Ehemaligen Bauernhof kaufen oder mieten im Raum Amstetten – für Menschen, die alte Hofräume mit Familie, Freunden und neuen Ideen füllen möchten

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###MIETEKAUF###
 
1,5 ha Wald in Niedersachsen

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Ort: 
21354 Karze (Deutschland)
Grundstücksfläche: 
15.000,00 m²
Kaufpreis: 
42.500,00 EUR
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Ländlich wohnen mit viel Platz – Hofstelle am Ortsrand von Wanna

Ländlich wohnen mit viel Platz – Hofstelle am Ortsrand von Wanna

Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Wohnen
Ort: 
21776 Wanna (Deutschland)
Gesamtfläche: 
23.706,00 m²
Kaufpreis: 
450.000,00 EUR
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Für Menschen, die im Raum Amstetten einen ehemaligen Bauernhof suchen, bei dem alte Hofräume, Garten und heutiges gemeinsames Leben wieder zusammengehören

Ein ehemaliger Bauernhof im Raum Amstetten ist ein Ort, an dem die Landwirtschaft aufgehört hat, die Gebäude aber geblieben sind.

Das Wohnhaus ist noch da. Der Stadl ebenfalls. Vielleicht gibt es einen ehemaligen Kuhstall, eine Milchkammer, eine Werkstatt und einen großen Innenhof. Hinter dem Hof stehen alte Obstbäume und irgendwo beginnt eine Wiese, die heute längst nicht mehr dieselbe Aufgabe erfüllen muss wie früher.

Genau darin liegt für viele Menschen der Reiz.

Man übernimmt keinen landwirtschaftlichen Betrieb mehr. Trotzdem bekommt man viel von dem Raum, der einmal für einen solchen Betrieb notwendig war.

Aus einem ehemaligen Stall kann eine Werkstatt werden. Im Stadl stehen Fahrräder, Holz, Anhänger oder Dinge, für die in einem normalen Wohnhaus kein Platz wäre. Ein früherer Wirtschaftsraum bleibt zunächst einfach Lager. Vielleicht entsteht Jahre später daraus etwas Neues – vielleicht auch nicht.

Das Wohnhaus selbst darf dagegen wieder Mittelpunkt werden.

Hier wird gekocht, gearbeitet und gelebt. Kinder kommen aus der Schule, der Hund läuft zwischen Haus und Hof, und Freunde, die am Wochenende zu Besuch sind, verteilen sich irgendwann ganz selbstverständlich zwischen Küche, Innenhof und Garten.

Gerade der Raum Amstetten bietet für diese Form des Wohnens eine außergewöhnlich passende Hoflandschaft. Euratsfeld, Aschbach-Markt, Biberbach, Seitenstetten, Haag, Weistrach, Ardagger, Neustadtl und die kleineren Orte dazwischen liegen mitten im westlichen Mostviertel – einer Gegend, in der bäuerliche Hofstrukturen und besonders der Vierkanter bis heute deutlich sichtbar sind.

Ein ehemaliger Bauernhof muss trotzdem kein Vierkanter sein.

Es kann eine kleinere frühere Hofstelle sein, ein Sacherl mit Wirtschaftsgebäuden oder ein Bauernhaus, an das Stall und Stadl angeschlossen sind. Entscheidend ist, dass die frühere Landwirtschaft die Immobilie noch deutlich geprägt hat.

Genau das unterscheidet sie vom Bauernhaus.

Beim ehemaligen Bauernhof ist nicht nur das Wohnhaus bäuerlichen Ursprungs.

Der ganze Hof erzählt noch davon.

