Landhaus kaufen oder mieten im Raum Hollabrunn – für Menschen, die ein Zuhause mit Charakter und ländlichem Alltag suchen

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###MIETEKAUF###
 
Großzügiges Mehrgenerationenhaus mit 2 Wohneinheiten, PV - Anlagen & großem Grundstück

Großzügiges Mehrgenerationenhaus mit 2 Wohneinheiten, PV - Anlagen & großem Grun...

Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Bauernhaus
Ort: 
31600 Uchte - OT Woltringhausen
Wohnfläche: 
435,00 m²
Kaufpreis: 
387.000,00 EUR
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Für Menschen, die zwischen Weingärten und Feldern drinnen Ruhe und draußen Platz für Familie und Freunde möchten

Ein Landhaus kaufen oder mieten im Raum Hollabrunn bedeutet, ländlich zu wohnen, ohne auf ein Zuhause mit gut nutzbaren Räumen, Garten und Nähe zum Ortsleben zu verzichten. Von Retz und dem Pulkautal über Hollabrunn bis Ziersdorf und ins Schmidatal reicht die Auswahl von älteren Häusern mit geschütztem Innenhof bis zu neueren Landhäusern mit offenem Garten. Die Weinorte, Felder und sanften Hügel geben dieser Wohnform ihren konkreten regionalen Rahmen.

Ein Landhaus muss weder groß noch abgelegen sein. Entscheidend ist, dass das Haus auf das Leben außerhalb seiner Wände antwortet. Eine Gartentür führt direkt ins Freie, ein Innenhof schützt vor Blicken und Wind, oder eine Terrasse verbindet den Wohnraum mit einem Grundstück, das tatsächlich genutzt wird. Das Landleben beginnt nicht erst am Wochenende, sondern morgens mit dem ersten Schritt vor die Tür.

Im Raum Hollabrunn kann dieses Zuhause mitten in einem Weinort liegen. Von der Gasse wirkt das Haus vielleicht zurückhaltend, hinter dem Tor öffnen sich jedoch Hof und Garten. Anderswo steht ein Landhaus am Ortsrand, mit Blick über Felder oder Weingärten und etwas mehr Abstand zum nächsten Gebäude. Beide Lagen können ländliches Wohnen ermöglichen. Sie schaffen nur einen unterschiedlichen Alltag.

Als Landhaus wird ein privates Wohnhaus bezeichnet, dessen Architektur und Grundstück erkennbar auf das Wohnen im ländlichen Raum ausgerichtet sind. Es kann historisch gewachsen, aus einem älteren Dorfhaus hervorgegangen oder in neuerer Zeit im Landhausstil errichtet worden sein. Garten, Hof, Terrasse und die Beziehung zur Umgebung gehören stärker zur Wohnidee als bei einem gewöhnlichen Stadthaus.

Damit unterscheidet sich das Landhaus vom Bauernhaus. Beim Bauernhaus ist die frühere oder gegenwärtige Landwirtschaft an der Gebäudestruktur meist noch deutlich ablesbar. Ein Winzerhaus besitzt einen engeren Bezug zu Weinbau, Pressraum oder Keller. Landimmobilie ist dagegen ein weiter Oberbegriff für unterschiedliche Häuser und Anwesen auf dem Land. Beim Landhaus steht das private, entspannte Wohnen mit Freiraum im Mittelpunkt.

Vielleicht sitzt morgens jemand am Tisch, während draußen bereits die Sonne auf die Hofmauer fällt. Später bleibt die Tür zum Garten offen, weil immer wieder jemand hinausgeht. Am Nachmittag kommt ein Freund nicht nur auf einen Kaffee, sondern hilft kurz bei etwas im Garten und bleibt schließlich zum Essen. Solche Tage müssen nicht geplant werden. Das Haus gibt ihnen einfach genügend Platz.

