Bauernhof kaufen im Raum Jennersdorf – für Menschen, die Hof, Tiere und Familie selbstverständlich verbinden möchten

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Besondere Gelegenheit,  Dorfschmiede mit großem Grundstück

Besondere Gelegenheit, Dorfschmiede mit großem Grundstück

Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Einfamilienhaus
Ort: 
86438 Kissing (Deutschland)
Wohnfläche: 
225,00 m²
Kaufpreis: 
980.000,00 EUR
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Landhaus mit Forellen- und Karpfenteich mit 1,8 Hektar Land und Blick zur Zugspitze

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Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Landhaus
Ort: 
86986 Schwabbruck
Wohnfläche: 
565,00 m²
Kaufpreis: 
1.400.000,00 EUR
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Für Menschen, die morgens mehrere Türen öffnen und am Abend im Hof wieder zusammenkommen möchten

Ein Tor schwingt zur Seite, im Stall scharren bereits die ersten Tiere und aus der Scheune wird eine Schubkarre in den Hof gezogen. Zwischen Wohnhaus, Garten und Nebengebäuden beginnen viele Tage auf einem Bauernhof im Raum Jennersdorf mit kurzen Wegen und mehreren Aufgaben zugleich. Einer füllt Wasser nach, ein anderer öffnet das Gatter, während aus dem Haus jemand mit einer Jacke über dem Arm nach draußen kommt.

Rund um Jennersdorf, Rudersdorf, Eltendorf, Mogersdorf, Sankt Martin an der Raab und Neuhaus am Klausenbach liegen Höfe zwischen Wiesen, Äckern, Streuobstbeständen und kleinen Waldstücken. Im Raabtal sind die Flächen vielerorts ebener und offener. Weiter südlich folgen die Grundstücke den Hügeln, schmalen Wegen und bewaldeten Rücken des Südburgenlands.

Wer hier einen Bauernhof kaufen möchte, sucht meist mehr als ein altes Wohnhaus mit Scheune. Gesucht wird eine Hofstelle, bei der Wohnhaus, Stall, Hof, Nebengebäude und Land noch miteinander verbunden sind. Tiere sollen Platz finden, Heu und Geräte brauchen trockene Bereiche, und zwischen Garten, Wiese und Gebäuden sollen die täglichen Wege funktionieren.

Ein Bauernhof kann heute überwiegend privat genutzt werden. Hühner laufen über einen abgegrenzten Teil des Hofes, Pferde oder Schafe stehen auf einer angrenzenden Wiese, und in der Scheune lagern Futter, Werkzeug und Dinge, die im Lauf des Jahres gebraucht werden. Eine gewerbliche Landwirtschaft ist dafür keine Voraussetzung.

Der Unterschied zum Bauernhaus liegt im Umfang. Beim Bauernhaus steht das frühere Wohngebäude im Mittelpunkt, während Stall, Scheune oder Schuppen ergänzend dazugehören. Ein Bauernhof umfasst die gesamte Hofstelle mit mehreren nutzbaren Gebäuden, Außenflächen und einer Aufteilung, die Tierhaltung, Vorräte, Werkstatt und gemeinsames Leben miteinander verbindet.

Von einer Landwirtschaft unterscheidet sich der Bauernhof durch die Nutzung. Eine Landwirtschaft besitzt eine wirtschaftlich ausgerichtete Einheit aus Flächen, Maschinen, Stallungen und laufender Bewirtschaftung. Ein Bauernhof kann dagegen als privater Lebensort dienen, an dem Tiere, Garten, Selbstversorgung und das Wohnen mit mehreren Generationen im Vordergrund stehen.

Typisch für den Raum Jennersdorf sind lang gestreckte Streckhöfe, L-förmige Hakenhöfe und gewachsene Hofanlagen, bei denen Wohnräume, frühere Stallungen und Lagerräume nacheinander angeordnet sind. Bei größeren Höfen schließt eine Scheune den rückwärtigen Bereich ab oder steht quer zum lang gezogenen Grundstück.