Markt & Besonderheiten

AngebotslageEhemalige Bauernhöfe kommen im Raum Amstetten regelmäßig, aber nicht häufig auf den Markt. Sie werden unterschiedlich bezeichnet – etwa als ehemaliger Bauernhof, Vierkanthof, Vierkanter, ehemalige Hofstelle, Sacherl, Bauernhaus mit Wirtschaftsgebäuden oder Anwesen mit Stadl und Stall.
PreisspannenJe nach Ort, Wohnfläche, Grundstück, Zustand und Umfang der ehemaligen Wirtschaftsgebäude liegt eine grobe Kaufpreisorientierung bei etwa 350.000 EUR bis 1,3 Mio. EUR. Sanierungsbedürftige oder kleinere Hofstellen können darunter liegen, sehr große, hochwertig ausgebaute Vierkanter oder außergewöhnliche Anwesen deutlich darüber.
Typische StrukturWohnhaus beziehungsweise Wohntrakt, ehemaliger Stall, Stadl oder Scheune, Werkstatt, Lager, Schuppen, frühere Milch- oder Futterräume, Innenhof sowie Garten, Obstbäume, Wiesen oder weitere Grundstücksflächen.
Heutige NutzungWohnen für Paare und Familien, Mehrgenerationenwohnen, Homeoffice, Atelier, Werkstatt, Lager, Gäste, Hobby, Selbstversorgung sowie private Tierhaltung im rechtlich zulässigen Umfang.
Kaufen oder mietenEhemalige Bauernhöfe werden überwiegend gekauft. Langfristige Miete kann ebenfalls vorkommen und sollte hinsichtlich Nebengebäuden, Außenflächen, Haustieren, Pflege und erlaubten Veränderungen klar geregelt sein.
BesonderheitenBaurechtlicher Bestand, Widmung, zulässige Nutzung ehemaliger Wirtschaftsgebäude, Dach- und Tragwerk, Feuchtigkeit, Wasser und Abwasser, Zufahrt sowie eventuell noch vorhandene landwirtschaftliche Flächen oder Rechte sollten vor Übernahme geprüft werden.

 

Ehemaliger Bauernhof oder Bauernhof – der Betrieb ist nicht mehr der Mittelpunkt

Der wichtigste Unterschied steckt bereits im Wort „ehemalig“.

Auf einem Bauernhof besteht Landwirtschaft fort oder die Hofstelle ist dafür weiterhin als betriebliche Einheit gedacht. Stallungen, Wirtschaftsgebäude und Flächen dienen der Bewirtschaftung.

Beim ehemaligen Bauernhof ist diese wirtschaftliche Funktion beendet.

Die Gebäude können trotzdem nahezu vollständig erhalten sein.

Vielleicht gibt es noch einen Stall mit alten Futtergängen, einen großen Stadl und mehrere Nebenräume. Die Wiesen wurden aber längst verpachtet, im Stall stehen keine Kühe mehr und niemand muss den Hof danach beurteilen, ob sich dort wieder ein wirtschaftlicher Milchviehbetrieb führen lässt.

Das verändert die Möglichkeiten erheblich.

Ein ehemaliger Kuhstall darf Lager bleiben. Eine Scheune kann Platz für Fahrzeuge, Holz oder eine private Werkstatt bieten. Im früheren Wirtschaftsbereich entsteht vielleicht ein Atelier oder ein Raum für ein Hobby, sofern die entsprechende Nutzung rechtlich zulässig ist.

Auch das Wohnhaus bekommt eine andere Bedeutung.

Es ist nicht länger ein Teil des Betriebes, sondern Mittelpunkt des privaten Lebens.

Das ist auch die Abgrenzung zum Bauernhaus. Bei einem Bauernhaus kann die bäuerliche Herkunft vor allem im Wohngebäude und einigen Nebengebäuden sichtbar sein. Beim ehemaligen Bauernhof ist die frühere Hofstruktur meistens wesentlich stärker erhalten.

Wer danach sucht, möchte genau diesen zusätzlichen Raum.

Nicht um die alte Landwirtschaft künstlich wiederzubeleben.

Sondern um mit dem weiterzuarbeiten, was sie hinterlassen hat.

 

Vierkanterland Amstetten – alte Hofstruktur mit neuen Möglichkeiten

Im westlichen Mostviertel bekommt der ehemalige Bauernhof eine besonders prägnante regionale Form: den Vierkanter.

Wohn- und Wirtschaftsgebäude umschließen einen Innenhof. Früher sorgte diese kompakte Struktur für kurze Wege zwischen Wohnen, Stall, Lager und Arbeit. Heute kann derselbe Aufbau eine erstaunliche Qualität für privates Wohnen entwickeln.

Der Innenhof wird zum geschützten Außenraum.

