Landhaus kaufen oder mieten im Wipptal – für Menschen, die Garten, Gäste und Tiroler Bergalltag suchen
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Für Menschen, die im Wipptal einen Garten vor der Tür, Gäste im Haus und die Berge nah an ihrem Alltag haben möchten
Ein Landhaus im Wipptal ist ein Wohnhaus, bei dem nicht allein die Räume zählen. Der Garten, ein geschützter Platz am Haus, die Zufahrt und der Weg ins Dorf gehören genauso zum täglichen Leben. Rund um Matrei am Brenner, Steinach und Gries liegen solche Häuser häufig näher an Schulen, Bahn, Geschäften und den Wegen Richtung Innsbruck. In Navis, Trins, Gschnitz, Schmirn, Vals oder Obernberg prägen Hanglagen, kleinere Siedlungen und die Nähe zu Wiesen und Wald den Alltag stärker.
Am Morgen steht die Terrassen- oder Küchentür offen. Eine Jacke hängt über der Stuhllehne, auf dem Tisch liegen Brot, Schlüssel und eine Einkaufsliste, während draußen jemand Kräuter für das Frühstück abschneidet. Kinder suchen ihre Schulsachen, der Hund wartet bereits vor der Tür, und aus einem Zimmer im Obergeschoss kommt die erste Stimme des Tages.
Ein Landhaus ist ein freistehendes oder in ländlicher Umgebung gelegenes Wohnhaus mit engem Bezug zu Garten, Grundstück und Landschaft. Im Mittelpunkt stehen Wohnen, Familie, Gäste und ein Alltag, der sich auch außerhalb der Wohnräume abspielt.
Der Unterschied zwischen einem Landhaus und einem Bauernhaus liegt in der Herkunft und Raumstruktur. Ein Bauernhaus stammt aus der bäuerlichen Baukultur und besitzt häufig Stube, Keller, Stadl oder frühere Wirtschaftsbereiche. Ein Landhaus wurde vor allem zum Wohnen errichtet und verbindet ländliche Lage mit Garten, Terrasse, Balkonen und zeitgemäßen Wohnräumen.
Menschen, die ein Landhaus im Wipptal suchen, wünschen sich häufig mehr Platz für das tägliche Miteinander. Es geht um eine Küche, in der mehrere Menschen gleichzeitig stehen können, um einen Tisch, an dem auch unangekündigter Besuch noch einen Platz findet, und um einen Garten, der nicht nur vom Fenster aus betrachtet wird.
Im vorderen und mittleren Wipptal bedeutet ländliches Wohnen nicht automatisch Abgeschiedenheit. Von Matrei und Steinach aus bleiben Bahn, Einkauf, Schulen und Arbeitswege gut erreichbar. Das Haus kann am Ortsrand liegen, während Kinder selbstständig zum Bus gehen und Erwachsene morgens Richtung Innsbruck aufbrechen.
In den Seitentälern verändert sich diese Wohnform. Ein Landhaus in Navis kann an einem sonnenexponierten Hang stehen, während Häuser in Trins oder Gschnitz stärker durch das breite Gschnitztal und gewachsene Dorfbereiche geprägt sind. In Schmirn, Vals und Obernberg werden Zufahrt, Höhenlage und Entfernung zum Haupttal im Alltag deutlicher spürbar.
Ein Landhaus zeigt sich im Wipptal anders als in flachen Regionen, weil Garten, Terrasse und Zugänge auf das Gelände reagieren müssen. Der Sitzplatz liegt vielleicht seitlich am Haus, ein Teil des Gartens auf einer höheren Ebene und die Garage unterhalb der Wohnräume. Wege führen nicht immer geradeaus, sondern über Stufen, Mauern oder kurze Steigungen.
Im Laufe des Vormittags wird das Haus ruhiger. In einem Zimmer beginnt die Arbeit von zuhause, in der Küche läuft noch die Spülmaschine, und draußen trocknen Schuhe vom Weg am Morgen. Wer später aus Steinach oder Matrei zurückkommt, stellt den Einkauf direkt in der Speis oder Küche ab, ohne erst durch das ganze Haus gehen zu müssen.
Ein Landhaus ist eine reine Wohnimmobilie. Gerade deshalb darf das soziale Leben mehr Raum einnehmen. Gäste müssen nicht auf ein einziges Wochenende beschränkt bleiben, wenn ein zusätzliches Zimmer vorhanden ist. Erwachsene Kinder können länger zu Besuch kommen, Freunde bringen ihre Wanderschuhe mit, und Großeltern finden einen Platz, an dem sie nicht mitten im Familienbetrieb schlafen müssen.
