Bauernhaus kaufen oder mieten im Raum Krems – für Menschen, die alte Räume, Hof und mehr Platz zum Leben suchen
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Für Menschen, die in einem alten Hof zwischen Garten, Stadl und Alltag mehr Platz für die verschiedenen Teile ihres Lebens suchen
Ein Bauernhaus im Raum Krems zu kaufen oder zu mieten bedeutet weit mehr als Wohnen zwischen Weinbergen. Der Bezirk reicht von Langenlois, Straß und Grafenegg über Gföhl und das Kremstal bis nach Maria Laach am Jauerling und in den Dunkelsteinerwald. Entsprechend unterschiedlich sind die alten Hofstellen: kompakte Häuser mit geschütztem Innenhof und Stadl, ehemalige Bauernhäuser im Dorf oder größere Anwesen mit Garten, Wirtschaftsgebäuden und mehr Grund. Für Menschen, die nicht alles in einem einzigen Wohnbereich unterbringen möchten, entsteht daraus vor allem eines – Platz für verschiedene Teile des Lebens.
Der Alltag darin kann erstaunlich selbstverständlich werden. Morgens steht ein Fahrrad im Hof, jemand arbeitet bereits in einem früheren Nebenraum und im Stadl wartet ein Projekt, das gestern nicht fertig geworden ist. Am Nachmittag wird etwas im Garten erledigt, später kommt Besuch und nach einiger Zeit weiß jeder, dass man auf einem alten Hof nicht unbedingt zuerst an der Haustür nach den Bewohnern suchen muss.
Genau darin liegt die besondere Qualität vieler Bauernhäuser. Sie wurden nicht als einzelne Wohnkörper geplant. Wohnen, Arbeiten, Lagern und Außenräume gehörten zusammen. Auch wenn heute längst keine Landwirtschaft mehr betrieben wird, kann diese Aufteilung ausgesprochen praktisch bleiben.
Beim Bauernhaus steht dabei das Wohnen im Mittelpunkt. Stall, Stadl und Hof können erhalten sein und neue Aufgaben bekommen, ohne dass daraus wieder ein landwirtschaftlicher Betrieb werden muss.
Markt & Besonderheiten
| Angebotslage | Bauernhäuser werden im Bezirk Krems-Land regelmäßig, aber insgesamt nur in kleiner Zahl angeboten. Die Spannweite reicht von dörflich eingebundenen Hofstellen im Raum Langenlois und Straß über ländlichere Bauernhäuser rund um Gföhl bis zu größeren Grundstücken Richtung Jauerling und Dunkelsteinerwald. |
| Preisspanne – einfacher oder sanierungsbedürftiger Bestand | Ältere Bauernhäuser mit deutlichem Modernisierungsbedarf oder kleineren Wohnflächen liegen aktuell grob zwischen etwa 120.000 EUR und 300.000 EUR. Zustand, Grundstück, Nebengebäude und Lage führen innerhalb dieser Spanne zu erheblichen Unterschieden. |
| Preisspanne – gepflegt, größer oder mit mehr Grund | Größere oder bereits gut nutzbare Hofstellen bewegen sich eher zwischen etwa 400.000 EUR und 750.000 EUR. Außergewöhnlich große Grundstücke, besondere Lagen oder zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten können deutlich höhere Preise erreichen. |
| Mietangebote | Bauernhäuser zur dauerhaften Miete sind im Raum Krems selten. Bei entsprechenden Angeboten sollte genau geklärt sein, welche Hofflächen, Gartenbereiche und Nebengebäude tatsächlich mitvermietet werden. |
| Regionale Unterschiede | Rund um Langenlois, Straß und Grafenegg treffen alte Hofstellen häufig auf Weinbau- und Dorfstrukturen. Richtung Gföhl, Jauerling und Dunkelsteinerwald werden Grundstück, Grünland, Waldnähe und landschaftliche Distanz oft wichtiger. |
| Typische Bestandteile | Wohnhaus, Innenhof, Stadl, frühere Stallungen, Keller, Werkstatt- oder Lagerräume sowie Garten können dazugehören. Umfang und frühere Nutzung unterscheiden sich von Hof zu Hof deutlich. |
| Besonderheiten | Bei älteren Hofstellen sollten Wohnhaus und Nebengebäude immer gemeinsam betrachtet werden. Dach, Feuchtigkeit, Entwässerung, genehmigter Gebäudebestand und die tatsächliche Nutzbarkeit der Wirtschaftsbereiche können den Wert stärker beeinflussen als reine Wohnflächenangaben. |
Wer Bauernhäuser auch außerhalb des Bezirks vergleichen möchte, findet unter Bauernhaus kaufen oder mieten in Niederösterreich weitere Regionen und ländliche Wohnlagen im Bundesland.
