Wald & Forstflächen kaufen oder pachten im Raum Lilienfeld – für Menschen, die Wald bewirtschaften und langfristig entwickeln möchten

Jetzt Suche verfeinern

Suche verfeinern

Stadt oder PLZ:
Objektart:
Preis bis:
€
Fläche von:
m²
Grundstücksfläche von:
m²
Vermarktungsart:
Deutschland
Österreich
Schweiz
« zurück

Unsere Immobilienangebote für Sie

###MIETEKAUF###
 
Historisches Fachwerkhaus im Taunus – Wohnen, Leben und Arbeiten mit Geschichte

Historisches Fachwerkhaus im Taunus – Wohnen, Leben und Arbeiten mit Geschichte

Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Bauernhaus
Ort: 
61479 Glashütten
Wohnfläche: 
650,00 m²
Kaufpreis: 
880.000,00 EUR
Zum Exposé »

Suchauftrag aufgeben

 

Schneller sein – und neue Angebote sofort per E-Mail erhalten!

  1. Einfach: Wunschort & Grundstücksgröße angeben – mehr braucht es nicht

  2. Automatisch: Wir suchen im Umkreis von 50 km – ganz ohne Aufwand für Sie

  3. Direkt informiert: Neue passende Immobilien? Sie erhalten sofort eine E-Mail

  4. Diskret: Ihre Daten bleiben geschützt – keine Weitergabe an Dritte

  5. Flexibel: Nur Sie entscheiden, mit wem Sie Kontakt aufnehmen möchten

Jetzt kostenlosen Suchauftrag erstellen und nichts mehr verpassen!

Für Menschen, die einen Wald übernehmen und Bestand, Wege und Entwicklung über viele Jahre miteinander verbinden möchten

Wald & Forstflächen im Raum Lilienfeld zu kaufen oder zu pachten bedeutet, Grund in einem Bezirk zu übernehmen, in dem Wald keine Nebenrolle spielt. Aktuell sind rund 77,4 Prozent der Bezirksfläche bewaldet. Zwischen Hainfeld und Kleinzell, Lilienfeld und Türnitz bis nach Hohenberg, St. Aegyd am Neuwalde, Kernhof und Annaberg bestimmen bewaldete Hänge, Seitentäler und große zusammenhängende Forstbereiche weite Teile der Landschaft.

Für Käufer oder Pächter beginnt die eigentliche Bewertung deshalb nicht mit der Zahl der Hektar. Entscheidend ist, was auf diesen Hektar wächst, wie der Bestand aufgebaut ist und ob sich das Holz überhaupt sinnvoll aus dem Wald bringen lässt.

Vielleicht grenzt ein Waldstück unmittelbar an einen bestehenden landwirtschaftlichen Betrieb. Vielleicht entsteht die Möglichkeit, mehrere verstreute Parzellen zusammenzuführen. Oder eine Familie übernimmt einen Bestand, der bereits von der vorherigen Generation bewirtschaftet wurde.

Dann verändert sich der Blick auf Zeit. Ein Weg wird heute verbessert, eine Verjüngung in den nächsten Jahren begleitet und ein Bestand möglicherweise erst Jahrzehnte später genutzt. Genau darin liegt die Besonderheit von Wald: Man übernimmt nicht nur Grund. Man übernimmt einen Bestand, dessen Entwicklung längst begonnen hat.

 