Ein Bauernhof zeigt sich im Raum Jennersdorf anders als in den großen Ackerbaulandschaften des Nordburgenlands. Hier wechseln Wiesen, Obstbäume, kleine Äcker und Waldstücke innerhalb kurzer Entfernungen. Mancher Hof besitzt mehrere verstreute Flächen, andere Grundstücke reichen direkt hinter der Scheune einen Hang hinauf.

Am Nachmittag stehen mehrere Türen offen. In der Werkstatt wird ein Zaunpfosten zugeschnitten, im Stall wird frisches Stroh verteilt und im Garten sammeln zwei Menschen Gemüse für das Abendessen. Kinder tragen kleine Eimer zwischen Hühnerstall und Futterkammer, während ein Hund am Hoftor beobachtet, wer über den Feldweg kommt.

Später kommen Freunde oder Familienmitglieder hinzu. Einer hilft noch beim Schließen eines Gatters, andere stellen Bänke an die geschützte Hofseite. Gegessen wird dort, wo vorher gearbeitet wurde. Die Tiere sind versorgt, aus der Scheune riecht es nach Heu und über dem Tor bleibt noch lange eine Tür offen, weil immer wieder jemand Werkzeug, eine Decke oder etwas zu trinken holt.

Wenn es dunkel wird, gehen zwei noch einmal gemeinsam durch den Stall. Danach sitzen alle wieder im Hof, erzählen vom Tag und besprechen, was am nächsten Morgen zuerst ansteht. Ein Bauernhof bleibt auch am Abend ein benutzter Ort: mit Stimmen zwischen den Gebäuden, Schritten auf dem Hofpflaster und Türen, die erst nach und nach geschlossen werden.

Markt & Besonderheiten

AngebotslageBauernhöfe mit Wohnhaus, Stall, Scheune und nutzbaren Außenflächen erscheinen im Raum Jennersdorf regelmäßig, bleiben jedoch ein kleiner Teil des gesamten Hausmarktes. Viele Angebote sind ehemalige Hofstellen, deren Gebäude und Grundstücke unterschiedlich gut erhalten sind.
PreisspannenKleinere oder sanierungsbedürftige Bauernhöfe liegen je nach Grundstück und Nebengebäuden häufig zwischen 220.000 EUR und 400.000 EUR. Bewohnbare Hofstellen mit Stall, Scheune und größeren Flächen bewegen sich meist zwischen 400.000 EUR und 700.000 EUR. Umfangreich erneuerte Höfe oder Anwesen mit mehreren Hektar Grund können darüber liegen.
ArchitekturStreckhöfe, Hakenhöfe, lang gezogene Wohn- und Wirtschaftstrakte, verputztes Ziegelmauerwerk, Holztore, Scheunen und frühere Stallräume prägen viele Hofstellen im Südburgenland.
NutzungsmöglichkeitenFamilienwohnen, mehrere Generationen, private Tierhaltung, Pferde, Schafe oder Hühner, Selbstversorgung, Garten, Obstwiesen, Werkstatt, Gäste und angenehmes Arbeiten von zuhause.
BesonderheitenZustand der Stallungen und Scheunen, Widmung, Zufahrt, Entwässerung, Hanglage, Tierflächen und die Erreichbarkeit verstreuter Grundstücksteile beeinflussen die Alltagstauglichkeit eines Bauernhofes deutlich.

 

Regionale Architektur & Bauweisen

Der Streckhof gehört zu den prägenden Hofformen des Burgenlands. Wohnräume, Küche, Kammern, Stall und Schuppen liegen dabei hintereinander unter einer langen Dachlinie. Die einzelnen Türen öffnen sich häufig direkt zum schmalen Hof, sodass die Wege zwischen Haus und Wirtschaftsbereich kurz bleiben.

Beim Hakenhof steht ein weiterer Trakt im rechten Winkel zum lang gestreckten Hauptgebäude. Dadurch entsteht eine geschützte Hofseite, an der früher Wagen, Holz, Futter und Arbeitsgeräte ihren Platz fanden. Größere Anlagen besitzen zusätzlich eine quer stehende Scheune oder weitere Nebengebäude.