 

Markt & Besonderheiten

AngebotslageLandhäuser werden im Raum Hollabrunn regelmäßig angeboten, jedoch nicht immer einheitlich bezeichnet. Auch ländliches Wohnhaus, Haus im Landhausstil, traditionelles Weinviertler Haus oder ehemaliges Bauernhaus mit überwiegender Wohnnutzung können zur Suche passen.
PreisspannenAktuelle Landhausangebote im Bezirk Hollabrunn reichen von rund 125.000 bis 800.000 EUR. Kleinere Häuser mit Erneuerungsbedarf liegen eher am unteren Ende, während viel Wohnfläche, ein großer Garten, Nebengebäude und ein bereits guter Zustand den Preis deutlich erhöhen.
ArchitekturÄltere Landhäuser können straßenseitige Wohntrakte, breite Tore, Innenhöfe, Gewölbe oder tief gestreckte Grundstücke besitzen. Neuere Landhäuser greifen ländliche Proportionen und Materialien auf und öffnen die Wohnräume häufig stärker zu Terrasse und Garten.
NutzungsmöglichkeitenEin Landhaus kann Familienleben, ruhige Arbeitsräume, Garten, Besuch und persönliche Interessen miteinander verbinden. Kleinere Nebengebäude schaffen zusätzlichen Platz, ohne dass daraus ein landwirtschaftlicher Betrieb werden muss.
GrundstückInnenhof, Vorgarten, rückwärtiger Garten oder ein größeres Grundstück am Ortsrand prägen das Wohnen unterschiedlich. Entscheidend ist nicht nur die Fläche, sondern ob Sonne, Schatten, Zugänge und Nachbarschaft zur gewünschten Nutzung passen.
BesonderheitenDer Begriff Landhaus sagt allein noch nichts über Baualter, Zustand oder rechtliche Nutzung aus. Ein historisches Dorfhaus, ein umgebautes Bauernhaus und ein neueres Haus im Landhausstil müssen jeweils nach ihren tatsächlichen Eigenschaften beurteilt werden.
Regionale EinordnungIm westlichen Weinviertel verbinden viele Wohnlagen die Nähe zum Dorf mit kurzen Wegen in Weingärten, Felder und Kellergassen. Retz, Hollabrunn und Ziersdorf bieten andere Alltagswege als kleinere Orte im Pulkau- oder Schmidatal.

 

Regionale Architektur & Bauweisen

Die Landhäuser im Raum Hollabrunn folgen keinem einzigen Bautyp. Gerade darin liegt ihre Vielfalt. In gewachsenen Dörfern können ältere Wohnhäuser direkt an der Straße stehen und sich hinter einem Tor in die Tiefe des Grundstücks entwickeln. In lockereren Ortsrandlagen bestimmen Garten, Terrasse und der Blick in die Landschaft stärker das Bild. Neuere Häuser wiederum übersetzen ländliches Wohnen in zeitgemäße Grundrisse.

Bei älteren Häusern bildet der geschützte Hof häufig den Übergang zwischen innen und außen. Die Eingangstür liegt nicht zwingend offen an der Straße, sondern seitlich oder hinter dem Tor. Ein gepflasterter Weg verbindet Wohnräume, Nebengebäude und Garten. Dadurch entsteht ein Freiraum, in dem Fahrräder, Pflanzgefäße und der Tisch für den Nachmittag ihren festen Platz finden, ohne dass alles auf einer offenen Rasenfläche stehen muss.

Solche Häuser können langgestreckte Grundrisse besitzen. Räume liegen nacheinander oder werden über einen Gang beziehungsweise eine hofseitige Erschließung erreicht. Dickes Mauerwerk, Gewölbe, Holzbalken, Kastenfenster oder alte Türen können erhalten sein. Nicht jedes traditionelle Bauteil ist automatisch praktisch. Wenn Raumfolgen zum heutigen Alltag passen, entsteht jedoch ein Wohnen, das sich deutlich von einem gleichförmigen Neubau unterscheidet.

Ein Zimmer nahe dem Eingang kann als ruhiger Arbeitsraum dienen. Weiter hinten liegen Küche und Wohnbereich näher am Garten. Während dort jemand telefoniert oder Unterlagen liegen lässt, geht im restlichen Haus der Alltag weiter. Am Abend muss kein Schreibtisch vom Esstisch verschwinden. Die vorhandenen Räume geben verschiedenen Tätigkeiten ihren eigenen Ort.

Neuere Landhäuser können diese Trennung anders lösen. Größere Fenster und direkte Ausgänge öffnen Küche oder Wohnzimmer zur Terrasse. Ein breiter Dachüberstand spendet Schatten, Naturstein, Holz oder heller Putz nehmen ländliche Materialien auf. Entscheidend ist nicht die dekorative Landhausfassade. Das Haus sollte auch im Grundriss zeigen, dass Garten und Wohnen zusammen gedacht wurden.