Mittags verteilt sich das Leben zwischen Küche und Garten. Jemand stellt Teller auf den Tisch, während draußen Salat gewaschen oder eine Bank abgewischt wird. Kinder kommen aus der Schule, Taschen landen im Flur, und ein Nachbar bleibt am Gartentor stehen, weil noch etwas ausgetauscht oder für das Wochenende verabredet wird.
Der Garten eines Landhauses im Wipptal muss nicht groß sein, um den Alltag zu verändern. Ein Kräuterbeet nahe der Küche, Beerensträucher am Zaun, ein Platz für Fahrräder und eine ebene Fläche für Tisch und Stühle reichen oft aus. Entscheidend ist, ob der Außenbereich leicht erreichbar und tatsächlich nutzbar ist.
Am Nachmittag kommen unterschiedliche Menschen im Haus an. Jemand beendet die Arbeit im Homeoffice, Kinder bringen Freunde mit, und aus dem Keller oder Abstellraum werden Ski, Fahrräder oder Gartengeräte geholt. Eine ältere Person sitzt auf der Bank vor dem Haus und sortiert Kräuter oder liest, während auf der Terrasse bereits Gläser und Wasser bereitstehen.
Besuch verteilt sich in einem Landhaus nicht nur auf das Wohnzimmer. Manche bleiben in der Küche, andere gehen in den Garten oder helfen, Stühle aus dem Schuppen zu holen. Ein Gast nimmt noch eine Tasche aus dem Auto, weil aus einem kurzen Besuch ein Abend und manchmal auch eine Übernachtung wird.
Später stehen Schüsseln auf dem Tisch, Jacken hängen im Flur und Kinder wechseln zwischen Haus und Garten. Einer trägt Geschirr hinaus, jemand anderes kommt mit Brot aus der Küche, und der Hund legt sich dort hin, wo er möglichst viele Wege im Blick behält. Das soziale Leben entsteht aus den Möglichkeiten des Hauses, nicht aus einer inszenierten Kulisse.
Wenn es draußen kühler wird, verlagert sich ein Teil des Abends in die Küche oder den Wohnraum. Gäste sitzen noch am Tisch, während jemand Betten vorbereitet oder Handtücher in ein Zimmer legt. Aus einem offenen Fenster hört man Stimmen, und vor der Haustür stehen Schuhe, die am nächsten Morgen wieder gebraucht werden.
Genau darin liegt die Suchintention eines Landhauses im Wipptal. Gesucht wird kein Ferienbild mit Bergen im Hintergrund, sondern ein dauerhaftes Zuhause, in dem Familie, Freunde, Arbeit von zuhause und Gartenalltag genügend Platz finden.
Markt & Besonderheiten
| Merkmal | Einordnung für Landhäuser im Wipptal |
| Angebotslage | Landhäuser werden im Wipptal selten ausdrücklich unter dieser Bezeichnung angeboten. Am Markt erscheinen häufiger Einfamilienhäuser, ältere Wohnhäuser, Mehrgenerationenhäuser oder Häuser mit Garten in ländlicher Lage. |
| Preisspannen | Ältere oder modernisierungsbedürftige Wohnhäuser mit Garten können je nach Lage und Größe im Bereich von etwa 500.000 bis 700.000 EUR beginnen. Gut nutzbare Landhäuser mit größerer Wohnfläche, Garten und zeitgemäßem Zustand bewegen sich häufig zwischen etwa 750.000 und 1.400.000 EUR. Besondere Grundstücke, mehrere Wohneinheiten oder umfassend erneuerte Häuser können darüber liegen. |
| Architektur | Verputzte Fassaden, Satteldächer, geschützte Balkone, Terrassen, Erker, gemauerte Sockelgeschosse und eine zurückhaltende Verbindung von Mauerwerk und Holz prägen viele Wohnhäuser in der Region. |
| Nutzungsmöglichkeiten | Familienwohnen, mehrere Generationen, Gäste, Homeoffice, Garten, Hunde, Hobbys und gemeinsame Mahlzeiten finden je nach Grundriss und Grundstück ausreichend Platz. |
| Besonderheiten | Entfernung zum Haupttal, Zufahrt, Hanglage, Besonnung, Stellplätze, Naturgefahren, Freizeitwohnsitzstatus und die tatsächliche Nutzbarkeit des Gartens beeinflussen die Wohnqualität. |
| Kaufen oder mieten | Landhäuser werden im Wipptal deutlich häufiger verkauft als vollständig vermietet. Mietangebote betreffen überwiegend Wohnungen oder einzelne Hausteile. |
Regionale Architektur & Bauweisen
Landhäuser im Wipptal besitzen keine einheitliche historische Bauform. Viele entstanden als Einfamilien- oder Mehrgenerationenhäuser und greifen regionale Merkmale auf, ohne frühere Bauernhäuser nachzuahmen. Verputzte Fassaden, klare Satteldächer, geschützte Balkone und gemauerte Sockelgeschosse reagieren auf Niederschlag, Schnee und Hanglage.