Man sitzt dort windgeschützter als auf einer offenen Terrasse, Kinder können zwischen verschiedenen Gebäudetrakten unterwegs sein und der Hund findet meistens selbst heraus, welche Tür gerade offensteht.

Im Sommer wird vielleicht draußen gegessen.

Ein Teil des Hofes bleibt Arbeitsbereich, ein anderer bekommt Pflanzen und Sitzplätze. Fahrräder stehen an einer Wand und irgendwo findet sich immer eine Stelle, an der Dinge kurzfristig abgestellt werden können und erstaunlich lange stehenbleiben.

Gerade diese selbstverständliche Nutzung passt zum ehemaligen Hof.

Er muss nicht vollständig durchgestaltet werden.

Auch die verschiedenen Gebäudetrakte schaffen Möglichkeiten.

Der ehemalige Stall kann auf einer Seite liegen, der Stadl auf einer anderen. Das Wohnhaus bleibt davon getrennt. Vielleicht existiert ein zusätzlicher Wohnbereich, der später für erwachsene Kinder, Eltern oder Gäste interessant wird.

Ein Vierkanter kann dafür viel Raum bieten.

Er bringt aber ebenso viel Gebäude mit.

Dachflächen, Fassaden und Tragwerke müssen erhalten werden, auch wenn einzelne Räume heute kaum genutzt werden. Wer einen solchen ehemaligen Hof übernimmt, sollte deshalb nicht nur überlegen, was sich alles daraus machen ließe.

Mindestens genauso wichtig ist die Frage, welche Gebäudeteile einfach in gutem Zustand erhalten werden können, ohne sofort eine neue Funktion bekommen zu müssen.

 

Moststraße, Obstbäume und alte Wiesen – der Hof darf ländlich bleiben

Rund um Amstetten wird der ehemalige Bauernhof nicht nur durch seine Gebäude geprägt.

Auch die Außenräume gehören zur Geschichte.

Alte Mostbirnbäume oder andere Obstbäume können noch auf dem Grundstück stehen. Hinter dem Stadl beginnt vielleicht eine Wiese. Ein kleiner Obstgarten liegt neben dem Wohnhaus, und an der Grundstücksgrenze steht eine Hecke, die wesentlich länger dort ist als die heutigen Bewohner.

Wer einen solchen Hof übernimmt, muss daraus keinen landwirtschaftlichen Betrieb machen.

Vielleicht werden einige Obstbäume gepflegt und andere irgendwann ersetzt. Im Herbst kommen ein paar Kisten Birnen oder Äpfel zusammen, aus denen Saft wird – oder die einfach an Freunde und Nachbarn verteilt werden.

Eine kleinere Wiese kann Platz für Kinder und Hund schaffen.

Vielleicht stehen dort irgendwann Hühner oder zwei eigene Pferde, wenn Grundstück, Gebäude und rechtliche Voraussetzungen dazu passen.

Vielleicht passiert auch gar nichts Besonderes.

Die Wiese wird ein paar Mal im Jahr gemäht und bleibt ansonsten einfach Wiese.

Auch das ist eine Nutzung.

Gerade ehemalige Bauernhöfe verführen dazu, für jeden Quadratmeter sofort eine Idee zu entwickeln.

Das ist gar nicht notwendig.

Der Luxus eines solchen Hofes besteht oft gerade darin, dass Fläche vorhanden ist, ohne ständig maximal genutzt werden zu müssen.

 

Stadl, Stall und Werkstatt – Räume, die nicht erst erfunden werden müssen

Bei einem normalen Wohnhaus entsteht zusätzlicher Platz oft erst durch einen Anbau.

Beim ehemaligen Bauernhof ist er häufig längst vorhanden.

Ein alter Stadl kann mehrere hundert Quadratmeter groß sein. Vielleicht besitzt er hohe Tore und einen trockenen Dachraum. Daneben gibt es eine Werkstatt, einen ehemaligen Stall und kleinere Lagerräume.

Für heutige Bewohner kann das ausgesprochen wertvoll sein.