Die warmen, trockeneren Sommer im Weinviertel machen geschützte und beschattete Plätze wertvoll. Im Frühjahr sitzt man vielleicht zuerst an der sonnigen Hauswand. Im Hochsommer wird die Seite unter einem Baum oder Vordach zum bevorzugten Platz. Wer ein Grundstück besichtigt, sollte deshalb zu verschiedenen Tageszeiten darauf achten, wie Sonne, Wind und Nachbargebäude Hof und Garten beeinflussen.

Im Pulkautal und rund um Retz gehört der Weinbau sichtbar zur Umgebung. Ein Landhaus muss deshalb kein Winzerhaus sein. Der Blick auf Reben, die Nähe zu einer Kellergasse oder ein alter Keller können den Ort prägen, ohne dass Wein produziert wird. Richtung Hollabrunn und Schmidatal treten Felder, sanfte Hügel und größere Gartenbereiche stärker hervor. Die Landschaft bleibt Teil des Alltags, nicht bloß ein Bild hinter dem Fenster.

Auch kleine Nebengebäude können das Landhaus bereichern. Dort stehen Gartengeräte, Fahrräder, Vorräte oder Dinge, die nur zu bestimmten Jahreszeiten gebraucht werden. Ein ehemaliger Stall lässt sich vielleicht als Werkraum nutzen, sofern Zustand und Genehmigung passen. Der Vorteil liegt nicht darin, möglichst viele Gebäude zu besitzen. Wertvoll ist, wenn das Wohnhaus frei von Dingen bleibt, die anderswo besser aufgehoben sind.

Am Ende eines Tages verteilt sich das Leben oft selbstverständlich. Jemand gießt noch im Garten, in der Küche wird bereits vorbereitet, und ein Kind oder Freund kommt durch das Tor, ohne lange nach dem richtigen Eingang zu suchen. Später sitzen alle an einem Tisch, während die Dinge des Tages an ihren jeweiligen Orten bleiben dürfen. Ein gut geschnittenes Landhaus schafft Gemeinschaft, ohne dafür jede Tätigkeit in denselben Raum zu zwingen.

 

Historische Nutzung & Tradition

Das Landhaus ist im Raum Hollabrunn weniger eine fest definierte historische Gebäudeform als eine heutige Wohnbezeichnung. Viele ältere Angebote gehen auf Dorfhäuser, kleine Hofstellen, Weinbauhäuser oder frühere Bauernhäuser zurück. Wenn Landwirtschaft und Erwerbsnutzung in den Hintergrund treten, kann das Wohnen mit Hof und Garten zum neuen Mittelpunkt werden.

Die Orte des westlichen Weinviertels entwickelten sich über Jahrhunderte mit Ackerbau und Weinbau. Wohnhaus, Hof, Stall, Lager und Keller erfüllten praktische Aufgaben. Die Gasse blieb die öffentliche Seite, während Arbeit und Familienleben häufig hinter Toren und Mauern stattfanden. Diese räumliche Ordnung ist in vielen Ortsbildern noch erkennbar, auch wenn die Gebäude heute anders genutzt werden.

Hollabrunn selbst ist historisch eng mit dem Weinbau verbunden. Retz und die Orte des Pulkautals tragen diese Geschichte besonders sichtbar über Keller, Presshäuser und Weingärten. Im Schmidatal und rund um Ziersdorf gehören ebenfalls Felder, Weinbauorte und ländliche Hofstrukturen zum regionalen Bild. Daraus entsteht kein einheitliches Landhaus, aber ein gemeinsamer Hintergrund für das Wohnen zwischen Ort und Landschaft.

Mit dem Ende einer landwirtschaftlichen Nutzung veränderte sich oft zuerst der Alltag, später das Haus. Ein Stall wurde zum Abstellraum, eine Kammer zum Bad und ein früherer Arbeitsbereich zum Wohnzimmer. Manchmal verschwanden historische Bauteile, manchmal blieben sie selbstverständlich in Gebrauch. Eine alte Tür wird nicht täglich bewundert. Sie ist einfach die Tür, die morgens zum Hof geöffnet wird.