Markt & Besonderheiten

Angebotslage Wald- und Forstflächen sind im Bezirk Lilienfeld zwar sehr umfangreich vorhanden, gelangen jedoch nur unregelmäßig öffentlich auf den Immobilienmarkt. Verkäufe erfolgen teilweise innerhalb land- und forstwirtschaftlicher Betriebe oder zwischen benachbarten Eigentümern. Reine Waldparzellen können deshalb länger kaum sichtbar sein und dann kurzfristig angeboten werden.
Preisspanne – einfacher oder schwieriger Forstgrund Für kleinere, steilere, schwächer bestockte oder schwieriger erschlossene Waldflächen kann grob eine Orientierung von etwa 1,50 EUR bis 3,50 EUR/m² sinnvoll sein. Bestand und Bringungsmöglichkeiten können den Wert allerdings erheblich verändern.
Preisspanne – gut erschlossener Wald Gut erreichbare Waldflächen mit brauchbarem Wegenetz und wirtschaftlich interessantem Bestand können grob etwa 3,50 EUR bis 6 EUR/m² oder darüber erreichen. Besonders vorratsreiche, gut arrondierte oder strategisch interessante Flächen können deutlich abweichen.
Pacht Für Forstpacht gibt es keinen allgemein belastbaren einfachen Quadratmeter- oder Hektarsatz. Entscheidend ist, welche Holznutzungen erlaubt sind, wer Pflege und Verjüngung übernimmt, wie lange der Vertrag läuft und welchen Bestand der Pächter tatsächlich nutzen darf.
Regionale Schwerpunkte Der gesamte Bezirk ist stark bewaldet. Besonders prägend werden größere Wald- und Hanglagen rund um Kleinzell, Türnitz, Hohenberg, St. Aegyd, Kernhof, Annaberg und Mitterbach. Auch rund um Lilienfeld selbst beträgt der Waldanteil fast 80 Prozent.
Typische Flächen Kleinere bäuerliche Waldparzellen, zusammenhängende Hangwälder, Mischbestände, forstwirtschaftliche Teilflächen eines Hofes oder größere Forstbesitze können vorkommen. Gelände und Erschließung unterscheiden sich erheblich.
Wertbestimmende Faktoren Baumarten, Altersklassen, Holzvorrat, Verjüngung, Schäden, Grundstücksform, Erschließung, Forststraßen, Bringung, Hangneigung, Schutzfunktion und bestehende Rechte beeinflussen den Wert stärker als die reine Grundstücksfläche.
Besonderheiten Wald ist kein gewöhnliches Freizeitgrundstück. Forstrecht, öffentliches Betretungsrecht, Grundverkehr sowie mögliche Schutz- und Nutzungsfunktionen sollten vor Kauf oder Pacht berücksichtigt werden.

 

Weitere Waldgrundstücke und Forstflächen im Bundesland finden sich unter Wald & Forstflächen kaufen oder pachten in Niederösterreich.

 

In Lilienfeld ist Wald nicht Randlage, sondern Landschaft

Der Bezirk besitzt aktuell einen Waldanteil von rund 77,4 Prozent.

Damit unterscheidet sich Lilienfeld grundlegend von offenen Ackerbauregionen Niederösterreichs.

Der aktuelle Waldentwicklungsplan weist rund 718,7 km² Wald aus. Landwirtschaftlich genutzte Flächen nehmen dagegen nur einen wesentlich kleineren Anteil ein.

Das wird auf fast jeder Fahrt durch den Bezirk sichtbar.

Talböden tragen Siedlungen und Grünland. Dahinter steigen bewaldete Hänge an. In den südlicheren und westlicheren Bereichen reichen große Forstflächen weit in die Voralpen hinein.

Für Käufer bedeutet diese Walddichte nicht automatisch, dass geeignete Forstflächen jederzeit am Markt stehen.

Sie bedeutet aber, dass Wald hier zu den wichtigsten Formen von Grundbesitz überhaupt gehört.

 

Wald & Forstflächen sind etwas anderes als ein Forsthaus

Beim Forsthaus steht das Gebäude im Mittelpunkt.

Es kann historisch mit Forstwirtschaft verbunden sein und heute hauptsächlich als Wohnhaus dienen. Eigener Wald muss nicht dazugehören.

Bei Wald & Forstflächen ist es genau umgekehrt.

Hier ist der Bestand selbst die Immobilie.

Ein Holzlagerplatz, ein kleiner Schuppen oder andere forstliche Einrichtungen können vorhanden sein. Sie ändern den Schwerpunkt nicht.

Wer Waldgrund sucht, fragt deshalb nicht zuerst nach Wohnfläche und Heizung.

Er fragt nach Bestand, Wegen, Gelände und Holzvorrat.

Diese Trennung ist gerade im stark forstwirtschaftlich geprägten Lilienfeld wichtig.

 

Der Bestand kann mehr wert sein als der Boden darunter

Zwei Waldgrundstücke mit jeweils fünf Hektar können wirtschaftlich vollkommen unterschiedlich sein.