Wer alte Fahrzeuge besitzt, Fahrräder sammelt, Holz verarbeitet oder einfach gern selbst repariert, muss nicht jeden Quadratmeter Nutzfläche neu schaffen. Gartenmöbel, Anhänger, Brennholz und Werkzeuge bekommen ihren Platz, ohne dass das Wohnhaus zum Lager wird.

Auch Familien merken schnell, was solche Gebäude leisten.

Kinderfahrräder bleiben draußen. Ein Projekt kann auf der Werkbank liegen bleiben, ohne dass abends der Esstisch frei werden muss. Dinge aus dem Garten verschwinden im Stadl, wenn der Winter kommt.

Der ehemalige Stall ist dagegen häufig ein Raum, bei dem sich die Nutzung nicht sofort erschließt.

Das ist kein Problem.

Er kann zunächst Lager sein.

Vielleicht eignet er sich später für eine private Tierhaltung. Vielleicht entsteht daraus eine Werkstatt oder ein anderer Nutzbereich. Wer dort Wohnraum, Büro oder Ferienwohnung schaffen möchte, muss dagegen baurechtliche und technische Voraussetzungen prüfen.

Nicht jeder alte Wirtschaftsraum muss beheizt, gedämmt und mit einem neuen Boden versehen werden.

Ein ehemaliger Bauernhof gewinnt nicht dadurch an Qualität, dass irgendwann kein ehemaliger Wirtschaftsraum mehr erkennbar ist.

Manchmal liegt seine Qualität genau darin, solche Räume weiterhin unkompliziert nutzen zu können.

 

Wohnen am alten Hof – viel Nähe und trotzdem Platz zum Ausweichen

Ein ehemaliger Bauernhof kann für Familien eine besondere Wohnform schaffen.

Es gibt einen gemeinsamen Mittelpunkt im Wohnhaus, aber deutlich mehr Raum darum herum als bei einem gewöhnlichen Einfamilienhaus.

Jemand arbeitet im Homeoffice.

Ein anderer ist in der Werkstatt.

Kinder sind draußen oder im Stadl beschäftigt.

Freunde kommen vorbei und müssen nicht alle gleichzeitig im Wohnzimmer sitzen.

Man begegnet sich trotzdem ständig wieder.

In der Küche.

Im Hof.

Beim Tragen von irgendetwas, das plötzlich vom einen Gebäude ins andere muss.

Gerade für mehrere Generationen können größere ehemalige Hofstellen interessant sein. Wenn verschiedene Wohnbereiche bereits vorhanden oder rechtlich herstellbar sind, können Eltern, erwachsene Kinder oder andere Familienmitglieder nah zusammenleben, ohne dieselbe Wohnung teilen zu müssen.

Das funktioniert besonders gut, wenn Privatsphäre von Anfang an mitgedacht wird.

Ein eigener Eingang, ein Stück eigener Garten oder einfach eine klare Zuordnung von Räumen kann wichtiger werden als maximale Wohnfläche.

Auch Freunde verändern die Atmosphäre eines Hofes.

Ein Wochenende mit Besuch fühlt sich anders an, wenn ein Teil draußen sitzt, jemand in der Werkstatt etwas anschaut und zwei andere schon in der Küche stehen.

Der Hof verteilt das Leben.

Und bringt es später wieder zusammen.

 

Neue Ideen brauchen nicht automatisch eine neue Gewerbenutzung

Ehemalige Bauernhöfe lösen fast zwangsläufig Ideen aus.

Atelier.

Werkstatt.

Seminarraum.

Ferienwohnungen.

Kleine Tierhaltung.

Mehrgenerationenwohnen.

Vielleicht ein Büro im ehemaligen Stall.

Nicht jede dieser Ideen ist automatisch zulässig – und nicht jede muss überhaupt umgesetzt werden.

Gerade im Raum Amstetten können größere Hofstellen so viel Nutzfläche besitzen, dass schnell der Eindruck entsteht, daraus müsse ein neues Geschäftsmodell entstehen.

Das ist nicht zwingend.

Ein ehemaliger Bauernhof darf einfach ein großzügiger privater Wohnort sein.

Wer gewerbliche, touristische oder zusätzliche Wohnnutzungen plant, sollte früh prüfen, welche Gebäudeteile dafür rechtlich vorgesehen sind und welche Nutzungsänderungen erforderlich wären.