Auch der Garten erhielt eine andere Bedeutung. Flächen, die früher vor allem der Versorgung dienten, wurden zu einer Mischung aus Gemüsegarten, Obstbäumen, Spielfläche und Rückzugsort. Ein Teil bleibt praktisch, ein anderer darf nur schön sein. Gerade diese Verbindung aus Nutzen und persönlicher Gestaltung prägt viele Landhauswünsche.

Freunde und Nachbarn erleben das Haus ebenfalls mit der Zeit anders. Beim ersten Besuch wird noch am Tor gewartet. Später weiß man, ob man zur Haustür geht oder die Stimmen im Garten sucht. Eine Schale mit Obst wandert über die Mauer, jemand leiht ein Werkzeug aus, und ein Gespräch dauert länger als geplant. Ländliches Wohnen entsteht nicht allein durch Ruhe, sondern auch durch vertraute Wege zwischen Menschen.

Ein Neubau kann diesen Alltag ebenso aufnehmen. Er besitzt keine historische Raumfolge und keine früheren Wirtschaftsgebäude, kann aber Garten, geschützte Terrasse, Arbeitsraum und Nebenflächen von Anfang an sinnvoll verbinden. Die Tradition wird dann nicht nachgebaut. Sie lebt in der Idee weiter, dass ein Haus mehr sein darf als beheizte Wohnfläche.

 

Kaufaspekte & Tipps

Bei einem älteren Landhaus sollten Bauzustand und Wohnwunsch gemeinsam betrachtet werden. Dach, Mauerwerk, Feuchtigkeit, Fenster, Leitungen, Heizung und Entwässerung gehören fachlich geprüft. Gerade bei langgestreckten Häusern können einzelne Gebäudeteile sehr unterschiedlich erhalten sein. Eine renovierte Küche sagt wenig über den Zustand des hinteren Traktes aus.

Der Grundriss entscheidet darüber, wie angenehm das Haus im Alltag funktioniert. Durchgangszimmer können charmant wirken, aber Rückzug erschweren. Ein Bad am Ende eines langen Ganges passt möglicherweise nicht zu allen Lebensphasen. Wer von zuhause arbeitet, braucht einen Raum, der erreichbar bleibt, ohne dass berufliche Wege ständig durch den privaten Wohnbereich führen.

Bei Hof und Garten zählen Zugänge ebenso wie Quadratmeter. Lässt sich der Garten direkt von Küche oder Wohnraum erreichen? Muss alles durch ein schmales Tor getragen werden? Gibt es Platz für Fahrräder, Auto oder Gartengeräte, ohne den schönsten Aufenthaltsbereich zu blockieren? Solche Fragen entscheiden später häufiger über Zufriedenheit als eine abstrakte Grundstücksgröße.

Nebengebäude sollten nicht nur nach ihrer möglichen Zukunft bewertet werden. Zunächst zählen Dach, Trockenheit, Strom, Boden und sichere Zugänge. Soll daraus ein Arbeitsraum, Gästezimmer oder zusätzlicher Wohnbereich werden, sind Widmung, baurechtliche Voraussetzungen und technische Machbarkeit zu prüfen. Eine frühere Nutzung erlaubt nicht automatisch jede neue.

Bei Grundstücken am Ortsrand lohnt der Blick auf angrenzende Flächen und landwirtschaftliche Abläufe. Traktoren, Erntezeiten, Staub oder typische Gerüche gehören in manchen Lagen zum Umfeld. In dichter bebauten Ortskernen sind dagegen Einblicke, Zufahrten und die Nutzung gemeinsamer Grenzen wichtiger. Ländliche Ruhe bedeutet nicht überall vollständige Abwesenheit anderer Menschen.

Auch die Wege des täglichen Lebens sollten zum eigenen Rhythmus passen. In Retz, Hollabrunn oder Ziersdorf liegen Bahnhof, Einkauf, Schule und ärztliche Versorgung anders zueinander als in kleineren Gemeinden. Ein ruhiger Garten gewinnt nicht, wenn jeder notwendige Weg dauerhaft als Belastung empfunden wird. Die passende Lage verbindet Rückzug mit den Dingen, die regelmäßig gebraucht werden.

Wer ein Landhaus mietet, sollte die Nutzung von Garten, Hof, Keller, Nebengebäuden und Stellplätzen genau festhalten. Auch Pflege, kleinere Veränderungen und vorhandene Einbauten gehören geklärt. Beim Kauf kommen zum Preis die notwendigen Erneuerungen und die laufende Pflege des Grundstücks hinzu. Besonders alte Dächer und mehrere Nebengebäude brauchen realistische Rücklagen.