Bei älteren Häusern liegen Wohnräume häufig über einem Keller- oder Garagengeschoss. Das Gefälle ermöglicht einen ebenerdigen Zugang auf unterschiedlichen Seiten: unten zur Garage oder Werkstatt, oben zur Küche, Terrasse oder zum Garten. Diese Bauweise kann praktisch sein, verlangt aber gut begehbare Wege zwischen den Ebenen.
Breite Dachüberstände schützen Balkone und Eingänge. Balkone verlaufen teilweise über die Giebelseite oder entlang mehrerer Räume. Sie dienten und dienen nicht nur dem Ausblick, sondern auch als geschützter Außenbereich, zum Lüften, Trocknen oder für einen kurzen Platz an der Sonne.
Im Inneren zeigen ältere Landhäuser häufig getrennte Küchen, Wohnstuben, kleinere Zimmer und Treppenhäuser mit mehreren Halbgeschossen. Neuere Gebäude öffnen Küche, Essen und Wohnen stärker zueinander. Beide Grundformen können für Familien passen, solange Rückzug, Gäste und Homeoffice nicht vollständig in einem einzigen offenen Raum stattfinden müssen.
In Matrei und Steinach stehen Landhäuser häufiger in dichter gewachsenen Wohnlagen. Grundstücke sind dort oft kleiner, dafür bleiben Bahnhof, Schulen und Einkauf näher. In Trins, Gschnitz, Navis oder Obernberg können Grundstücke stärker vom Gelände geprägt sein. Stützmauern, Außentreppen und terrassierte Gartenbereiche gehören dort häufiger zur Nutzung.
Ein Landhaus im Wipptal lebt von den Übergängen zwischen innen und außen. Eine Tür aus der Küche zum Garten, ein geschützter Platz am Haus, ein Abstellraum für Schuhe und Sportgeräte oder eine Garage mit direktem Zugang erleichtern den Alltag mehr als rein dekorative Fassadendetails.
Der Charme eines älteren Landhauses zeigt sich deshalb nicht allein an Balkonen oder Fensterläden. Er entsteht dort, wo die Räume benutzt werden: an einer Bank neben dem Eingang, an einer Speis nahe der Küche, an einem Gästezimmer mit Blick in den Garten oder an einer Treppe, über die mehrere Generationen täglich ihre eigenen Bereiche erreichen.
Auch Neubauten können regional stimmig wirken. Ein ruhiges Satteldach, angemessene Gebäudemaße, geschützte Außenbereiche und eine klare Anpassung an das Gelände passen besser in das Wipptal als eine austauschbare Ferienhausarchitektur.
Historische Nutzung & Tradition
Das Landhaus ist im Wipptal jünger und wohnorientierter als das Bauernhaus. Viele dieser Häuser entstanden, als Familien mehr Wohnraum außerhalb enger Dorfkerne suchten oder zwischen den Generationen neue Wohnformen brauchten. Garten, Balkon, Garage und zusätzliche Zimmer traten an die Stelle von Stall, Tenn und Futterlager.
In den Orten des Haupttals verbanden Landhäuser das Wohnen im Grünen mit Arbeitswegen nach Steinach, Matrei oder Innsbruck. Häuser wurden erweitert, Dachgeschosse ausgebaut und Kellerbereiche zu Hobbyräumen oder kleinen Wohnungen umgestaltet.
In den Seitentälern blieb der Bezug zu Dorf, Nachbarschaft und Jahreszeiten stärker sichtbar. Gartentore, gemeinsame Zufahrten, Schneeräumung und kurze Gespräche über den Zaun gehören vielerorts zum Alltag. Wer Hilfe bei einer Lieferung, einer Reparatur oder im Garten braucht, kennt häufig jemanden in der Nähe.
