäßige Einheit.

Was kostet Ackerland im Raum Baden?

Rein landwirtschaftlich bewertete Ackerflächen liegen derzeit grob häufig bei etwa 8 bis 15 EUR/m². Gute, größere oder besonders günstig gelegene Flächen können etwa 15 bis 25 EUR/m² erreichen. Deutlich höhere Preise entstehen vielfach durch Siedlungsnähe oder Entwicklungserwartungen und sind nicht automatisch mit dem landwirtschaftlichen Bodenwert vergleichbar.

Worauf sollte man beim Kauf einer Ackerfläche besonders achten?

Entscheidend sind Bodenqualität, Flächengröße, Zuschnitt, Zufahrt, Entfernung zum Betrieb, bisherige Nutzung, bestehende Pachtverhältnisse sowie die rechtliche Widmung. Bei landwirtschaftlichem Grund in Niederösterreich sollte außerdem frühzeitig geprüft werden, ob eine grundverkehrsbehördliche Genehmigung erforderlich ist.

 

Fazit

Acker & Agrarflächen im Raum Baden sind keine leeren Grundstücke zwischen Ortschaften. Besonders im Wiener Becken rund um Ebreichsdorf, Pottendorf, Reisenberg, Seibersdorf und Mitterndorf an der Fischa bilden sie die Produktionsgrundlage landwirtschaftlicher Betriebe. Richtung Thermenregion werden die Flächen kleinteiliger und treffen auf Weinbau, Hanglagen und andere Bodennutzungen.

Für ihren Wert zählen nicht große Worte. Entscheidend sind guter Boden, ein brauchbarer Ackerschlag, gesicherte Zufahrt und eine Lage, die zum Betrieb passt. Manchmal sind genau die zwei Hektar neben dem eigenen Feld wichtiger als zehn Hektar irgendwo anders.

Dann wird aus einer einzelnen Parzelle etwas sehr Konkretes: weniger Fahrweg, ein größerer Schlag und Boden, der dauerhaft zum Betrieb gehört.

 

Acker & Agrarflächen kaufen oder pachten im Raum Baden – auf my-landimmo.de, dem Spezialportal für Ackerland, landwirtschaftliche Nutzflächen, Landwirtschaften, Bauernhöfe und besondere ländliche Immobilien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zwischen Wiener Becken und Thermenregion bestimmen Boden, Schlagstruktur und Bewirtschaftbarkeit den tatsächlichen Wert landwirtschaftlicher Flächen.