Landwirtschaft kaufen oder pachten im Raum Krems – für Menschen, die Hofstelle, Flächen und Betrieb gemeinsam weiterführen möchten

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Attraktiver Reiterhof mit vielseitigem Nutzungspotenzial in Bad Neustadt an der Saale

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Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Haus
Ort: 
97616 Bad Neustadt an der Saale
Wohnfläche: 
264,00 m²
Kaufpreis: 
690.000,00 EUR
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Für Menschen, die einen landwirtschaftlichen Betrieb übernehmen und Gebäude, Flächen und tägliche Arbeit sinnvoll zusammenhalten möchten

Eine Landwirtschaft im Raum Krems zu kaufen oder zu pachten bedeutet, einen Betrieb zu übernehmen, bei dem Hofstelle, Wirtschaftsgebäude und Flächen miteinander funktionieren müssen. Zwischen Langenlois und Grafenegg, Gföhl und Jaidhof, Rastenfeld, Lichtenau und den höher gelegenen Teilen des Bezirks reichen die betrieblichen Strukturen von Ackerbau und gemischter Landwirtschaft bis zu Grünland-, Tierhaltungs- und spezialisierten Betrieben. Weinbau spielt regional eine wichtige Rolle, wird bei my-landimmo jedoch zusätzlich als eigene Objektart betrachtet.

Wer Landwirtschaft sucht, interessiert sich deshalb nicht nur für ein Wohnhaus mit Scheune. Morgens muss vielleicht zuerst im Stall gearbeitet werden, während draußen bereits eine Maschine für den Feldgang vorbereitet wird. Saatgut, Futter und Geräte brauchen ihren Platz, Flächen müssen erreichbar sein und im Wohnhaus beginnt gleichzeitig der normale Familienalltag.

Genau dieses Zusammenspiel macht aus einer Hofstelle einen landwirtschaftlichen Betrieb.

Dabei muss nicht jeder Betrieb groß sein. Im Bezirk Krems sind auch kleinere und spezialisierte Strukturen typisch. Entscheidend ist weniger die reine Hektarzahl als die Frage, ob Gebäude, eigene und gepachtete Flächen, Maschinen und Produktionsrichtung wirtschaftlich zueinander passen.

 

Markt & Besonderheiten

Angebotslage Vollständige landwirtschaftliche Betriebe werden im Raum Krems deutlich seltener angeboten als einzelne Bauernhäuser oder Agrarflächen. Aktuelle Angebote reichen von klassischen landwirtschaftlichen Anwesen über land- und forstwirtschaftliche Betriebe bis zu spezialisierten Obstbaubetrieben. Entscheidend ist, ob tatsächlich eine wirtschaftlich nutzbare Betriebseinheit angeboten wird.
Preisspanne – kleiner oder älter Kleinere beziehungsweise ältere landwirtschaftliche Betriebe mit Hofstelle und eigenen Flächen können grob ab etwa 500.000 EUR beginnen. Umfang und Qualität der Wirtschaftsgebäude sowie die Zusammensetzung der Flächen beeinflussen den Wert erheblich.
Preisspanne – größer und gut nutzbar Betriebe mit mehreren Wirtschaftsgebäuden, größeren zusammenhängenden Flächen und guter betrieblicher Nutzbarkeit bewegen sich grob zwischen etwa 700.000 EUR und 1,5 Mio. EUR. Moderne Gebäude, größere Flächenausstattung oder besondere Produktionsbereiche können zu deutlich höheren Preisen führen.
Große und spezialisierte Betriebe Landwirtschaften mit umfangreichen Eigenflächen, moderner Stall- oder Lagertechnik, größerem Maschinenbestand oder spezialisierten Produktionszweigen können 1,5 Mio. EUR bis mehrere Millionen EUR erreichen. Solche Betriebe lassen sich sinnvoll nur anhand der konkreten wirtschaftlichen Einheit bewerten.
Pacht Bei Landwirtschaft ist die Betriebspacht eine wichtige Alternative zum Kauf. Hofstelle, Stallungen, Hallen, eigene beziehungsweise mitverpachtete Flächen und gegebenenfalls Inventar müssen vertraglich klar beschrieben sein. Die langfristige Verfügbarkeit wichtiger Flächen ist für den Betrieb entscheidend.
Regionale Unterschiede Im östlicheren Bezirk rund um Langenlois, Straß, Grafenegg und Gedersdorf treten Ackerbau und Weinbau stärker hervor. Richtung Gföhl, Jaidhof, Rastenfeld und Lichtenau nehmen Waldviertler Mischstrukturen, Acker, Grünland und Waldanteile zu. Höhenlage und Böden verändern zusätzlich die betrieblichen Möglichkeiten.
Typische Bestandteile Wohnhaus, Stallungen, Maschinenhalle, Scheunen, Werkstatt, Lager, Futterbereiche, befestigte Hofflächen und landwirtschaftliche Grundstücke können dazugehören. Je nach Betrieb kommen Viehbestand, Maschinen, Geräte und weitere Pachtflächen hinzu.
Besonderheiten Eigentums- und Pachtflächen, Widmung, Grundverkehr, genehmigter Gebäudebestand, Tierhaltung, Maschinen und Inventar sowie mögliche Liefer-, Förder- oder sonstige Betriebsbindungen sollten vor einer Übernahme sorgfältig geprüft werden.