Familienfeste, Besuche und mehrere Generationen prägen viele dieser Häuser stärker als eine repräsentative Nutzung. Der große Tisch, ein zusätzliches Zimmer und der Garten waren und sind Orte, an denen Menschen zusammenkommen, ohne dass dafür jeder Bereich des Hauses neu organisiert werden muss.
Spuren dieser Wohnbiografien zeigen sich in angebauten Wintergärten, zusätzlichen Balkonen, Garagen, ausgebauten Dachräumen oder einer zweiten Küche. Solche Veränderungen sollten technisch und rechtlich nachvollziehbar sein, gehören aber häufig zur Geschichte eines Hauses, das sich an seine Bewohner angepasst hat.
Kaufaspekte & Tipps
Beim Kauf eines Landhauses im Wipptal sollte zuerst geprüft werden, wie gut Haus, Garten und Zufahrt im Alltag funktionieren. Ein großer Garten ist wenig hilfreich, wenn er nur über eine steile Außentreppe erreichbar ist oder ein erheblicher Teil des Grundstücks aus Böschung besteht.
Lage im Tal: Im Haupttal bleiben Arbeitswege, Bahn, Schulen und Einkauf näher. In den Seitentälern nehmen Fahrzeiten, Winterdienst und die Abhängigkeit vom eigenen Auto häufig zu.
Besonnung: Die Ausrichtung eines Hauses spielt in schmalen Tälern eine größere Rolle als in offenen Landschaften. Hang, Gegenhang und Jahreszeit beeinflussen, wie lange Garten und Wohnräume direkte Sonne erhalten.
Zufahrt und Stellplätze: Besucher, mehrere Generationen und größere Haushalte benötigen ausreichend Platz. Steigungen, enge Kurven, gemeinsame Wege und Schneeräumung sollten in die Kaufentscheidung einfließen.
Garten: Nutzbare ebene Flächen, sichere Wege und ein direkter Zugang vom Haus sind wichtiger als die reine Grundstücksgröße. Auch Stützmauern, Entwässerung und Pflege von Böschungen sollten betrachtet werden.
Bausubstanz: Dach, Fassade, Fenster, Balkone, Keller, Leitungen und Heizung verdienen bei älteren Häusern eine fachkundige Prüfung. In Hanglagen sind Feuchtigkeit und Oberflächenwasser besonders wichtig.
Mehrere Bauphasen: Anbauten, Wintergärten, ausgebaute Dachgeschosse oder zusätzliche Wohnungen sollten genehmigt und konstruktiv nachvollziehbar sein.
Mehrgenerationenwohnen: Getrennte Eingänge, Bäder, Küchen und Rückzugsmöglichkeiten bestimmen, ob mehrere Generationen dauerhaft gut im selben Haus leben können.
Homeoffice: Ein zusätzlicher Raum mit passender Belichtung, Internetverbindung und Abstand zu Küche und Familienwegen erleichtert angenehmes Arbeiten von zuhause.
Freizeitwohnsitz: Ein Landhaus darf in Tirol nicht automatisch als Ferien- oder Zweitwohnsitz genutzt werden. Der rechtmäßige Nutzungsstatus sollte vor dem Kauf unmittelbar geprüft werden.
Naturgefahren: Wildbäche, Lawinen, Steinschlag, Hangwasser und Überflutungsbereiche können in alpinen Lagen relevant sein. Gefahrenzonen und vorhandene Schutzmaßnahmen gehören zur Kaufprüfung.
Für wen geeignet und warum?
Ein Landhaus im Wipptal eignet sich für Familien, die den Garten und die zusätzlichen Räume wirklich nutzen möchten. Kinder können Freunde mitbringen, ohne dass jeder Nachmittag im selben Wohnraum stattfindet. Fahrräder, Ski, Schultaschen und Gartensachen erhalten feste Plätze, statt ständig durch das Haus getragen zu werden.
Für Paare mit häufigem Besuch ist ein Gästezimmer oft wichtiger als ein besonders großes Wohnzimmer. Freunde oder erwachsene Kinder können über Nacht bleiben, morgens mit in der Küche sitzen und später gemeinsam vom Haus aus aufbrechen.