Der Raum Krems ist nicht nur Wachau
Wer Krems hört, denkt schnell an Donau, Weinberge und historische Weinorte. Das gehört zur Region, beschreibt den Bezirk aber nur teilweise. Zu Krems-Land gehören auch Gföhl, Rastenfeld, Lichtenau, Maria Laach am Jauerling oder Bergern im Dunkelsteinerwald – Gemeinden mit ganz anderen Landschaften und Hofstrukturen.
Rund um Langenlois, Straß und Grafenegg stehen alte Häuser häufiger dicht im gewachsenen Ort. Innenhof, Stadl, Keller und Wohntrakt bilden kompakte Einheiten. Richtung Gföhl werden Hofstellen ländlicher und größere Grundstücke realistischer. Am Jauerling treten Höhenlage, Wald und Grünland stärker hervor. Im Dunkelsteinerwald gewinnen Ruhe und Abstand noch einmal eine andere Bedeutung.
Genau diese Spannweite prägt die Suche. Es gibt nicht das typische Bauernhaus im Raum Krems. Wer gerne dörflich wohnt und Krems schnell erreichen möchte, setzt andere Prioritäten als jemand, der bewusst mehr Abstand, Natur und Grundstück sucht.
Der gemeinsame Wunsch ist weniger eine bestimmte Bauform als mehr Raum zwischen den einzelnen Teilen des Lebens. Wohnen, Garten, Arbeit und eigene Projekte sollen nicht ständig um dieselben Quadratmeter konkurrieren.
Der Innenhof wird zum gemeinsamen Mittelpunkt
Viele alte Hofstellen erschließen sich von innen völlig anders als von der Straße. Hinter einem Tor oder einer Durchfahrt öffnet sich ein geschützter Hof, an dem Wohnhaus, Stadl und frühere Wirtschaftsbereiche liegen. Was früher hauptsächlich Arbeits- und Verkehrsfläche war, wird heute häufig zum zweiten Mittelpunkt des Hauses.
Ein Kind stellt dort sein Fahrrad ab, Einkäufe werden kurz unter Dach gestellt und jemand trägt Werkzeug aus dem Stadl. Im Sommer steht ein Tisch draußen. Freunde, die den Hof längst kennen, gehen nicht mehr automatisch zur Haustür, sondern dorthin, wo sie Stimmen hören.
Diese Begegnungen entstehen aus der Architektur selbst. Einer arbeitet, jemand ist im Garten und ein anderer kommt gerade nach Hause. Nicht alle müssen im selben Zimmer sitzen, um sich trotzdem regelmäßig über den Weg zu laufen.
Der Innenhof ist damit weder bloße Zufahrt noch klassischer Garten. Er nimmt Alltag auf – genau das macht viele alte Hofstellen so angenehm.
Stadl und Wirtschaftsgebäude schaffen Platz für das Unfertige
Der Stadl ist oft einer der größten Unterschiede zwischen einem Bauernhaus und einem gewöhnlichen Wohnhaus. Sein Wert liegt nicht zwingend darin, ihn irgendwann vollständig auszubauen.
Fahrräder, Holz, Gartengeräte, Möbel oder Material können dort stehen, ohne täglich weggeräumt werden zu müssen. Wer handwerklich arbeitet, lässt eine Werkbank stehen und macht am Wochenende dort weiter, wo er aufgehört hat. Bei Regen kann etwas untergestellt werden, ohne dass gleich das Wohnhaus oder eine kleine Garage vollsteht.
Auch frühere Stallungen können solche robusten Aufgaben übernehmen. Werkstatt, Vorräte, Lager oder Platz für Gartensachen können im Alltag wertvoller sein als ein weiteres Gästezimmer.
Vor einem Umbau lohnt deshalb die Frage, ob tatsächlich mehr Wohnfläche gebraucht wird. Ein Bauernhaus gewinnt nicht automatisch, wenn jeder Quadratmeter beheizt und wohnlich ausgebaut wird.