 

Weitere vollständige landwirtschaftliche Betriebe im Bundesland finden sich unter Landwirtschaft kaufen oder pachten in Niederösterreich.

 

Landwirtschaft bedeutet Betrieb – nicht nur Bauernhof

Ein Bauernhof und eine Landwirtschaft können von außen nahezu identisch aussehen. Wohnhaus, Stall, Scheune und Felder gehören möglicherweise zu beiden.

Der Blickwinkel ist jedoch ein anderer.

Beim Bauernhof steht die Hofimmobilie stärker im Vordergrund. Wer Landwirtschaft sucht, betrachtet zusätzlich den Betrieb als wirtschaftliche Einheit. Welche Flächen werden bewirtschaftet? Welche Maschinen werden benötigt? Welche Gebäude erfüllen noch eine betriebliche Aufgabe? Gibt es Vieh, bestehende Pachtverträge oder laufende Produktionsbereiche?

Ein wunderschöner alter Hof kann als Wohnimmobilie hervorragend funktionieren und trotzdem für einen heutigen Landwirtschaftsbetrieb unpraktisch sein.

Umgekehrt kann eine optisch wenig spektakuläre Hofstelle mit guter Maschinenhalle, sinnvoll arrondierten Flächen und kurzen Betriebswegen genau das sein, was ein Landwirt sucht.

 

Der Bezirk Krems ist landwirtschaftlich ungewöhnlich vielfältig

Die Landwirtschaftskammer beschreibt die Region zwischen Jauerling und Wienerwald als sehr vielfältigen land- und forstwirtschaftlichen Raum. Für den Bezirk Krems wurden 2021 insgesamt 2.476 landwirtschaftliche Betriebe gezählt, darunter 865 reine Weinbaukatasterbetriebe.

Der durchschnittliche Betrieb bewirtschaftete rund 13 Hektar. Zu den häufigsten Kulturen zählten Wein, Winterweichweizen, Triticale, Körnermais und Wintergerste.

Diese Mischung ist für die regionale Suche entscheidend.

Rund um Langenlois und das östlichere Bezirksgebiet können Acker- und Weinbauflächen einen Betrieb prägen. Richtung Gföhl und Jaidhof verändert sich die Landschaft. Acker, Grünland und Wald liegen stärker nebeneinander und Betriebe können anders aufgebaut sein.

Landwirtschaft im Raum Krems lässt sich deshalb nicht mit einer einzigen typischen Betriebsform beschreiben.

 

Weinbau gehört zur Region – bekommt aber seine eigene Suche

Wein ist eine der wichtigsten landwirtschaftlichen Kulturen der Region. Gerade rund um Langenlois, Straß, Rohrendorf und die Wachau prägen Weingärten große Teile der Landschaft.

Trotzdem sollte eine allgemeine Landwirtschaftsseite nicht zur Weingut-Landingpage werden.

Wer einen aktiven Weinbaubetrieb mit Kellerwirtschaft, Presshaus, Rebflächen und Vermarktung sucht, hat andere Anforderungen als ein Landwirt, der einen Ackerbau- oder gemischten Betrieb übernehmen möchte.

Bei my-landimmo werden Weingut und Weinbau deshalb zusätzlich als eigene Objektart geführt.

Hier steht die breitere Landwirtschaft im Mittelpunkt: Hofstelle, Wirtschaftsgebäude, Acker, Grünland, Tierhaltung oder gemischte Produktionsformen.