Mehrere Generationen finden in größeren Landhäusern Platz, wenn Nähe und Rückzug gleichermaßen berücksichtigt sind. Eine ältere Person kann im Erdgeschoss wohnen, während eine junge Familie die oberen Räume nutzt. Im Garten, in der Küche oder bei gemeinsamen Mahlzeiten treffen sich alle, ohne jeden Teil des Tages gemeinsam verbringen zu müssen.
Menschen im Homeoffice profitieren von einem Arbeitszimmer, das nicht gleichzeitig Gästezimmer, Abstellraum und Durchgang ist. Nach dem Arbeitstag bleibt die Tür geschlossen, während sich das Leben wieder in Küche, Garten und Wohnräume verlagert.
Für Menschen mit Hund gehören ein direkter Ausgang, ein geschützter Garten und gut erreichbare Wege zum täglichen Ablauf. Am Morgen geht es zuerst vor die Tür, später liegt der Hund nahe der Terrasse oder dort, wo Kinder und Gäste ständig vorbeikommen.
Auch Gartenmenschen finden im Wipptal unterschiedliche Möglichkeiten. Ein kleiner ebener Bereich kann für Hochbeete, Kräuter und Beeren genügen. Größere Grundstücke erlauben Obstbäume, Spielflächen und mehrere Sitzplätze, bringen in Hanglagen aber auch Pflege, Wasserführung und Böschungen mit sich.
Am Nachmittag wird das Landhaus häufig zum Treffpunkt. Kinder kommen mit Freunden zurück, jemand stellt Fahrräder unter, und aus der Küche wird gefragt, wer noch zum Essen bleibt. Eine Nachbarin bringt etwas vorbei, setzt sich kurz auf die Bank und bleibt schließlich länger als geplant.
An Wochenenden kommen Gäste vielleicht schon vormittags. Jacken und Rucksäcke sammeln sich im Flur, in der Küche wird gemeinsam vorbereitet, und später verteilt sich die Gruppe zwischen Garten, Terrasse und Wohnraum. Niemand muss sich auf wenige Quadratmeter zurückziehen, sobald mehrere Menschen im Haus sind.
Am Abend wird draußen abgeräumt, während drinnen bereits Kaffee gekocht oder ein Bett vorbereitet wird. Kinder bringen noch Spielsachen herein, jemand schließt das Gartentor, und am Tisch wird besprochen, wer am nächsten Morgen zuerst zum Bahnhof, zum Bäcker oder mit dem Hund hinausgeht.
Weniger geeignet ist ein Landhaus für Menschen, die Garten, mehrere Räume und alpine Lage nur als äußeres Bild suchen. Ein Grundstück verlangt Pflege, ein größeres Haus Unterhalt, und längere Wege aus den Seitentälern bleiben Teil des Alltags.
Wer dagegen Familie, Freunde, Arbeit von zuhause und ein täglich genutztes Grundstück miteinander verbinden möchte, findet in einem Landhaus eine Wohnform, die mehr erlaubt als das Leben innerhalb der eigentlichen Wohnfläche.
Warum my-landimmo.de?
my-landimmo richtet sich an Menschen, die Landhäuser und besondere ländliche Immobilien nicht als Massenware suchen, sondern als passende Wohnform mit Garten, Nähe zur Natur und Platz für gemeinsames Leben.
Ein Landhaus wird deshalb nicht allein über Wohnfläche, Zimmerzahl und Kaufpreis eingeordnet. Garten, Außenbereiche, Gästezimmer, Homeoffice, Zufahrt, Lage im Tal und die Wege des täglichen Lebens gehören ebenso zur Darstellung.
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Für Eigentümer und Anbieter bedeutet diese Spezialisierung weniger beliebige Reichweite und mehr Sichtbarkeit innerhalb einer passenden Zielgruppe. Gespräche beginnen dadurch häufiger mit einem Verständnis für die tatsächliche Wohnform.
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Häufige Fragen zum Landhaus im Wipptal
Was ist ein Landhaus?
Ein Landhaus ist ein Wohnhaus in ländlicher Umgebung mit engem Bezug zu Garten, Grundstück und Landschaft. Im Mittelpunkt stehen Wohnen, Familie, Gäste und die Nutzung der Außenbereiche.
Worin unterscheidet sich ein Landhaus von einem Bauernhaus?
Ein Bauernhaus stammt aus der bäuerlichen Baukultur und besitzt häufig frühere Wirtschaftsbereiche. Ein Landhaus wurde vor allem zum Wohnen errichtet und ist meist stärker auf Garten, Terrasse und zeitgemäße Wohnräume ausgerichtet.