Das gilt besonders für ehemalige Stallungen, Scheunen und andere Wirtschaftsbereiche.

Ihre bauliche Existenz sagt noch nichts darüber aus, ob sie ohne Weiteres als Wohn- oder Gewerberaum genutzt werden dürfen.

Gerade deshalb ist es sinnvoll, die eigenen Wünsche zu sortieren.

Was braucht man tatsächlich?

Was wäre irgendwann schön?

Und welcher Gebäudeteil darf einfach bleiben, was er ist?

Wer diese Fragen ruhig beantwortet, muss aus einem alten Hof nicht sofort ein Großprojekt machen.

 

Alte Substanz – ein großer Hof braucht einen realistischen Blick

Bei einem ehemaligen Bauernhof wird die technische Prüfung umfangreicher als bei einem einzelnen Bauernhaus.

Das liegt schon an der Menge der Gebäude.

Ein Vierkanter kann große Dachflächen besitzen. Stadl und Stall haben eigene Tragwerke, Mauern und Fundamente. Unterschiedliche Gebäudeteile können in völlig verschiedenen Jahrzehnten verändert worden sein.

Deshalb sollte nicht nur das Wohnhaus gründlich betrachtet werden.

Ein trockener Stadl ist wertvoll.

Ein Stadl mit geschädigtem Dach kann dagegen schnell eine erhebliche Investition bedeuten.

Beim ehemaligen Stall spielen Feuchtigkeit und Belüftung eine Rolle. Historische Mauern können andere bauphysikalische Eigenschaften besitzen als moderne Gebäude, und frühere Umbauten wurden nicht immer mit Materialien durchgeführt, die gut zur alten Substanz passen.

Auch Hofentwässerung verdient Aufmerksamkeit.

Bei großen befestigten Innenhöfen muss Regenwasser sinnvoll abgeführt werden. Dachflächen sammeln erhebliche Mengen Wasser, und alte Rinnen oder Leitungen funktionieren nicht automatisch noch so, wie sie sollten.

Im Wohntrakt kommen die klassischen Fragen hinzu: Heizung, Elektrik, Fenster, Wasser, Abwasser, Dach und Feuchtigkeit.

Ein großer Hof verlangt deshalb eine Prioritätenliste.

Das Wohnhaus muss funktionieren.

Die Dächer sollten dicht sein.

Tragende Konstruktionen müssen erhalten bleiben.

Alles andere darf sich mit der Zeit entwickeln.

Wer versucht, jeden Gebäudeteil gleichzeitig auf Neubaustandard zu bringen, kann aus der Freiheit eines großen Hofes sehr schnell eine Belastung machen.

 

Kaufaspekte & Alltagstauglichkeit

Vor dem Kauf eines ehemaligen Bauernhofes sollte zuerst geklärt werden, was genau zur Liegenschaft gehört.

Neben Wohnhaus und Wirtschaftsgebäuden können Garten, Wiesen, Waldstücke oder weitere landwirtschaftlich genutzte Flächen vorhanden sein. Ebenso können einzelne Flächen bereits langfristig verpachtet sein.

Grundbuch, Grundstücksgrenzen, Dienstbarkeiten und Zufahrt gehören deshalb zur Grundprüfung.

Bei früher landwirtschaftlich genutzten Hofstellen kann auch die Widmung relevant sein. Welche Nutzung heute erlaubt ist und welche Veränderungen möglich sind, sollte nicht nur aus der bisherigen Verwendung abgeleitet werden.

Besonders wichtig ist der baurechtliche Bestand der unterschiedlichen Gebäudetrakte.

Was ist Wohnfläche?

Was ist Wirtschaftsgebäude?

Welche Umbauten sind genehmigt?

Wo wäre eine Nutzungsänderung erforderlich?

Auch Wasser und Abwasser können bei ländlicheren Hoflagen individuelle Lösungen besitzen. Eigener Brunnen, Quelle oder andere Versorgungssysteme sollten ebenso geprüft werden wie Kanalanschluss oder bestehende Abwasseranlage.

Bei großen Grundstücken sollte außerdem geklärt werden, wie viel Pflege tatsächlich anfällt.