 

Eigene und gepachtete Flächen müssen getrennt betrachtet werden

Die Flächenausstattung eines Betriebes besteht nicht zwangsläufig vollständig aus Eigentum. Gerade gewachsene Landwirtschaften arbeiten häufig zusätzlich mit langfristig gepachteten Äckern oder Wiesen.

Für eine Betriebsübernahme ist deshalb entscheidend, welche Flächen tatsächlich mitverkauft werden und welche nur bislang bewirtschaftet wurden.

Bei Pachtflächen zählen Laufzeit, Kündigungsmöglichkeiten, Entfernung zur Hofstelle und bisherige Vereinbarungen.

Ein Betrieb kann auf dem Papier 40 Hektar bewirtschaften und trotzdem nur zwölf Hektar davon besitzen. Fällt ein großer Teil der Pachtflächen kurz nach der Übernahme weg, verändert sich das wirtschaftliche Konzept erheblich.

Deshalb sollte die Gesamtfläche immer in Eigentum, langfristig gesicherte Pacht und unsichere beziehungsweise kurzfristige Nutzungsverhältnisse aufgeteilt werden.

 

Zusammenhängende Flächen sparen jeden Tag Wege

Für Landwirtschaft zählt nicht allein, wie viele Hektar vorhanden sind. Entscheidend ist auch, wo sie liegen.

Eine größere zusammenhängende Fläche unmittelbar bei der Hofstelle kann betrieblich wesentlich wertvoller sein als mehrere kleine Grundstücke, die über verschiedene Ortschaften verteilt sind.

Maschinen müssen weniger über öffentliche Straßen bewegt werden. Arbeitszeit und Diesel werden gespart und Feldarbeiten lassen sich einfacher organisieren.

Gerade in kleinteilig gewachsenen Regionen können Flächen jedoch historisch stark verteilt sein. Das ist nicht automatisch ein Ausschlusskriterium, sollte aber in die Bewertung einfließen.

Bei einer Besichtigung gehören deshalb Flächenpläne genauso auf den Tisch wie Gebäudegrundrisse.

Landwirtschaft findet schließlich nicht nur im Hof statt.

 

Maschinenhalle und Zufahrt müssen mit den Maschinen gewachsen sein

Viele ältere Hofstellen wurden in einer Zeit gebaut, in der landwirtschaftliche Maschinen deutlich kleiner waren.

Ein Tor, durch das früher jeder Traktor problemlos fuhr, kann für heutige Technik zu schmal oder zu niedrig sein. Auch enge Hofbereiche und geringe Wendeflächen werden schnell zum täglichen Hindernis.

Maschinenhallen sollten nicht nur genügend Quadratmeter bieten. Tore, Höhe, Boden und Zufahrt müssen zur tatsächlich eingesetzten Technik passen.

Dasselbe gilt für Werkstatt und Lager.

Wenn ein Gerät jedes Mal umgesetzt werden muss, um an ein anderes zu gelangen, kostet schlechte Gebäudeplanung täglich Zeit.

Bei einer Landwirtschaft darf deshalb auch eine moderne einfache Halle einen höheren praktischen Wert besitzen als ein historischer Gebäudetrakt mit besonders viel Atmosphäre.

 

Stallungen sind nur wertvoll, wenn sie zur heutigen Tierhaltung passen

Ein vorhandener Stall bedeutet nicht automatisch, dass ein Tierhaltungsbetrieb sofort weitergeführt werden kann.

Gebäudehöhe, Lüftung, Licht, Tierplätze, Fütterung und Mistführung müssen zur Tierart und zum heutigen Betriebskonzept passen.

Ein früherer Rinderstall kann technisch überholt sein. Ein anderes Gebäude wurde bereits modernisiert und lässt sich mit geringem Aufwand weiterführen.

Wer Tierhaltung plant, sollte deshalb konkrete Zahlen prüfen: Wie viele Tiere können tatsächlich sinnvoll gehalten werden? Wo lagert Futter? Wie funktioniert die Entmistung? Welche Ausläufe oder Flächen werden benötigt?

Auch bestehende Genehmigungen und tatsächlicher Gebäudebestand gehören dazu.

Die Zahl alter Stallplätze aus einem früheren Exposé sagt wenig darüber aus, ob der Stall heute zum geplanten Betrieb passt.