Auf einer Fläche steht vielleicht ein gut entwickelter älterer Bestand mit nutzbarem Holzvorrat.

Die andere wurde kürzlich genutzt und besteht überwiegend aus junger Verjüngung.

Der Boden kann ähnlich sein.

Der wirtschaftliche Ausgangspunkt ist trotzdem ein anderer.

Deshalb sollte Wald niemals nur anhand eines Quadratmeterpreises beurteilt werden.

Baumarten, Alter, Qualität und vorhandener Vorrat gehören zur Bewertung.

Auch bereits erkennbare Schäden verändern den Wert.

Ein niedriger Kaufpreis kann schnell relativiert werden, wenn große Teile des Bestandes aufgearbeitet oder wiederbewaldet werden müssen.

 

Altersklassen entscheiden darüber, was in den nächsten Jahren passiert

Ein gut aufgebauter Wald besteht nicht zwangsläufig aus Bäumen gleichen Alters.

Unterschiedliche Altersklassen können Nutzung und Verjüngung über längere Zeit verteilen.

Bei einem gleichförmigen älteren Bestand können dagegen in einem kürzeren Zeitraum umfangreichere Entscheidungen anstehen.

Das muss kein Nachteil sein.

Es sollte nur bekannt sein.

Wer Wald kauft, sollte deshalb nicht nur fragen, wie viel Holz heute ungefähr vorhanden ist.

Interessant ist auch, wie der Bestand in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren aussehen kann.

Forstwirtschaft beginnt dort, wo aus der Momentaufnahme eine Entwicklung wird.

 

Forststraße und Zufahrt können über Wirtschaftlichkeit entscheiden

Ein guter Bestand hilft wenig, wenn er nur sehr aufwendig erreichbar ist.

Im voralpinen Lilienfeld besitzt die Erschließung deshalb besonderes Gewicht.

Eine Forststraße kann Fahrzeuge und Maschinen näher an die Nutzungsbereiche bringen. Rückewege und bestehende Bringungslinien verkürzen weitere Distanzen.

Vor dem Kauf sollte geklärt werden, wem diese Wege gehören und welche Rechte tatsächlich bestehen.

Eine Straße, die auf einer Karte bis zum Bestand führt, muss nicht automatisch dem Verkäufer gehören.

Auch Erhaltungskosten können zwischen mehreren Eigentümern aufgeteilt sein.

Gute Erschließung spart bei jeder späteren Pflegemaßnahme und Holzernte erneut Zeit und Geld.

Deshalb kann ein kleinerer gut erschlossener Wald wirtschaftlich interessanter sein als eine größere schwer erreichbare Fläche.

 

Bringung wird am Hang zum eigenen Wertfaktor

Gerade in Türnitz, Hohenberg, St. Aegyd, Annaberg und anderen voralpinen Bereichen gehört Hanglage selbstverständlich zur Forstwirtschaft.

Je steiler das Gelände, desto anspruchsvoller kann die Holzbringung werden.

Nicht jeder Bestand lässt sich mit denselben Maschinen und Verfahren bewirtschaften.

Entfernung zur Forststraße, Hangneigung und Geländeform bestimmen mit, wie aufwendig Holz aus dem Bestand gelangt.

Das bedeutet: Ein hoher Holzvorrat allein reicht für eine gute Bewertung nicht aus.

Man muss auch wissen, was es kostet, diesen Vorrat irgendwann an einen Lkw-befahrbaren Weg zu bringen.

Im Raum Lilienfeld gehört diese Frage zu den wichtigsten Unterschieden zwischen zwei scheinbar vergleichbaren Waldflächen.

 

Arrondierung kann kleinen Wald besonders wertvoll machen

Forstbesitz ist häufig auf mehrere Parzellen verteilt.

Deshalb kann eine kleine angrenzende Fläche für den Nachbarn erheblich mehr Bedeutung besitzen als für einen entfernten Käufer.

Sie verbindet möglicherweise zwei bestehende Waldstücke.

Eine Grundstücksgrenze verschwindet, ein vorhandener Weg kann gemeinsam genutzt werden und die Bewirtschaftung wird einfacher.