Alte Raumfolgen können heute wieder gut funktionieren
Viele ältere Bauernhäuser besitzen keine riesigen offenen Wohnlandschaften. Küche, Stube und weitere Räume sind klarer voneinander getrennt. Das wirkt bei einer ersten Besichtigung manchmal weniger modern.
Im Alltag kann genau diese Aufteilung angenehm sein. Jemand arbeitet in einem Zimmer, während in der Küche gesprochen wird. Ein anderer liest oder telefoniert. Besuch sitzt noch am Tisch, ohne dass jedes Gespräch durch das gesamte Haus trägt.
Gerade wenn mehrere Menschen unterschiedliche Tagesabläufe haben, entsteht daraus eine Qualität: Rückzug und Gemeinsamkeit können nebeneinander stattfinden.
Natürlich dürfen Grundrisse verändert werden. Aber nicht jede alte Wand ist ein Hindernis. Manche macht ein Haus erst alltagstauglich.
Mehrere Generationen brauchen Nähe – und eigene Türen
Größere Bauernhäuser können für mehrere Generationen interessant sein. Eltern, erwachsene Kinder oder andere Familienmitglieder wohnen auf derselben Hofstelle und können sich im Alltag unterstützen.
Das funktioniert am besten, wenn Gemeinsamkeit nicht mit einem einzigen Haushalt verwechselt wird. Eigene Küche, eigenes Bad und möglichst ein separater Zugang schaffen Selbstständigkeit. Man begegnet sich im Hof, hilft bei etwas oder isst zusammen und kann danach wieder in den eigenen Bereich zurückgehen.
Alte Hofstrukturen bieten dafür manchmal bessere Voraussetzungen als gewöhnliche Einfamilienhäuser. Unterschiedliche Trakte oder Nebeneingänge können neue Aufteilungen ermöglichen, sofern diese baulich und rechtlich umsetzbar sind.
Entscheidend ist deshalb nicht nur die Zimmerzahl. Interessanter ist, ob aus dem vorhandenen Haus tatsächlich eigenständige Lebensbereiche entstehen können.
Homeoffice und eigene Projekte bekommen eine andere Tür
Ein Bauernhaus kann Arbeit aus dem eigentlichen Wohnen herausnehmen. Ein zusätzliches Zimmer wird Büro, ein früherer Nebenraum nimmt Unterlagen auf oder ein Teil des Stadls wird Werkstatt und Lager.
Am Morgen geht jemand ein paar Schritte zur Arbeit. Am Abend wird die Tür wieder geschlossen und Werkzeug, Material oder Unterlagen bleiben dort, wo sie am nächsten Tag gebraucht werden. Das Wohnzimmer muss nicht gleichzeitig Büro und Lager sein.
Für Selbstständige oder Menschen mit viel Homeoffice kann gerade diese räumliche Trennung wichtiger sein als weitere Wohnfläche. Wer nicht jeden Tag nach Krems oder weiter pendeln muss, kann dadurch auch ländlichere Teile des Bezirks in die Suche einbeziehen.
Internet und Mobilfunk sollten bei einem konkreten Objekt allerdings an der Adresse geprüft werden. Eine schöne Hofstelle hilft wenig, wenn der tägliche Beruf technisch nicht funktioniert.
Garten, Tiere und Selbstversorgung dürfen klein anfangen
Ein Bauernhaus weckt schnell große Vorstellungen: Gemüsebeete, Obstbäume, Hühner, vielleicht Schafe oder ein Pferd. Nicht alles davon muss gleichzeitig umgesetzt werden.
Ein paar Beete, Obstbäume oder Hühner können bereits viel verändern. Für größere Tierhaltung müssen Grundstück, Stall, Auslauf, Nachbarschaft und rechtliche Voraussetzungen jedoch gezielt geprüft werden. Ein alter Stall bedeutet nicht automatisch, dass dort heute jede Tierhaltung ohne Weiteres möglich ist.
Auch beim Garten gilt: Mehr Fläche ist nicht automatisch besser. Ein gut nutzbarer Hofgarten kann zu zwei berufstätigen Menschen besser passen als mehrere tausend Quadratmeter, die jeden freien Samstag Pflege verlangen.
Das Bauernhaus bietet Möglichkeiten. Es verlangt nicht, dass seine Bewohner jede frühere landwirtschaftliche Nutzung wieder aufnehmen.