 

Lager und Futterräume sind keine Nebenflächen

Landwirtschaft benötigt Platz für Dinge, die in normalen Wohnimmobilien kaum vorkommen: Saatgut, Futter, Ersatzteile, Betriebsmittel, Ernte oder Maschinenzubehör.

Die entsprechenden Gebäude werden täglich gebraucht.

Ein trockenes Getreidelager, eine gut erreichbare Scheune oder ausreichender Platz für Heu kann deshalb ein wichtiger Teil des Betriebswertes sein.

Auch die Wege zählen. Eine Lieferung sollte ankommen können, ohne dass ein Lkw erst rückwärts durch den halben Hof rangieren muss.

Für Viehbetriebe müssen Futterlager wiederum zum Stall und zur Fütterungstechnik passen.

Solche Bereiche wirken auf Immobilienfotos unspektakulär.

Für einen arbeitenden Betrieb sind sie wichtiger als ein frisch gestrichenes Wohnzimmer.

 

Familie und Landwirtschaft laufen häufig gleichzeitig

Bei vielen landwirtschaftlichen Betrieben liegen Arbeiten und Wohnen noch immer auf demselben Grundstück.

Das schafft kurze Wege, bedeutet aber auch, dass Betrieb und Familienleben nicht vollständig voneinander getrennt werden können.

Während draußen eine Maschine vorbereitet wird, frühstücken im Wohnhaus vielleicht noch die Kinder. Nach der Schule liegt auf dem Hof bereits Arbeit an und während der Ernte verschiebt sich das Abendessen, weil das Wetter gerade wichtiger ist als die Uhr.

Familie kann dadurch stärker in den Betrieb hineinwachsen. Kinder erleben Jahreszeiten, Tiere und Arbeit unmittelbar.

Gleichzeitig braucht auch ein Landwirtschaftsbetrieb private Bereiche. Garten, Wohnhaus und Aufenthaltsflächen sollten nicht vollständig im Maschinen- und Lieferverkehr liegen.

Ein guter Hof verbindet Betrieb und Zuhause, ohne beides ständig gegeneinander arbeiten zu lassen.

 

Arbeitsspitzen bestimmen einen anderen Jahresrhythmus

Landwirtschaft verteilt Arbeit nicht gleichmäßig über zwölf Monate.

Aussaat, Ernte, Futtergewinnung oder Tierhaltung bringen jeweils eigene Spitzen. Wetter kann den geplanten Ablauf innerhalb weniger Stunden verändern.

Im Raum Krems unterscheiden sich diese Rhythmen zusätzlich nach Betriebsform. Ein Ackerbaubetrieb arbeitet anders als ein Grünland- oder Viehbetrieb. Obstbau und Weinbau folgen wiederum ihren eigenen Jahresabläufen.

Deshalb sollte ein Betrieb nicht nur an einem ruhigen Besichtigungstag betrachtet werden.

Wie funktioniert der Hof in seiner intensivsten Phase? Können mehrere Maschinen gleichzeitig bewegt werden? Gibt es genügend Lager? Sind Flächen schnell erreichbar?

Ein Hof, der in ruhigen Monaten bequem wirkt, kann in der Arbeitsspitze plötzlich zu eng werden.

 

Bio-Landwirtschaft ist im Bezirk längst kein Randthema

Nach Angaben der Landwirtschaftskammer werden rund 20 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen aus Acker, Grünland und Weinbau im Bezirk biologisch bewirtschaftet.

Für Käufer kann das relevant sein, wenn ein bestehender Bio-Betrieb übernommen werden soll.

Dann interessieren nicht nur Gebäude und Boden. Auch bestehende Zertifizierung, Bewirtschaftung und betriebliche Abläufe sollten in die Übergabe einbezogen werden.

Wer einen konventionellen Betrieb künftig biologisch führen möchte, braucht wiederum ein Konzept, das Flächen, Tierhaltung und Vermarktung berücksichtigt.

Bio ist deshalb keine Eigenschaft des Hauses.

Es ist Teil des gesamten Betriebsmodells.

 

Direktvermarktung kann Hof und Kunden zusammenbringen

Manche landwirtschaftlichen Betriebe verdienen nicht ausschließlich an der landwirtschaftlichen Urproduktion. Hofladen, Ab-Hof-Verkauf oder andere Formen der Direktvermarktung können zusätzliche Einnahmen schaffen.