Der Quadratmeterpreis erklärt diesen Vorteil kaum.

Für den Betrieb ist er trotzdem vorhanden.

Ein Landwirt oder Forstwirt, der seit Jahren an derselben Grenze arbeitet, weiß oft sofort, was sich durch den Kauf verändert.

Andere Interessenten sehen zunächst nur eine relativ kleine Parzelle.

Genau deshalb können Nachbarflächen einen besonderen strategischen Wert besitzen.

 

Verjüngung entscheidet darüber, was nach der Nutzung kommt

Holznutzung ist nur ein Teil der Forstwirtschaft.

Danach muss Wald weiterbestehen.

Bei einem vorhandenen Jungwuchs kann dieser Prozess bereits begonnen haben. In anderen Beständen sind Pflanzung, Schutz und Pflege stärker erforderlich.

Naturverjüngung kann Vorteile bieten, wenn geeignete Baumarten und Bedingungen vorhanden sind.

Sie funktioniert allerdings nicht automatisch überall gleich gut.

Licht, Boden, Altbestand und Wildverbiss spielen zusammen.

Beim Kauf sollte deshalb auch unter die alten Bäume geschaut werden.

Was wächst darunter bereits nach?

Ein Wald mit guter Verjüngung erzählt etwas über seine nächsten Jahrzehnte.

 

Sturm, Schnee und Borkenkäfer gehören in die Bestandsprüfung

Wald ist über lange Zeiträume Witterung und Schädlingen ausgesetzt.

Sturmwurf, Schneebruch und Borkenkäfer können Bestände innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit verändern.

Bei der Besichtigung sollte deshalb auf abgestorbene Bäume, aufgearbeitete Schadstellen und auffällige Bestandslücken geachtet werden.

Auch größere frühere Schäden können interessant sein.

Wie wurden sie aufgearbeitet? Was wächst dort heute?

Ein beschädigter Bestand ist nicht automatisch wertlos.

Er verlangt nur eine andere Kalkulation und möglicherweise deutlich mehr Arbeit in den kommenden Jahren.

Gerade beim Waldkauf sollte deshalb nicht ausschließlich der derzeit stehende Holzvorrat bewertet werden.

Auch Stabilität und künftiger Pflegebedarf gehören dazu.

 

Schutzfunktion kann bei Bergwald eine wichtige Rolle spielen

Nicht jeder Wald besitzt ausschließlich eine wirtschaftliche Nutzfunktion.

Im voralpinen Gelände können Wälder zusätzlich Boden, Hänge, Siedlungen oder Verkehrswege schützen.

Der Waldentwicklungsplan unterscheidet deshalb verschiedene Waldfunktionen und bewertet deren öffentliche Bedeutung.

Für einen Käufer kann das relevant werden, wenn eine Fläche in einem Bereich mit erhöhter Schutz-, Wohlfahrts- oder Erholungsfunktion liegt.

Das bedeutet nicht automatisch, dass dort keine forstwirtschaftliche Nutzung möglich ist.

Bewirtschaftung und öffentliche Funktionen müssen jedoch zusammen gedacht werden.

Gerade in den steileren Teilen Lilienfelds sollte dieser Punkt vor größeren Nutzungsentscheidungen bekannt sein.

 

Eigener Wald ist kein vollständig privater Rückzugsraum

Wer Wald kauft, kauft kein eingezäuntes Freizeitgrundstück, aus dem andere Menschen grundsätzlich ausgeschlossen werden können.

Nach dem österreichischen Forstgesetz darf Wald grundsätzlich von jedermann zu Erholungszwecken betreten und zum Aufenthalt genutzt werden.

Dafür bestehen gesetzliche Ausnahmen und zulässige Sperrmöglichkeiten, beispielsweise während gefährlicher Forstarbeiten oder auf bestimmten Wiederbewaldungsflächen.

Das normale Wandern oder Spazierengehen lässt sich jedoch nicht allein deshalb verbieten, weil der Wald privat gehört.

Andere Nutzungen gehen deutlich weiter.

Radfahren, Reiten, Zelten oder Befahren benötigen grundsätzlich die entsprechende Zustimmung.