Eine Wiese ist kein Garten.

Mehrere tausend Quadratmeter werden nicht dadurch pflegeleicht, dass man sie nur selten nutzt.

Wer Flächen nicht selbst benötigt, kann prüfen, ob eine weitere landwirtschaftliche Bewirtschaftung oder Verpachtung sinnvoll ist.

Bei Miete müssen die Grenzen noch klarer sein.

Welche Gebäude dürfen genutzt werden?

Gehört der gesamte Stadl dazu?

Wer pflegt Innenhof, Garten und Wiesen?

Sind Tiere erlaubt?

Wer trägt Reparaturen an Nebengebäuden?

Und welche Veränderungen darf der Mieter vornehmen?

Ein ehemaliger Bauernhof bietet viele Möglichkeiten.

Gerade deshalb sollten die Grenzen dieser Möglichkeiten bekannt sein.

 

Für wen geeignet und warum?

Ein ehemaliger Bauernhof im Raum Amstetten passt zu Menschen, die mehr suchen als ein ländliches Wohnhaus, aber keinen aktiven landwirtschaftlichen Betrieb übernehmen möchten.

Familien bekommen Wohnraum und gleichzeitig Platz außerhalb des Hauses. Stadl, Innenhof und Garten schaffen einen Alltag, der sich nicht auf Küche und Wohnzimmer beschränkt.

Für Menschen mit Hund kann die Verbindung aus Hof, Grundstück und ländlicher Umgebung besonders attraktiv sein.

Wer gern handwerklich arbeitet, findet möglicherweise eine Werkstatt, die bei einem normalen Haus erst teuer gebaut werden müsste.

Selbstständige und Menschen im Homeoffice können Arbeit räumlich vom privaten Wohnbereich trennen, wenn geeignete und rechtlich zulässige Räume vorhanden sind.

Auch mehrere Generationen können in größeren Vierkantern oder Hofstellen Möglichkeiten finden.

Und wer eigene Tiere halten möchte, besitzt mit ehemaligen Stallungen und zusätzlichem Grund vielleicht bereits eine Grundlage – ohne deshalb wieder Landwirtschaft betreiben zu müssen.

Besonders gut passt diese Objektart zu Menschen, die nicht jedem Raum sofort eine Funktion geben müssen.

Ein leerer Stadl darf zunächst leer bleiben.

Ein alter Stall muss nicht innerhalb des ersten Jahres umgebaut werden.

Eine Wiese darf einfach gemäht werden.

Mit der Zeit ergibt sich vieles von selbst.

Vielleicht stellt jemand irgendwann fest, dass genau die Ecke im Wirtschaftsgebäude perfekt für eine Werkbank ist. Kinder werden größer und plötzlich bekommt ein bislang kaum genutzter Raum eine Aufgabe. Freunde bleiben häufiger über Nacht und irgendwann wird ein zusätzlicher Bereich interessant.

Ein alter Hof darf mit seinen Bewohnern wachsen.

Weniger geeignet ist er für Menschen, die bei jedem ungenutzten Quadratmeter sofort an verlorene Wohnfläche denken oder möglichst wenig Gebäudesubstanz erhalten möchten.

Ein ehemaliger Bauernhof bringt Raum mit.

Aber Raum braucht nicht immer Ausbau.

Manchmal braucht er nur ein dichtes Dach und jemanden, der ihn benutzt.

 

Warum my-landimmo.de

  1. my-landimmo.de unterscheidet den ehemaligen Bauernhof klar vom aktiven Bauernhof und vom Bauernhaus. Die Landwirtschaft ist beendet, die frühere Hofstruktur aber weiterhin prägend.

  2. Wohnhaus, ehemaliger Stall, Stadl, Werkstatt, Innenhof, Garten und weitere Nebengebäude können als zusammengehöriger Lebensort dargestellt werden.

  3. Vierkanter, Sacherl und andere typische Hofstrukturen des westlichen Mostviertels können entsprechend ihrer tatsächlichen regionalen Bedeutung beschrieben werden.

  4. Der Raum Amstetten mit Euratsfeld, Biberbach, Aschbach-Markt, Seitenstetten, Haag, Weistrach, Ardagger und Neustadtl wird gezielt angesprochen.