Die richtige Grundstücksgröße hängt vom gewünschten Leben ab
Bei ländlichen Immobilien entsteht leicht ein Wettbewerb um Fläche. 2.000 m² wirken attraktiver als 800 m² und ein Hektar beeindruckender als ein großer Garten. Im Alltag kann sich diese Rechnung schnell umdrehen.
Wer hauptsächlich draußen sitzen, Gemüse anbauen und Kindern oder Hunden Platz geben möchte, braucht keine landwirtschaftliche Fläche. Wer größere Tiere halten oder umfangreiche Projekte umsetzen möchte, stößt bei einem kleinen Dorfgrundstück dagegen früher an Grenzen.
Auch die Region verändert die Möglichkeiten. Ein kompakter Hof im Weinort kann durch Innenhof, Stadl und Garten erstaunlich viel Alltag aufnehmen. Richtung Gföhl, Jauerling oder Dunkelsteinerwald werden größere Grundstücke realistischer – mit entsprechend mehr Pflege und teilweise längeren Wegen.
Die beste Grundstücksgröße ist deshalb nicht die maximal mögliche. Es ist die Fläche, für die bereits eine echte Nutzungsidee vorhanden ist.
Alte Bausubstanz sollte zuerst verstanden werden
Bei einem alten Bauernhaus gehören technische Fragen zur Kaufentscheidung. Sie sollten jedoch nicht dazu führen, das Gebäude wie einen misslungenen Neubau zu betrachten.
Ziegel, Naturstein und verschiedene historische Bauphasen können innerhalb derselben Hofstelle vorkommen. Feuchtigkeit kann durch Dachrinnen, Außenniveau, Entwässerung oder ungeeignete frühere Sanierungen entstehen. Gerade Innenhöfe sammeln Wasser von mehreren Dachflächen.
Auch die Dächer verdienen Aufmerksamkeit, weil Wohnhaus, Stadl und Nebengebäude jeweils eigenen Sanierungsbedarf haben können. Ein funktionierendes Dach über einem guten Stadl erhält Nutzfläche, die später kaum günstig neu geschaffen werden könnte.
Das Ziel ist deshalb keine Angst vor alter Bausubstanz. Es geht darum zu verstehen, welche Teile gesund sind, wo wirklich Handlungsbedarf besteht und was sinnvoll erhalten werden kann.
Sanieren darf Schritt für Schritt passieren
Ein alter Hof muss nicht am Tag des Einzugs vollständig fertig sein. Gerade größere Bauernhäuser lassen sich häufig besser entwickeln, wenn Arbeiten nach Bedeutung geordnet werden.
Zuerst kommen Dach, Wasserführung, Tragwerk und akute Feuchteprobleme. Danach folgt der Bereich, in dem tatsächlich gewohnt wird. Stadl, Werkstatt und weitere Gebäudeteile können später an die Reihe kommen, wenn ihre künftige Aufgabe klar ist.
Diese Reihenfolge verhindert, dass viel Geld in Räume fließt, die am Ende kaum gebraucht werden. Gleichzeitig nimmt sie Druck aus einer Immobilie, die über viele Jahrzehnte gewachsen ist.
Auch alte Türen, Fenster oder Böden müssen nicht allein wegen ihres Alters verschwinden. Entscheidend ist, was technisch funktioniert und zum späteren Alltag passt.
Zwischen Krems-Nähe und ländlicher Ruhe liegt viel Spielraum
Die Lage entscheidet stark darüber, wie sich ein Bauernhaus später anfühlt. Rund um Langenlois, Grafenegg oder stadtnähere Gemeinden sind Krems, Schulen und Einkauf häufig schneller erreichbar. Dafür liegen Häuser dichter im Ort und Grundstücke sind oft kompakter.
Richtung Gföhl, Rastenfeld, Jauerling oder Dunkelsteinerwald können Natur, Ruhe und größere Flächen stärker in den Vordergrund treten. Wer viel zuhause arbeitet, gewinnt dadurch Möglichkeiten. Wer jeden Morgen zu einer festen Zeit pendelt, bewertet dieselbe Lage anders.
Besonders Familien merken diese Unterschiede. Mehr Garten ist angenehm, aber ältere Kinder möchten irgendwann selbstständig Freunde oder Freizeitangebote erreichen. Paare mit flexiblem Arbeitsalltag setzen andere Prioritäten.
Eine gute Besichtigung sollte deshalb nicht nur beantworten, ob das Haus gefällt. Sie sollte auch zeigen, wie sich dort ein gewöhnlicher Dienstag organisiert.