Ein Landhaus muss nicht bei der Übergabe bereits jede spätere Idee erfüllen. Wichtig ist eine stimmige Reihenfolge. Zuerst werden Wohnräume, Heizung und Feuchtigkeit geklärt, dann folgen Garten, Nebengebäude oder weitere Wünsche. So wächst das Zuhause mit seinen Bewohnern, ohne dass der Reiz des Hauses sofort unter einer zu großen Aufgabenliste verschwindet.

 

Für wen geeignet und warum?

Ein Landhaus im Raum Hollabrunn passt zu Menschen, die ländlich wohnen und trotzdem Teil eines Ortes bleiben möchten. Sie suchen keinen landwirtschaftlichen Betrieb, sondern ein Zuhause, dessen Räume sich zum Garten, Hof und täglichen Leben öffnen. Das kann ein älteres Haus mit Geschichte sein oder ein neueres Landhaus, das von Anfang an für diesen Alltag gebaut wurde.

Für Familien entsteht der Wert häufig zwischen den eigentlichen Wohnräumen. Kinder gehen selbstständig in den Garten, Schuhe bleiben nahe der Tür, und Fahrräder müssen nicht durch das Wohnzimmer getragen werden. Wenn Freunde kommen, verteilt sich das Leben auf Küche, Hof und draußen. Niemand braucht dafür ein besonders großes Grundstück, solange die vorhandenen Flächen gut miteinander verbunden sind.

Paare oder einzelne Menschen können einen anderen Teil dieser Freiheit nutzen. Ein zusätzliches Zimmer nimmt Arbeit, Bücher oder ein persönliches Projekt auf. Im Garten bleibt Platz für Gemüse, Blumen oder einfach einen Tisch. Das Haus verlangt keine bestimmte Familienform. Es bietet vielmehr verschiedene Orte, zwischen denen der eigene Alltag seinen Rhythmus finden kann.

Auch Menschen, die regelmäßig Besuch haben, schätzen einen Grundriss mit Rückzug. Ein Zimmer kann über Nacht genutzt werden, ohne dass das ganze Haus umgeräumt werden muss. Am Morgen sitzt man gemeinsam in der Küche, später geht jeder für eine Weile seinen Dingen nach. Nähe wird angenehmer, wenn nicht jede Minute miteinander verbracht werden muss.

Wer gern im Freien arbeitet, findet im Landhaus mehr als eine Terrasse. Der Garten verändert sich über das Jahr, und mit ihm ändern sich die täglichen kleinen Aufgaben. Im Frühjahr werden Töpfe hinausgetragen, im Sommer wandert der Tisch in den Schatten, im Herbst kommt etwas aus dem Garten in die Küche. Das Grundstück wird nicht nur gepflegt, sondern tatsächlich bewohnt.

Für ältere Bewohner oder ein langfristig gedachtes Zuhause zählen erreichbare Räume. Ein Schlafzimmer und Bad im Erdgeschoss können wichtiger sein als zusätzliche Fläche im Dach. Schwellen, Stufen zwischen Haus und Hof sowie lange Wege durch mehrere Trakte sollten früh betrachtet werden. Ein Landhaus darf über viele Jahre passen und nicht nur in der ersten Zeit nach dem Einzug.

Weniger geeignet ist diese Wohnform für Menschen, die Garten und ältere Bauteile ausschließlich als Kulisse möchten. Ein Grundstück braucht Zeit, ein historisches Haus verlangt Aufmerksamkeit, und selbst ein Neubau am Ortsrand lebt mit Wetter und Jahreszeiten. Wer diese Dinge jedoch als Teil des eigenen Lebens versteht, findet im Landhaus eine Wohnform, die drinnen und draußen nicht voneinander trennt.

Nach einiger Zeit kennt jeder seine bevorzugten Wege. Einer geht morgens direkt in den Garten, ein anderer sitzt lieber noch am Fenster. Freunde stellen ihre Sachen dort ab, wo sie niemanden stören, und im Hof bleibt ein Platz, an dem Gespräche selten pünktlich enden. Das Landhaus wird nicht besonders, weil jeder Tag außergewöhnlich ist. Es wird besonders, weil gewöhnliche Tage darin gut Platz haben.