  5. Mögliche heutige Nutzungen wie Familie, Mehrgenerationenwohnen, Werkstatt, Homeoffice, Gäste oder private Tierhaltung können erläutert werden, ohne aus dem ehemaligen Hof künstlich wieder einen landwirtschaftlichen Betrieb zu machen.

  6. Anbieter erreichen Menschen, die gerade die Verbindung aus Wohnhaus, alten Wirtschaftsgebäuden und großzügigem Freiraum suchen.

  7. Neukunden können ihren ehemaligen Bauernhof 30 Tage kostenlos inserieren.

 

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FAQ zum ehemaligen Bauernhof im Raum Amstetten

Was versteht my-landimmo unter einem ehemaligen Bauernhof?

Ein ehemaliger Bauernhof ist eine frühere landwirtschaftliche Hofstelle, deren aktive Bewirtschaftung beendet wurde. Wohnhaus, Stallungen, Stadl, Wirtschaftsgebäude und weitere Spuren der früheren Landwirtschaft sind jedoch noch deutlich vorhanden.

Was kostet ein ehemaliger Bauernhof im Raum Amstetten?

Je nach Ort, Wohnfläche, Grundstück, Zustand und Umfang der Wirtschaftsgebäude liegt eine grobe Kaufpreisorientierung bei etwa 350.000 EUR bis 1,3 Mio. EUR. Kleinere oder sanierungsbedürftige Hofstellen können darunter liegen, große oder besonders hochwertig ausgebaute Vierkanter deutlich darüber.

Wo findet man ehemalige Bauernhöfe im Raum Amstetten?

Frühere Hofstellen und Vierkanter finden sich im gesamten ländlichen Umfeld von Amstetten, unter anderem rund um Euratsfeld, Biberbach, Aschbach-Markt, Seitenstetten, Haag, Weistrach, Ardagger und Neustadtl an der Donau.

Was unterscheidet einen ehemaligen Bauernhof vom Bauernhof?

Beim Bauernhof besteht die landwirtschaftliche Funktion fort. Beim ehemaligen Bauernhof ist die aktive Landwirtschaft beendet, während Stallungen, Stadl und weitere Wirtschaftsgebäude als historische Hofstruktur erhalten geblieben sind.

Was unterscheidet einen ehemaligen Bauernhof vom Bauernhaus?

Beim Bauernhaus steht vor allem das bäuerlich geprägte Wohnhaus im Mittelpunkt. Ein ehemaliger Bauernhof besitzt meist eine umfangreichere frühere Gesamtstruktur mit Stall, Stadl, Wirtschaftsgebäuden und Hofraum.

Ist ein ehemaliger Bauernhof im Raum Amstetten häufig ein Vierkanter?

Vierkanter sind im westlichen Mostviertel und Raum Amstetten besonders charakteristisch und deshalb bei ehemaligen Hofstellen häufig anzutreffen. Ein ehemaliger Bauernhof kann aber ebenso eine andere Hof- oder Gebäudeform besitzen.

Kann man einen ehemaligen Bauernhof im Raum Amstetten mieten?

Ja, entsprechende Angebote sind jedoch seltener als Kaufangebote. Bei Miete sollten Nutzung von Stadl, Stall, Garten und weiteren Flächen sowie Pflege, Haustiere und Reparaturen eindeutig geregelt sein.

Kann ein ehemaliger Stall als Wohnraum genutzt werden?

Nicht automatisch. Für eine Wohnnutzung müssen baurechtlicher Bestand, Widmung und technische Voraussetzungen passen. Häufig ist eine Nutzungsänderung erforderlich.

Kann man auf einem ehemaligen Bauernhof Tiere halten?

Private Tierhaltung kann bei geeigneten Gebäuden und Flächen möglich sein. Tierart und Umfang müssen jedoch zur Widmung, baurechtlichen Situation, Nachbarschaft und den geltenden Vorschriften passen.

Eignet sich ein ehemaliger Bauernhof für mehrere Generationen?

Große Hofstellen und Vierkanter können dafür sehr gut geeignet sein. Entscheidend ist, ob mehrere rechtlich zulässige Wohnbereiche vorhanden sind oder geschaffen werden können und genügend Privatsphäre möglich bleibt.