Für Käufer ist diese Unterscheidung wichtig.

Wald ist Privateigentum – aber kein privater Park.

 

Wald und Jagd sind miteinander verbunden – aber nicht dasselbe

Waldflächen bieten Lebensraum für Wild.

Das macht einen Waldkauf trotzdem nicht automatisch zum Kauf eines eigenen frei verfügbaren Jagdreviers.

Jagdrecht und konkrete jagdliche Nutzung folgen eigenen gesetzlichen Strukturen.

Für Waldeigentümer bleibt Wild dennoch ein forstliches Thema.

Verbiss an jungen Bäumen kann die Verjüngung erheblich beeinflussen. Welche Baumarten nachwachsen, hängt deshalb nicht nur von Boden und Licht ab.

Wer einen Bestand langfristig entwickeln möchte, sollte auch erkennen, wie stark Jungwuchs bereits verbissen wird.

Damit treffen sich Forstwirtschaft und Jagd unmittelbar im Wald – ohne dass beide Dinge gleichgesetzt werden sollten.

 

Wald pachten braucht andere Verträge als eine Wiese

Forstflächen können grundsätzlich auch zur Nutzung überlassen beziehungsweise verpachtet werden.

Der Vertrag muss jedoch deutlich genauer beschreiben, was der Pächter eigentlich übernehmen darf.

Bei einer Wiese ist die jährliche Nutzung vergleichsweise leicht verständlich.

Beim Wald verändert eine Holzernte unmittelbar den vorhandenen Vermögenswert.

Deshalb müssen Holznutzungsrechte, Pflege, Aufforstung beziehungsweise Verjüngung, Wegeerhaltung und Umgang mit Schäden geregelt werden.

Auch die Vertragsdauer besitzt besonderes Gewicht.

Eine forstliche Maßnahme kann ihren Nutzen erst viele Jahre später zeigen.

Eine sehr kurze Pacht passt deshalb nur eingeschränkt zu langfristiger Bestandsentwicklung.

Für Forstpacht lässt sich aus diesem Grund auch kein sinnvoller pauschaler Hektarpreis nennen, ohne den tatsächlichen Nutzungsumfang zu kennen.

 

Grundverkehr gilt auch für Forstgrund

Forstwirtschaftlicher Grund wird in Niederösterreich gemeinsam mit landwirtschaftlichem Grund durch das Grundverkehrsrecht erfasst.

Unter Lebenden abgeschlossene Rechtsgeschäfte über land- und forstwirtschaftliche Grundstücke können sowohl bei Eigentumsübertragung als auch bei Nutzungsüberlassung einer grundverkehrsbehördlichen Genehmigung unterliegen.

Dabei soll unter anderem verhindert werden, dass land- und forstwirtschaftlicher Grund seinem Zweck entzogen wird.

Für Flächen im Bezirk ist die zuständige Grundverkehrsbehörde in Lilienfeld eingerichtet.

Dieser Punkt sollte deshalb bereits bei der Vertragsgestaltung geklärt werden.

Ein Waldgrundstück ist rechtlich kein gewöhnliches Grundstück, das allein deshalb beliebig genutzt werden kann, weil man im Grundbuch als Eigentümer eingetragen wird.

 

Kaufaspekte & Tipps

Vor dem Kauf von Wald & Forstflächen im Raum Lilienfeld sollten Grundstücksnummern, Grenzen und Eigentumsverhältnisse eindeutig geprüft werden.

Gerade im Wald sind Grenzpunkte vor Ort oft weniger offensichtlich als bei einem eingezäunten Grundstück.

Danach gehört der Bestand fachlich betrachtet.

Welche Baumarten stehen dort? Wie alt sind sie? Wie hoch ist der ungefähre Vorrat? Wie entwickelt sich die Verjüngung und sind Schäden vorhanden?

Forststraße, Zufahrt und Bringungswege sind ebenfalls zentral. Wegerechte und Erhaltungsverpflichtungen sollten aus den Unterlagen nachvollziehbar sein.

Im Hanggelände kommt die technische Bringbarkeit hinzu.

Auch bestehende Dienstbarkeiten, Leitungen und mögliche Schutzfunktionen sollten bekannt sein.