Kaufaspekte & Tipps
Beim Kauf eines Bauernhauses im Raum Krems sollte zunächst geklärt werden, welche Gebäude und Grundstücksteile tatsächlich dazugehören. Wohnhaus, Stadl, frühere Stallungen und weitere Nebengebäude sollten getrennt nach Zustand und geplanter Nutzung betrachtet werden.
Dach, Tragwerk, Feuchtigkeit, Wasserführung, Heizung, Elektrik und Leitungen gehören zur technischen Grundprüfung. Bei Innenhöfen sind Entwässerung und Außenniveau besonders wichtig. Auch große Nebengebäude verdienen Aufmerksamkeit, denn selbst ungenutzte Flächen besitzen Dächer und Mauern, die erhalten werden müssen.
Der genehmigte Bestand sollte mit der tatsächlichen Hofstruktur zusammenpassen. Ein vorhandener Wirtschaftsraum ist nicht automatisch Wohnfläche. Wer zusätzliche Wohnungen, Gästezimmer oder andere Nutzungen plant, sollte deren Genehmigungsfähigkeit früh klären. Dasselbe gilt bei Denkmalschutz oder besonderen Vorgaben in historischen Ortsbereichen.
Schließlich zählt der Alltag: Zufahrt, Parken, Internet, Schule, Einkauf und Arbeitsplatz. Ein Bauernhaus darf außergewöhnlich sein. Es sollte trotzdem an normalen Tagen funktionieren.
Ein Bauernhaus mieten
Bauernhäuser zur dauerhaften Miete sind im Raum Krems deutlich seltener als Kaufangebote. Gerade deshalb sollte bei einem passenden Angebot genau geregelt werden, was tatsächlich mitvermietet wird.
Gehört der gesamte Innenhof dazu? Darf der Stadl als Lager oder Werkstatt genutzt werden? Wer pflegt Garten und größere Außenbereiche? Sind frühere Stallungen Teil der Mietsache?
Auch bei kleineren Umbauten oder Tierhaltung braucht es klare Absprachen. Ein alter Hof bietet viele Möglichkeiten, aber nicht jede davon gehört automatisch zu einem Wohnmietvertrag.
Für Menschen, die ausprobieren möchten, ob ihnen das Leben auf einer Hofstelle dauerhaft liegt, kann Miete trotzdem interessant sein. Man merkt schnell, ob zusätzlicher Platz tatsächlich Freiheit bedeutet oder ob ein kleineres Haus besser zum eigenen Alltag passt.
Für wen geeignet und warum?
Ein Bauernhaus im Raum Krems passt zu Menschen, die nicht einfach mehr Wohnfläche suchen. Sie möchten, dass unterschiedliche Teile ihres Lebens nebeneinander Platz bekommen.
Paare können Wohnen und Arbeit stärker trennen. Familien gewinnen Hof und Garten. Mehrere Generationen können Nähe und eigene Bereiche verbinden. Wer gerne handwerklich arbeitet, findet in Stadl oder Nebenräumen Flächen, in denen etwas auch einmal unfertig stehen bleiben darf.
Andere suchen vor allem Ruhe, Garten und einen Ort, an dem Freunde länger bleiben können. Nach einigen Besuchen verändert sich dabei oft das Verhältnis zum Hof. Niemand bestaunt mehr jedes alte Tor. Man weiß einfach, wo Fahrräder stehen, welche Tür zur Küche führt und wo am Nachmittag Sonne in den Hof fällt.
Dafür bringt ein Bauernhaus Verantwortung mit. Ein Nebendach muss gepflegt, ein Tor irgendwann repariert und ein größerer Garten tatsächlich genutzt werden.
Für Menschen, die gerade diese Mischung aus alten Räumen, robusten Nutzflächen und unterschiedlichen Außenbereichen suchen, entsteht dafür etwas Besonderes: Das Wohnhaus muss nicht jeden Teil des Lebens aufnehmen. Der Hof übernimmt einen Teil davon.
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FAQ zum Bauernhaus im Raum Krems
Was kostet ein Bauernhaus im Raum Krems?
Sanierungsbedürftige oder einfachere Bauernhäuser liegen derzeit grob zwischen etwa 120.000 EUR und 300.000 EUR. Größere, gepflegte oder bereits gut nutzbare Hofstellen bewegen sich häufig zwischen etwa 400.000 EUR und 750.000 EUR. Besonders große Grundstücke und außergewöhnliche Anwesen können deutlich darüber liegen.