Was kostet ein Landhaus im Wipptal?
Ältere oder modernisierungsbedürftige Häuser können je nach Lage und Größe im Bereich von etwa 500.000 bis 700.000 EUR beginnen. Gut nutzbare Landhäuser mit Garten liegen häufig zwischen etwa 750.000 und 1.400.000 EUR.
Wo findet man Landhäuser im Wipptal?
Landhäuser und vergleichbare Wohnhäuser kommen rund um Matrei, Steinach und Gries sowie in Navis, Trins, Gschnitz, Schmirn, Vals und Obernberg vor. Im Haupttal liegen sie meist näher an Infrastruktur, in den Seitentälern stärker an Hängen und kleineren Siedlungen.
Werden Landhäuser im Wipptal auch vermietet?
Ganze Landhäuser werden nur selten langfristig vermietet. Häufiger angeboten werden Wohnungen, Hausteile oder Einheiten innerhalb größerer Wohnhäuser.
Eignet sich ein Landhaus für mehrere Generationen?
Größere Häuser können dafür gute Voraussetzungen bieten. Wichtig sind getrennte Wohnbereiche, passende Bäder und Küchen, sichere Zugänge sowie ausreichend Rückzugsmöglichkeiten.
Ist ein Landhaus für Homeoffice geeignet?
Ein zusätzliches Zimmer oder ein abgetrennter Bereich ermöglicht angenehmes Arbeiten von zuhause. Wichtig sind Internetverbindung, Belichtung und genügend Abstand zu den häufig genutzten Familienräumen.
Was ist bei einem Garten in Hanglage zu beachten?
Entscheidend sind nutzbare ebene Bereiche, sichere Wege, Stützmauern, Entwässerung und der direkte Zugang vom Haus. Die Grundstücksgröße allein sagt wenig über die Alltagstauglichkeit aus.
Kann ein Landhaus als Freizeitwohnsitz genutzt werden?
Nur wenn die rechtlichen Voraussetzungen bestehen. Eine gewöhnliche Wohnwidmung erlaubt in Tirol nicht automatisch eine Nutzung als Ferien- oder Zweitwohnsitz.
Welche Lage eignet sich für Berufspendler?
Matrei und Steinach besitzen die engste Verbindung zu Bahn, Straße und Arbeitswegen Richtung Innsbruck. Aus den Seitentälern verlängern sich die täglichen Wege je nach konkreter Lage.
Worauf sollte man bei älteren Landhäusern achten?
Wichtig sind Dach, Keller, Balkone, Leitungen, Heizung, Feuchtigkeit, frühere Anbauten, genehmigte Wohnflächen sowie die Nutzung von Garten und Zufahrt.
Welche Rolle spielt die Ausrichtung des Hauses?
In schmalen Tälern beeinflussen Hang und Gegenhang die Besonnung deutlich. Deshalb sollten Garten und Wohnräume zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten betrachtet werden.
Fazit: Ein Zuhause, in dem auch Besuch seinen Platz findet
Ein Landhaus im Wipptal ist eine Wohnimmobilie für Menschen, die nicht nur zusätzliche Zimmer suchen. Garten, Terrasse, Gästezimmer, Homeoffice und die Wege zwischen Haus, Dorf und Tal prägen das tägliche Leben ebenso wie der Grundriss.
Im Haupttal verbindet diese Wohnform ländliche Umgebung mit Bahn, Schulen und Arbeitswegen. In den Seitentälern rücken Hanglage, kleinere Siedlungen und die Nähe zu Wiesen und Wald stärker in den Vordergrund.
Am Morgen gehen Menschen aus verschiedenen Zimmern in den Tag. Mittags stehen zusätzliche Teller auf dem Tisch, weil jemand geblieben ist. Am Nachmittag verteilen sich Kinder, Freunde und Familie zwischen Haus und Garten. Abends werden Betten vorbereitet, Jacken im Flur zusammengerückt und Pläne für den nächsten gemeinsamen Tag gemacht.
Gesucht wird kein Landhaus als stiller Rückzugsort hinter einem Zaun. Gesucht wird ein Zuhause, das genug Platz besitzt, damit Menschen ankommen, bleiben und ihren Alltag miteinander teilen können.
Landhaus kaufen oder mieten im Wipptal – auf my-landimmo.de, dem Spezialportal für Landhäuser, Landimmobilien, Bauernhäuser und besondere ländliche Wohnimmobilien in Deutschland, Österreich und der Schweiz.