Bei größeren oder wirtschaftlich bedeutsamen Flächen lohnt eine forstfachliche Bestandsaufnahme besonders.

Ein Wald kann von außen dicht und wertvoll aussehen.

Sein tatsächlicher Wert zeigt sich erst, wenn Bestand, Gelände und Erschließung gemeinsam betrachtet werden.

 

Für wen geeignet und warum?

Wald & Forstflächen im Raum Lilienfeld passen zu Menschen und Betrieben, die in längeren Zeiträumen denken können.

Für Landwirte kann zusätzlicher Wald einen bestehenden Betrieb ergänzen. Brenn- und Nutzholz schaffen eine weitere Ressource und die Arbeit verteilt sich anders über das Jahr als im Grünland.

Bestehende Forstbetriebe suchen möglicherweise Nachbarflächen, um Besitz besser zu arrondieren und vorhandene Wege gemeinsam zu nutzen.

Auch private Käufer können Wald übernehmen.

Dann sollte allerdings Interesse am Bestand vorhanden sein – nicht nur an einem Stück Natur, in dem man möglichst ungestört sein möchte.

Nach einigen Jahren verändert sich ohnehin die Wahrnehmung.

Man kennt den Weg, der nach langem Regen weich wird. Man sieht die Stelle, an der Jungwuchs gut kommt, und bemerkt nach einem Sturm sofort, welche älteren Bäume kontrolliert werden sollten.

Der Wald besteht dann nicht mehr nur aus Hektar.

Er wird zu einem Bestand, dessen Entwicklung man versteht.

 

Warum my-landimmo.de

  1. my-landimmo ist auf besondere ländliche Immobilien, land- und forstwirtschaftliche Betriebe sowie entsprechende Flächen spezialisiert.

  2. Wald- und Forstflächen stehen auf my-landimmo nicht zwischen gewöhnlichen Baugrundstücken, Wohnungen und städtischen Anlageimmobilien, sondern innerhalb eines klar ländlich ausgerichteten Angebotes.

  3. Regionale und objektspezifische Landingpages schaffen Sichtbarkeit bei Suchanfragen, bei denen Forstgrund und Region bereits konkret benannt werden.

  4. Für my-landimmo gilt: „Bei besonderen Immobilien ist Reichweite nur dann wertvoll, wenn sie die richtige Zielgruppe erreicht.“ Genau darauf ist die Positionierung des Portals ausgerichtet.

  5. Dadurch können Verkäufer und Verpächter gezielt Menschen und Betriebe erreichen, die tatsächlich Wald suchen und forstwirtschaftliche Besonderheiten entsprechend einordnen können.

  6. Als Neukunde können Sie Ihre Wald & Forstflächen 30 Tage kostenlos auf my-landimmo inserieren.

 

Wenn Sie Wald & Forstflächen im Raum Lilienfeld verkaufen oder verpachten möchten und Menschen suchen, die Bestand, Erschließung und langfristige Bewirtschaftung wirklich verstehen, können Sie Ihre Fläche hier 30 Tage kostenlos inserieren.

 

Hier geht’s zum kostenlosen Inserat

 

FAQ zu Wald & Forstflächen im Raum Lilienfeld

Wie hoch ist der Waldanteil im Bezirk Lilienfeld?

Nach den aktuellen Bezirksdaten des Landes Niederösterreich sind rund 77,42 Prozent der Fläche bewaldet. Lilienfeld gehört damit zu den besonders stark vom Wald geprägten Bezirken des Bundeslandes.

Was kostet Wald im Raum Lilienfeld pro Quadratmeter?

Eine belastbare eigene Bezirksstatistik gibt es nicht. Für gewöhnliche Waldflächen kann grob eine Orientierung von etwa 1,50 EUR bis 6 EUR/m² sinnvoll sein. Schwieriges Gelände und schwacher Bestand können darunter beziehungsweise im unteren Bereich liegen, während gut erschlossene und vorratsreiche Flächen darüber liegen können.

Was bestimmt den Wert einer Forstfläche?