Verputzte Ziegelmauern, Satteldächer, breite Holztore und einfache Gewölbe gehören zu vielen älteren Bauernhöfen im Raum Jennersdorf. In früheren Stallungen finden sich teilweise noch Futtertröge, kleine Fenster und abgetretene Schwellen. Scheunen besitzen hohe Tore, offene Dachräume und robuste Holzkonstruktionen.

Neuere Stallungen, Unterstände oder Maschinenhallen können die historische Hofstelle sinnvoll ergänzen. Sie sollten so liegen, dass Futter, Tiere und Fahrzeuge den Wohnbereich nicht unnötig kreuzen und vorhandene Zufahrten weiter genutzt werden können.

 

Historische Nutzung & Tradition

Viele Bauernhöfe im Bezirk Jennersdorf gehörten zu kleineren gemischten Hofstellen. Familien hielten Rinder, Schweine, Geflügel oder einzelne Pferde, bewirtschafteten Äcker und Wiesen und nutzten Obstgärten sowie Waldstücke für den eigenen Bedarf.

Wohnhaus und Wirtschaftsbereich lagen eng beieinander. Durch eine Tür ging es in die Küche, durch die nächste in Stall oder Futterkammer. Die Scheune nahm Heu, Wagen und Geräte auf, während im Hof Holz bearbeitet, Tiere versorgt und Erntegut sortiert wurde.

Die Flächen eines Hofes lagen nicht immer unmittelbar hinter den Gebäuden. Wiesen im Tal, Äcker am Hang und kleine Waldstücke waren über Feldwege erreichbar. Viele Wege und Grundstücksgrenzen wurden innerhalb der Familie weitergegeben und bei gemeinsamen Rundgängen erklärt.

Heute dienen solche Höfe häufig dem privaten Wohnen mit Tieren, Garten und größeren Nebengebäuden. Die frühere Aufteilung bleibt dabei hilfreich: Stallungen nehmen wieder Tiere auf, Scheunen bieten Platz für Heu und Geräte, und der geschützte Hof wird zum Mittelpunkt des gemeinsamen Alltags.

 

Kaufaspekte & Tipps

Beim Kauf eines Bauernhofes sollten Wohnhaus, Stall, Scheune und weitere Nebengebäude einzeln geprüft werden. Dach, Tragwerk, Mauerwerk, Holzbalken, Elektrik, Wasserleitungen und frühere Umbauten können innerhalb derselben Hofstelle sehr unterschiedliche Zustände zeigen.

Für die Tierhaltung zählen Größe und Zustand der Stallungen, Belüftung, Wasserversorgung, Futterlager und sichere Wege zu Wiesen oder Ausläufen. Auch Mistlagerung, Nachbarschaft und die genehmigte Nutzung der Gebäude gehören zur Prüfung.

Im hügeligen Teil des Bezirks verdienen Hangwasser, Drainage und Befahrbarkeit besondere Aufmerksamkeit. Hof und Stall sollten auch nach stärkeren Regenfällen erreichbar bleiben, und Wasser darf sich nicht an Mauern oder tiefer liegenden Gebäudeteilen sammeln.

Bei Wiesen, Äckern und Waldstücken sind Grundstücksgrenzen, Zufahrten, Wegerechte und bestehende Pachtverhältnisse wichtig. Flächenangaben allein zeigen noch nicht, ob alle Grundstücksteile vom Hof aus gut erreichbar und für die gewünschte Nutzung geeignet sind.

Auch Abwasser, Brunnen, öffentliche Wasserversorgung, Heizung, Internet und mögliche Umbauten sollten vor dem Kauf geklärt werden. Frühere Stall- oder Lagerräume lassen sich nur nach baurechtlicher Prüfung als zusätzlicher Wohnraum nutzen.

 

Für wen geeignet und warum?