Der Raum Krems bietet durch Weinregion, Tourismus und die Nähe zur Stadt grundsätzlich ein interessantes Umfeld dafür.

Ob ein konkreter Betrieb geeignet ist, hängt jedoch stark von seiner Lage ab.

Ein Hofladen braucht erreichbare Kunden, Parkmöglichkeiten und einen Bereich, in dem betriebliche Arbeit und Besucherverkehr sinnvoll voneinander getrennt werden können.

Ein abgelegener Hof Richtung Waldviertel kann hervorragende Produktionsbedingungen besitzen und trotzdem weniger Laufkundschaft erreichen als ein Betrieb an einer stärker frequentierten Route.

Direktvermarktung sollte deshalb nicht als automatische Zusatzidee behandelt werden. Sie muss genauso zum Standort passen wie der eigentliche Landwirtschaftsbetrieb.

 

Obstbau zeigt, wie spezialisiert Landwirtschaft sein kann

Die Landwirtschaft im Raum Krems besteht nicht nur aus Acker, Grünland und Wein.

Auch Obstbau spielt in einzelnen Teilen eine Rolle. Aktuell wird im Bezirk beispielsweise ein vollständiger Obstbaubetrieb als landwirtschaftliches Unternehmen angeboten.

Solche spezialisierten Betriebe zeigen, warum die Objektart Landwirtschaft bewusst weiter gefasst sein muss.

Bei einem Obstbaubetrieb sind Sorten, Anlagen, Lagerung, Maschinen und Vermarktung andere Themen als bei einem klassischen Ackerbetrieb.

Das Gebäude allein sagt deshalb wenig darüber aus, welchen wirtschaftlichen Wert ein spezialisierter Betrieb besitzt.

Wer eine Landwirtschaft übernimmt, sollte immer zuerst verstehen, womit dieser Betrieb tatsächlich Geld verdient.

 

Eine Landwirtschaft pachten

Eine Landwirtschaft muss nicht zwingend vollständig gekauft werden. Gerade bei großen Grundwerten kann eine Betriebspacht den Einstieg oder die Weiterführung eines bestehenden Hofes ermöglichen.

Dabei geht es um wesentlich mehr als die Pacht einzelner Äcker.

Hofstelle, Stallungen, Hallen, Lager und landwirtschaftliche Flächen können gemeinsam überlassen werden. Je nach Vertrag kommen Maschinen, Inventar oder weitere Betriebsteile hinzu.

Für den Pächter ist Planungssicherheit entscheidend. Wer Stall oder Wirtschaftsgebäude auf eigene Kosten verbessert, braucht eine Vertragsdauer, die solche Investitionen wirtschaftlich trägt.

Auch sämtliche Pachtflächen sollten eindeutig erfasst sein. Ein Betrieb funktioniert nur, wenn die Fläche, auf der seine Kalkulation beruht, langfristig verfügbar bleibt.

Bei einer Betriebsübernahme verdient der Pachtvertrag deshalb dieselbe Aufmerksamkeit wie Gebäude und Boden.

 

Kaufaspekte & Tipps

Beim Kauf einer Landwirtschaft im Raum Krems sollte der Betrieb zunächst in seine Bestandteile zerlegt werden: Wohnhaus, Wirtschaftsgebäude, Stallungen, Maschinenhalle, eigene Flächen, Pachtflächen, Maschinen, Vieh und sonstiges Inventar.

Danach sollte geklärt werden, welche Teile tatsächlich im Kaufpreis enthalten sind.

Bei Gebäuden zählen Zustand, genehmigte Nutzung, Zufahrt und praktische Eignung für den geplanten Betrieb. Bei Flächen sind Zuschnitt, Lage, Bodeneigenschaften, Erreichbarkeit und bestehende Pachtverhältnisse wichtig.

Grundverkehrsrechtliche Voraussetzungen sollten ebenso geprüft werden wie mögliche Förderbindungen, Lieferbeziehungen oder laufende Verträge. Bei Tierhaltung kommen Stallgenehmigungen und betriebliche Voraussetzungen hinzu.

Maschinen und Vieh sollten separat bewertet werden. Ein Betrieb mit umfangreichem Maschinenpark kann einen anderen Übernahmepreis haben als dieselbe Hofstelle ohne Inventar.