Baumarten, Alter, Holzvorrat, Qualität, Verjüngung, Schäden, Grundstücksgröße und -form sowie Forststraßen, Zufahrt, Gelände und Bringungsmöglichkeiten gehören zu den wichtigsten Faktoren.

Kann man Wald im Raum Lilienfeld pachten?

Grundsätzlich ja. Bei Forstpacht müssen Holznutzung, Pflege, Verjüngung, Wege und Verantwortlichkeiten besonders genau geregelt werden. Deshalb gibt es keinen allgemein belastbaren einfachen Pachtpreis pro Hektar.

Darf ein privater Waldbesitzer seinen Wald für Wanderer sperren?

Nicht grundsätzlich. Nach dem österreichischen Forstgesetz darf Wald im Regelfall zu Erholungszwecken betreten werden. Zulässige zeitweise oder dauerhafte Sperren sind nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Darf man als Besucher auf Forststraßen Rad fahren oder im Wald reiten?

Nicht automatisch. Radfahren, Reiten und andere über das normale Betreten hinausgehende Nutzungen benötigen grundsätzlich die Zustimmung des Waldeigentümers beziehungsweise bei Forststraßen des Straßenerhalters.

Kann man auf einem Waldgrundstück eine Hütte bauen?

Waldeigentum schafft kein automatisches Baurecht. Forstrecht, Raumordnung, Bauvorschriften und das konkrete Vorhaben müssen geprüft werden. Wald sollte deshalb nicht mit der Erwartung gekauft werden, daraus frei verfügbares Freizeit- oder Bauland zu machen.

Braucht man beim Kauf von Wald eine Grundverkehrsgenehmigung?

Der Erwerb land- und forstwirtschaftlich genutzter Grundstücke kann in Niederösterreich grundverkehrsbehördlich genehmigungspflichtig sein. Für den konkreten Kauf oder eine Nutzungsüberlassung sollte dies früh geprüft werden.

Worauf sollte man vor dem Kauf besonders achten?

Neben Grundstücksgrenzen und Grundbuch sollten Bestand, Holzvorrat, Verjüngung, Waldschäden, Zufahrt, Wegerechte, Forststraßen, Hanglage und Bringungsmöglichkeiten geprüft werden. Bei größeren Beständen ist eine forstfachliche Bewertung sinnvoll.

 

Fazit

Wald & Forstflächen passen zum Raum Lilienfeld wie kaum eine andere Flächenart.

Mehr als drei Viertel des Bezirks sind bewaldet. Rund um Kleinzell, Lilienfeld und Türnitz bis nach Hohenberg, St. Aegyd, Kernhof, Annaberg und Mitterbach prägt Wald ganze Hänge und Täler.

Für Käufer oder Pächter reicht diese regionale Menge trotzdem nicht als Bewertung.

Entscheidend ist jeder einzelne Bestand.

Welche Bäume stehen dort? Wie alt sind sie? Wie kommt das Holz zum Weg? Was wächst bereits nach und welche Arbeiten werden in den nächsten Jahren notwendig?

Ein gut erschlossener kleinerer Wald kann mehr Nutzen bringen als eine große schwer erreichbare Hangfläche.

Eine angrenzende Parzelle kann vorhandenen Besitz abrunden und Arbeitswege über Jahrzehnte vereinfachen.

Nach einiger Zeit verändert sich der Blick ohnehin.

Dann kennt man Stellen, die nach Regen weich werden. Man sieht, wo junge Bäume hochkommen und wo nach einem Sturm zuerst nachgesehen werden sollte.

Wald wird dann nicht mehr nur in Quadratmetern und Festmetern gedacht.

Er wird zu einem Bestand, den man für eine Zeit übernimmt, bewirtschaftet und weiterentwickelt.

 

Wald & Forstflächen kaufen oder pachten im Raum Lilienfeld – auf my-landimmo.de, dem Spezialportal für Wald- & Forstflächen, Landwirtschaft und besondere ländliche Immobilien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zwischen Hainfeld, Kleinzell, Lilienfeld, Türnitz, Hohenberg, St. Aegyd, Kernhof, Annaberg und Mitterbach bestimmen Bestand, Erschließung, Hanglage und langfristige Bewirtschaftbarkeit den tatsächlichen Wert von Forstgrund.