Ein Bauernhof im Raum Jennersdorf eignet sich für Menschen, die Wohnen, Tiere und tägliche Aufgaben nah beieinander haben möchten. Der Hof bietet mehrere Bereiche, die gleichzeitig genutzt werden können, ohne dass jede Tätigkeit im Wohnhaus stattfinden muss.

Familien finden Platz für Kinder, Tiere, Garten und gemeinsame Projekte. Während jemand im Stall arbeitet, können andere im Garten ernten, in der Scheune Fahrräder reparieren oder im Hof einen langen Tisch vorbereiten.

Für mehrere Generationen bieten zusätzliche Zimmer, Nebentrakte oder frühere Wohnbereiche Möglichkeiten, Nähe und eigene Rückzugsorte miteinander zu verbinden. Wer angenehm von zuhause arbeitet, findet im Wohnhaus oder in einem erneuerten Gebäudeteil einen festen Arbeitsplatz.

Menschen mit Pferden, Schafen, Hühnern oder anderen Tieren sollten besonders auf nutzbare Stallungen, sichere Ausläufe und angrenzende Wiesen achten. Ein bestehender Stall erleichtert den Anfang, wenn Wasser, Belüftung und Wege zur tatsächlichen Nutzung passen.

Die soziale Seite eines Bauernhofes entsteht aus den vielen Dingen, die sich über den Tag verteilen. Freunde helfen beim Heu, Kinder bringen Futter in den Stall und Familienmitglieder treffen sich zwischen Scheune und Garten immer wieder. Am Abend sitzen alle an der geschützten Hofseite, während jemand noch einmal nach den Tieren sieht. Danach bleibt die Stalltür geschlossen, doch im Hof wird weitergeredet, bis auch die letzten Werkzeuge weggeräumt sind.

 

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FAQ

Was gehört zu einem Bauernhof?
Ein Bauernhof umfasst das Wohnhaus, den Hof und mehrere Wirtschaftsgebäude wie Stall, Scheune, Schuppen oder Werkstatt. Wiesen, Äcker, Garten oder Waldstücke können ebenfalls dazugehören.

Worin unterscheidet sich ein Bauernhof von einem Bauernhaus?
Beim Bauernhaus steht das Wohngebäude im Mittelpunkt. Ein Bauernhof umfasst die gesamte Hofstelle mit nutzbaren Wirtschaftsgebäuden, Außenflächen und Möglichkeiten für Tiere oder Selbstversorgung.

Worin unterscheidet sich ein Bauernhof von einer Landwirtschaft?
Ein Bauernhof kann überwiegend privat zum Wohnen, für Tiere und Selbstversorgung genutzt werden. Bei einer Landwirtschaft stehen die wirtschaftliche Bewirtschaftung, umfangreichere Flächen, Maschinen und laufende Arbeitsabläufe im Vordergrund.

Welche Hofformen sind im Raum Jennersdorf typisch?
Typisch sind Streckhöfe, Hakenhöfe und gewachsene Hofanlagen mit lang gezogenen Wohn- und Wirtschaftstrakten, Scheunen, früheren Stallungen und geschützten Hofbereichen.

 

Fazit

Ein Bauernhof im Raum Jennersdorf verbindet Wohnhaus, Stall, Scheune und Land mit der kleinteiligen Landschaft des Südburgenlands. Wiesen, Streuobstbestände, Äcker und Waldstücke liegen rund um die Höfe oft nah beieinander.

Gesucht wird ein Ort, an dem Tiere, Garten, Werkstatt und Familienleben miteinander Platz finden. Morgens öffnen sich mehrere Türen, tagsüber verteilen sich die Aufgaben über Hof und Grundstück, und am Abend kommen die Menschen dort wieder zusammen, wo Heu, Erde und benutzte Werkzeuge noch vom gemeinsamen Tag erzählen.

 

Bauernhof kaufen im Raum Jennersdorf – auf my-landimmo.de, dem Spezialportal für Bauernhöfe, Hofstellen mit Stall und Scheune, Tierhaltung und Selbstversorgung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Raabtal, Streuobstwiesen, bewaldete Hügel und kleinteilige Flächen prägen die Bauernhöfe im südlichen Burgenland.