Wie groß ist das Angebot an Bauernhäusern im Raum Krems?
Das Angebot ist überschaubar und wechselt stark. Bauernhäuser und ehemalige Hofstellen finden sich sowohl in Weinorten und dörflichen Lagen als auch in ländlicheren Teilen des Bezirks Richtung Gföhl, Jauerling und Dunkelsteinerwald.
Was unterscheidet ein Bauernhaus von einem Bauernhof?
Beim Bauernhaus steht heute überwiegend das Wohnen in einem ehemals landwirtschaftlich geprägten Gebäude im Mittelpunkt. Beim Bauernhof besteht dagegen weiterhin eine landwirtschaftliche Nutzung oder zumindest eine Hofstruktur, die realistisch dafür eingesetzt werden kann.
Gehören zu einem Bauernhaus immer Stall und Stadl?
Nein. Viele historische Bauernhäuser besitzen ehemalige Wirtschaftsgebäude, sie sind aber keine zwingende Voraussetzung. Umfang und erhaltene Hofstruktur unterscheiden sich je nach Ort und früherer Nutzung.
Kann man einen alten Stall als Wohnraum ausbauen?
Das kann möglich sein, muss jedoch baurechtlich und technisch geprüft werden. Ehemalige Stallungen besitzen häufig andere Böden, Raumhöhen, Belichtung und Feuchteverhältnisse als bestehende Wohnräume.
Eignet sich ein Bauernhaus für mehrere Generationen?
Größere Hofstellen können dafür gute Voraussetzungen bieten. Entscheidend sind getrennte Zugänge, ausreichend private Bereiche sowie die bauliche und rechtliche Möglichkeit, eigenständige Wohnbereiche zu schaffen.
Kann ich in einem Bauernhaus Tiere halten?
Kleinere private Tierhaltung kann bei geeigneter Hofstelle möglich sein. Ob Pferde, Schafe oder andere Tiere gehalten werden können, hängt jedoch von Grundstück, Stall, Widmung, Nachbarschaft und den konkreten rechtlichen Voraussetzungen ab.
Kann man ein Bauernhaus im Raum Krems mieten?
Grundsätzlich ja, entsprechende Angebote sind jedoch selten. Bei der Miete sollte besonders klar geregelt sein, welche Nebengebäude, Hof- und Gartenflächen mitgenutzt werden dürfen.
Worauf sollte man beim Kauf besonders achten?
Wichtig sind Dach, Tragwerk, Feuchtigkeit, Entwässerung, Haustechnik und der Zustand der Nebengebäude. Zusätzlich sollten genehmigter Gebäudebestand, mögliche Nutzungsänderungen, Denkmalschutz und die Alltagstauglichkeit der Lage geprüft werden.
Fazit
Ein Bauernhaus im Raum Krems kann sehr unterschiedlich aussehen. Rund um Langenlois und Straß stehen eher kompakte Hofstrukturen in gewachsenen Dörfern. Richtung Gföhl, Jauerling und Dunkelsteinerwald gewinnen Grundstück, Natur und Abstand stärker an Bedeutung.
Gemeinsam ist guten Bauernhäusern etwas anderes: Sie schaffen Raum zwischen den verschiedenen Teilen des Lebens.
Der Innenhof wird Treffpunkt, der Stadl nimmt Dinge auf, die im Wohnhaus nichts verloren haben, und ein alter Nebenraum kann Arbeit oder Hobby eine eigene Tür geben.
Für Paare, Familien, mehrere Generationen oder Menschen mit eigenen Projekten liegt genau darin die besondere Wohnqualität eines alten Hofes. Er muss weder vollständig saniert noch möglichst groß sein.
Er muss zu dem Leben passen, das dort stattfinden soll – und genügend Möglichkeiten offenlassen, damit aus alten Räumen wieder ein selbstverständliches Zuhause wird.
Bauernhaus kaufen oder mieten im Raum Krems – auf my-landimmo.de, dem Spezialportal für Bauernhäuser und besondere ländliche & historische Immobilien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zwischen Langenlois, Grafenegg, Gföhl, Jauerling und Dunkelsteinerwald verbinden alte Hofstellen Wohnräume, Innenhof, Stadl und Garten mit sehr unterschiedlichen Landschaften des Bezirks Krems-Land.