 

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FAQ

Was zeichnet ein Landhaus aus?
Ein Landhaus ist ein privates Wohnhaus, dessen Räume, Garten oder Hof erkennbar auf das ländliche Wohnen ausgerichtet sind. Es kann alt oder neu sein. Entscheidend ist die enge Verbindung zwischen Haus, Grundstück und ländlicher Umgebung.

Was unterscheidet ein Landhaus von einem Bauernhaus?
Beim Landhaus steht das Wohnen mit Garten und Freiraum im Mittelpunkt. Ein Bauernhaus zeigt stärker seine frühere oder heutige Verbindung zur Landwirtschaft, etwa durch Stall, Scheune oder eine entsprechende Hofstruktur. Ein ehemaliges Bauernhaus kann durch seine heutige Nutzung zugleich als Landhaus angeboten werden.

Was kostet ein Landhaus im Raum Hollabrunn?
Aktuelle Angebote im Bezirk Hollabrunn reichen von rund 125.000 bis 800.000 EUR. Kleinere oder erneuerungsbedürftige Häuser liegen eher im unteren Bereich. Größe, Zustand, Garten, Nebengebäude und Lage können den Kaufpreis deutlich erhöhen.

Kann man ein Landhaus im Raum Hollabrunn auch mieten?
Landhäuser können gekauft oder gemietet werden, Mietangebote sind jedoch meist seltener als Kaufangebote. Bei einer Miete sollte genau geregelt sein, welche Gartenflächen, Nebengebäude, Keller und Stellplätze dazugehören und wer deren Pflege übernimmt.

Ist ein Landhaus immer ein historisches Gebäude?
Nein. Auch ein neueres Wohnhaus kann als Landhaus gelten, wenn Architektur, Grundriss und Grundstück auf ländliches Wohnen ausgerichtet sind. Ein Haus mit rein dekorativen Landhauselementen erfüllt diese Wohnidee nicht automatisch.

Welche Landhäuser sind im Raum Hollabrunn typisch?
Zur Auswahl gehören ältere Dorfhäuser mit Innenhof und Garten, umgebaute Bauern- oder Weinbauhäuser sowie neuere Häuser im Landhausstil. Die Ausprägung unterscheidet sich zwischen gewachsenen Weinorten, kleineren Dörfern und lockereren Ortsrandlagen.

Eignet sich ein Landhaus zum Wohnen und Arbeiten?
Ein zusätzliches Zimmer oder geeignetes Nebengebäude kann einen ruhigen Arbeitsbereich schaffen. Wichtig sind ein sinnvoller Zugang, ausreichendes Licht, Heizung, Internet und die zulässige Nutzung. Berufliche Wege sollten den privaten Wohnbereich möglichst wenig stören.

Worauf sollte man bei Innenhof, Garten und Nebengebäuden achten?
Wichtig sind Sonne, Schatten, Einblicke, Zugänge, Entwässerung und der tatsächliche Pflegeaufwand. Bei Nebengebäuden kommen Dach, Feuchtigkeit, Strom und baurechtliche Nutzung hinzu. Erst das Zusammenspiel dieser Bereiche zeigt, wie gut das Landhaus zum gewünschten Alltag passt.

 

Fazit

Ein Landhaus kaufen oder mieten im Raum Hollabrunn verbindet private Wohnräume mit einem Alltag, der selbstverständlich nach draußen weitergeht. Von den Weinorten rund um Retz und im Pulkautal über Hollabrunn bis ins Schmidatal entstehen unterschiedliche Möglichkeiten: geschützte Innenhöfe, tiefe Gärten, Häuser am Ortsrand und neuere Landhäuser mit offener Terrasse. Entscheidend ist, dass Haus, Grundstück und tägliche Wege zueinander passen.

Dann wird der Garten nicht nur angesehen und der Hof nicht nur durchquert. Dort wird gegessen, etwas repariert, ein Gespräch fortgesetzt oder für einen Moment nichts getan. Drinnen bleiben Rückzugsräume, draußen findet das gemeinsame Leben seinen Platz. So entsteht ein Zuhause, in dem ländliches Wohnen kein Stilversprechen bleibt, sondern jeden Tag tatsächlich stattfindet.

 

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