Was kann man mit einem alten Stadl machen?

Ein Stadl kann zunächst ganz klassisch Lager, Werkstatt oder Abstellfläche bleiben. Andere Nutzungen wie Büro, Veranstaltung, Gewerbe oder Wohnen müssen hinsichtlich Baurecht und Widmung separat geprüft werden.

Müssen vorhandene Wiesen selbst bewirtschaftet werden?

Nicht zwingend. Je nach Fläche und rechtlicher Situation kann eine weitere Bewirtschaftung durch einen Landwirt oder eine Verpachtung sinnvoll sein. Eine landwirtschaftliche Wiese sollte jedoch nicht automatisch als privater Garten betrachtet werden.

Was sollte bei einem alten Vierkanter technisch geprüft werden?

Große Dach- und Tragwerksflächen, Mauerwerk, Feuchtigkeit, Hofentwässerung sowie Zustand und baurechtliche Nutzung der einzelnen Wohn- und Wirtschaftstrakte gehören zu den wichtigsten Punkten.

Was sollte vor Kauf oder Miete besonders geprüft werden?

Grundbuch und Grundstücksgrenzen, Widmung und baurechtlicher Bestand, Wohn- und Wirtschaftsgebäude, Dach und Tragwerk, Feuchtigkeit, Wasser und Abwasser, Zufahrt, mögliche Nutzungsänderungen sowie vorhandene oder verpachtete landwirtschaftliche Flächen sollten vor einer Übernahme geklärt werden.

 

Ein ehemaliger Bauernhof wird dann zum Zuhause, wenn nicht mehr jeder alte Raum eine neue Aufgabe braucht

Bei der ersten Besichtigung sieht man überall Möglichkeiten.

Aus dem Stall könnte etwas werden.

Der Stadl wäre groß genug für dies und jenes.

Im anderen Gebäudetrakt könnte man vielleicht noch eine Wohnung schaffen.

Und dieser Raum dort hinten müsste eigentlich auch irgendwie genutzt werden.

Ein paar Jahre später ist man meistens entspannter.

Dann steht im Stadl Holz neben Fahrrädern und einem alten Anhänger. In der Werkstatt liegt seit drei Tagen etwas auf der Werkbank, weil niemand gezwungen ist, sie abends leerzuräumen. Ein Teil des ehemaligen Stalls dient als Lager und funktioniert hervorragend genau so.

Im Wohnhaus wird währenddessen einfach gelebt.

Kinder kommen durch den Hof herein, der Hund hat längst seinen Lieblingsplatz gefunden und Freunde wissen inzwischen, welche Tür direkt in die Küche führt.

Im Sommer sitzt man draußen.

Vielleicht im Innenhof eines alten Vierkanters, vielleicht unter einem Obstbaum hinter dem Haus.

Im Herbst liegen im Mostviertel Birnen oder Äpfel auf der Wiese, und irgendjemand stellt wieder die Frage, was man eigentlich mit so viel Obst machen soll.

Ein Teil wird Saft.

Ein Teil wird verschenkt.

Und ein Teil bleibt vermutlich liegen.

Das ist kein Problem.

Genauso wenig wie ein Gebäudetrakt, der vorerst keine spektakuläre neue Funktion bekommt.

Der ehemalige Bauernhof muss nicht beweisen, wie kreativ seine neuen Bewohner sind.

Er muss ihnen Platz geben.

Für Familie.

Für Freunde.

Für Arbeit und Dinge, die einfach stehenbleiben dürfen.

Für einen Hund, eine Werkstatt oder vielleicht ein paar Tiere.

Und auch für Ideen, die erst in fünf Jahren entstehen.

Gerade im Raum Amstetten mit seinen Vierkantern, Obstwiesen und gewachsenen Hoflagen ist dafür bereits vieles vorhanden.

Die Landwirtschaft hat diese Räume einmal geschaffen.

Das neue Leben muss ihre alte Nutzung nicht fortsetzen.

Es darf etwas Eigenes daraus machen.

Und manchmal besteht genau das Richtige darin, gar nicht alles zu verändern.

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