Schließlich gehören Ertrag und laufende Kosten in die Prüfung. Die schönste Hofstelle wird nicht zum guten Landwirtschaftsbetrieb, wenn Produktionsrichtung und wirtschaftliche Grundlage nicht tragen.

 

Für wen geeignet und warum?

Eine Landwirtschaft im Raum Krems passt zu Menschen, die nicht nur auf dem Land wohnen möchten.

Sie wollen einen Betrieb führen.

Vielleicht übernimmt die nächste Generation einen bestehenden Hof und entwickelt ihn weiter. Vielleicht sucht ein erfahrener Landwirt zusätzliche Flächen und bessere Wirtschaftsgebäude. Andere möchten einen kleineren gemischten Betrieb übernehmen und Wohnen, Lebensmittelproduktion und Arbeit wieder stärker an einem Ort verbinden.

Dann wird der Hof morgens nicht zuerst danach beurteilt, ob der Innenhof schön aussieht.

Es zählt, ob Maschinen herauskommen, Futter dort liegt, wo es gebraucht wird, und die Flächen rechtzeitig bearbeitet werden können.

In arbeitsreichen Wochen bleibt vielleicht ein Projekt im Wohnhaus liegen, weil draußen gerade Erntezeit ist. Freunde wissen, dass ein Termin wetterbedingt später beginnen kann, und Kinder lernen früh, dass Tiere auch sonntags versorgt werden müssen.

Abends sitzt man trotzdem irgendwann am selben Tisch.

Genau diese Verbindung aus wirtschaftlichem Betrieb und Zuhause ist für viele Menschen der Kern von Landwirtschaft.

Sie funktioniert dann gut, wenn weder Hofromantik noch reine Hektarzahl die Entscheidung bestimmen, sondern Gebäude, Flächen und Menschen tatsächlich zueinander passen.

 

Warum my-landimmo.de

  1. my-landimmo behandelt Landwirtschaft als vollständige betriebliche Einheit und nicht nur als Bauernhaus oder einzelne Agrarfläche.

  2. Wohnhaus, Stallungen, Maschinenhalle, Scheunen, Lager, Viehbestand, Maschinen sowie eigene und gepachtete Flächen können gemeinsam dargestellt werden.

  3. Kauf und Betriebspacht werden berücksichtigt, weil landwirtschaftliche Betriebe sowohl im Eigentum als auch auf langfristig gepachteten Hofstellen weitergeführt werden können.

  4. Ackerbau, Grünland, Tierhaltung, Bio-Landwirtschaft, Obstbau und gemischte Betriebe können entsprechend ihrer tatsächlichen Produktionsrichtung beschrieben werden.

  5. Weinbau, Pferdebetriebe und reine Acker- oder Forstflächen können zusätzlich über die spezialisierten Objektarten von my-landimmo gefunden werden.

  6. Anbieter erreichen Menschen, die nicht irgendeinen Hof suchen, sondern einen landwirtschaftlichen Betrieb übernehmen und tatsächlich weiterführen möchten.

  7. Als Neukunde können Sie Ihre Landwirtschaft 30 Tage kostenlos auf my-landimmo inserieren.

 

Wenn Sie eine Landwirtschaft im Raum Krems verkaufen oder verpachten möchten und Menschen suchen, die Hofstelle, Wirtschaftsgebäude und Flächen als zusammenhängenden Betrieb verstehen, können Sie Ihren Betrieb hier 30 Tage kostenlos inserieren.

 

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FAQ zur Landwirtschaft im Raum Krems

Was versteht my-landimmo unter Landwirtschaft?

Unter Landwirtschaft verstehen wir einen landwirtschaftlichen Betrieb als wirtschaftliche Einheit. Dazu können Wohnhaus, Stallungen, Wirtschaftsgebäude, Maschinenhalle, Lager, Viehbestand, Maschinen sowie eigene und gepachtete Flächen gehören.

Was kostet eine Landwirtschaft im Raum Krems?

Kleinere vollständige Betriebe können grob ab etwa 500.000 EUR beginnen. Gut nutzbare Landwirtschaften mit größeren Flächen und Wirtschaftsgebäuden bewegen sich häufig zwischen etwa 700.000 EUR und 1,5 Mio. EUR. Große oder modern ausgestattete Betriebe können mehrere Millionen EUR erreichen.

Welche Landwirtschaft gibt es im Raum Krems?

Die Region verbindet Ackerbau, Grünland, gemischte Betriebe, Tierhaltung, Obstbau und starken Weinbau. Richtung Gföhl, Jaidhof, Rastenfeld und Lichtenau treten Waldviertler Mischstrukturen stärker hervor, während östlich von Krems Acker- und Weinbau wichtiger werden.

Was unterscheidet Landwirtschaft und Bauernhof?

Beim Bauernhof steht die Hofimmobilie mit Wohnhaus, Wirtschaftsgebäuden und Flächen stärker im Mittelpunkt. Unter Landwirtschaft betrachtet my-landimmo zusätzlich den vollständigen wirtschaftlichen Betrieb einschließlich Maschinen, Vieh, Eigentums- und Pachtflächen sowie weiterer Betriebsstrukturen.

Müssen alle Flächen zum Eigentum gehören?

Nein. Viele landwirtschaftliche Betriebe bewirtschaften zusätzlich gepachtete Flächen. Für eine Übernahme sollte klar sein, welche Flächen Eigentum sind und welche Pachtverträge langfristig weitergeführt werden können.

Kann man eine Landwirtschaft im Raum Krems pachten?

Ja. Bei einer Betriebspacht können Hofstelle, Wirtschaftsgebäude und landwirtschaftliche Flächen gemeinsam überlassen werden. Je nach Vertrag können zusätzlich Maschinen oder andere Betriebsteile dazugehören.

Gehören Maschinen und Vieh automatisch zum Kauf?

Nein. Maschinen, Geräte und Vieh sollten im Kaufvertrag beziehungsweise bei einer Betriebsübernahme eindeutig erfasst und getrennt bewertet werden.

Welche Rolle spielt Weinbau bei Landwirtschaft im Raum Krems?

Weinbau ist regional sehr bedeutend und gehört zur Landwirtschaft. Da ein aktiver Weinbaubetrieb mit Rebflächen, Kellerwirtschaft und Vermarktung besondere Anforderungen stellt, führt my-landimmo Weingut & Weinbau zusätzlich als eigene Objektart.

Worauf sollte man beim Kauf besonders achten?

Wichtig sind Eigentums- und Pachtflächen, Gebäudebestand, Betriebsform, Maschinen, Viehbestand, Zufahrten, Lager und wirtschaftliche Tragfähigkeit. Zusätzlich sollten Grundverkehr, Genehmigungen und mögliche laufende Verpflichtungen des Betriebs geprüft werden.

 

Fazit

Landwirtschaft im Raum Krems besteht nicht aus einer bestimmten Hofgröße und auch nicht aus einer einzigen regionalen Betriebsform.

Rund um Langenlois, Grafenegg und das östlichere Bezirksgebiet spielen Acker- und Weinbau eine starke Rolle. Richtung Gföhl, Jaidhof, Rastenfeld und Lichtenau verändern sich Landschaft, Flächen und Betriebsstrukturen. Grünland, Wald und gemischte Landwirtschaft gewinnen an Bedeutung.

Für Käufer oder Pächter ist deshalb nicht entscheidend, welcher Hof die meisten Hektar besitzt.

Entscheidend ist, ob Gebäude, Flächen und Produktionsrichtung zusammenpassen.

Eine Maschinenhalle muss die vorhandene Technik aufnehmen. Pachtflächen sollten langfristig verfügbar sein. Stallungen müssen zur geplanten Tierhaltung passen und der Betrieb muss genügend wirtschaftliche Grundlage besitzen, damit auch nach der Übernahme weiter investiert werden kann.

Dann wird aus Wohnhaus, Hallen, Flächen und Maschinen keine Sammlung einzelner Vermögenswerte.

Es entsteht wieder das, was Landwirtschaft im Kern sein muss:

ein Betrieb, der jeden Morgen weiterfunktioniert.

 

Landwirtschaft kaufen oder pachten im Raum Krems – auf my-landimmo.de, dem Spezialportal für Landwirtschaft, Bauernhöfe, Acker- & Agrarflächen, Wald- & Forstflächen und besondere ländliche Immobilien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zwischen Langenlois, Grafenegg, Gföhl, Jaidhof, Rastenfeld und Lichtenau verbinden landwirtschaftliche Betriebe Hofstelle, Wirtschaftsgebäude und Flächen mit sehr unterschiedlichen Formen regionaler Landwirtschaft.