Landhaus kaufen oder mieten im Raum Lilienfeld – für Menschen, die Garten, Ruhe und ländliches Wohnen zwischen Wald und Voralpen suchen

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###MIETEKAUF###
 
Pferde und Naturanwesen mit Waldsee auf rund sieben Hektar, 2 Häuser, Privatstraße, 8 Minuten zur BAB 9

Pferde und Naturanwesen mit Waldsee auf rund sieben Hektar, 2 Häuser, Privatstra...

Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Landhaus
Ort: 
06618 Mertendorf (Deutschland)
Wohnfläche: 
226,70 m²
Kaufpreis: 
950.000,00 EUR
Zum Exposé »
Pferde und Naturanwesen mit Waldsee auf rund sieben Hektar, 2 Häuser, Privatstraße, 8 Minuten BAB 9

Pferde und Naturanwesen mit Waldsee auf rund sieben Hektar, 2 Häuser, Privatstra...

Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Einfamilienhaus
Ort: 
06618 Mertendorf (Deutschland)
Wohnfläche: 
226,70 m²
Kaufpreis: 
950.000,00 EUR
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Für Menschen, die zwischen Garten, Wald und Voralpen wohnen und trotzdem einen ganz normalen Alltag führen möchten

Ein Landhaus im Raum Lilienfeld zu kaufen oder zu mieten bedeutet, ländliches Wohnen in einer Region zu suchen, die stärker von Wald, Tälern und Voralpen geprägt ist als von offenen Agrarlandschaften. Zwischen Hainfeld und St. Veit an der Gölsen, Ramsau und Kleinzell, Lilienfeld und Türnitz bis nach Hohenberg, St. Aegyd am Neuwalde und Annaberg finden sich Häuser mit Garten, älterem Baumbestand, Nebengebäuden oder größeren Grundstücken. Für Menschen, die Ruhe und Natur suchen, ohne einen Bauernhof oder landwirtschaftlichen Betrieb übernehmen zu wollen, kann genau darin die passende Wohnform liegen.

Der Alltag bleibt dabei erstaunlich normal. Morgens wird Kaffee gekocht, jemand fährt zur Arbeit oder setzt sich ins Homeoffice und Kinder müssen rechtzeitig aus dem Haus. Erst danach fällt auf, wie anders das Umfeld ist: Hinter dem Garten beginnt vielleicht Wald, vom Küchenfenster geht der Blick auf einen Hang und am Abend sitzt man draußen, ohne ständig Verkehr zu hören.

Ein Landhaus muss deshalb weder historisch besonders bedeutend noch außergewöhnlich groß sein. Entscheidend ist die Verbindung aus eigenständigem Haus, Garten, ländlicher Lage und genügend Raum für einen Alltag, der nicht auf wenige Wohnquadratmeter zusammengedrängt werden soll.

Genau das unterscheidet das Landhaus im Raum Lilienfeld vom Berghof oder Bauernhaus: weniger Hofstruktur, weniger landwirtschaftliche Vergangenheit – dafür stärker das Wohnen selbst.

 

Markt & Besonderheiten

Angebotslage Landhäuser sind im Bezirk Lilienfeld vorhanden, werden aber nicht immer ausdrücklich unter dieser Objektbezeichnung angeboten. Vergleichbare Immobilien erscheinen teilweise als Einfamilienhaus, Landgut oder Wohnhaus in Grün- und Ruhelage. Hainfeld, St. Aegyd und Annaberg zeigen aktuell einen besonders gut sichtbaren Landhausmarkt.
Preisspanne – kleiner oder älter Ältere beziehungsweise kleinere Landhäuser mit Garten und weiterem Modernisierungsbedarf können derzeit grob zwischen etwa 180.000 EUR und 350.000 EUR liegen. Grundstück, Gebäudezustand und Lage führen zu deutlichen Unterschieden.
Preisspanne – komfortabel und gut nutzbar Größere oder bereits gut nutzbare Landhäuser mit mehr Wohnfläche, Garten und zusätzlichen Nutzräumen bewegen sich eher zwischen etwa 350.000 EUR und 600.000 EUR.
Besondere Anwesen Große Landhäuser mit mehreren Wohngebäuden, umfangreichem Grundstück, besonderer Alleinlage oder hochwertiger Ausstattung können deutlich über 600.000 EUR und im Einzelfall bis in den Bereich um 1 Mio. EUR oder darüber reichen.
Mietangebote Komplette Landhäuser zur dauerhaften Miete sind im Bezirk deutlich seltener als Kaufangebote. Garten, Garage, mögliche Nebengebäude und Pflege größerer Grundstücksteile sollten bei der Miete klar geregelt sein.
Regionale Unterschiede Hainfeld und St. Veit im Gölsental verbinden ländliches Wohnen vergleichsweise gut mit Infrastruktur und Verkehrswegen. Ramsau, Kleinzell, Türnitz und Hohenberg wirken zurückgezogener. Richtung St. Aegyd und Annaberg treten Berglandschaft, Wald und winterliche Bedingungen stärker hervor.
Typische Merkmale Eigenständiges Wohnhaus, Garten, Terrasse oder Balkon, Garage, Keller und kleinere Nebengebäude können dazugehören. Größere Grundstücke, Obstbäume, Wiesenstücke oder unmittelbare Waldnähe sind möglich, aber keine Voraussetzung.
Besonderheiten Bei Landhäusern im Raum Lilienfeld sollten neben dem Gebäude insbesondere Grundstücksnutzung, Hanglage, Sonnensituation, Zufahrt, Winterdienst und Entfernung zu Einkauf, Schule und Arbeit betrachtet werden.

 

Weitere ländliche Wohnhäuser im Bundesland finden sich unter Landhaus kaufen oder mieten in Niederösterreich.

 

Was macht ein Haus im Raum Lilienfeld zum Landhaus?

Ein Landhaus ist nicht einfach jedes Einfamilienhaus außerhalb einer Stadt.

Für my-landimmo gehört eine erkennbare Verbindung zum ländlichen Umfeld dazu. Garten, Grundstück und Wohnhaus sollten zusammen ein Lebensgefühl ermöglichen, das sich von dichter bebauten Wohnlagen unterscheidet.

Das Gebäude kann älter sein oder modernisiert worden sein. Es kann traditionelle Elemente besitzen, muss aber weder Bauernhaus noch historisches Anwesen sein.

Auch ein jüngeres Haus kann als Landhaus funktionieren, wenn Architektur, Grundstück und Lage diese Wohnform tragen.

Entscheidend ist damit weniger das Baujahr als die Frage: Kann hier tatsächlich ländlicher Alltag entstehen?

Ein Garten, in dem nicht nur zwei Stühle Platz finden. Genügend Abstand zur Straße. Vielleicht eine Garage, ein Schuppen oder ein Keller, in dem Dinge bleiben können, die im Wohnraum nichts verloren haben.

Ein Landhaus bietet genau diese Mischung, ohne daraus gleich einen Hof zu machen.

 

Zwischen Gölsental und Voralpen verändert sich die Wohnlage deutlich

Der Bezirk Lilienfeld reicht von vergleichsweise gut angebundenen Orten bis in deutlich ruhigere voralpine Regionen.

Hainfeld und St. Veit an der Gölsen bieten eine andere Alltagslogik als Annaberg oder St. Aegyd. Im Gölsental bleiben größere Orte, Bahn und wichtige Verkehrsverbindungen besser erreichbar.

Das kann für Menschen interessant sein, die ländlich wohnen möchten und trotzdem regelmäßig pendeln.

Ramsau und Kleinzell wirken bereits stärker von Wald und kleineren Siedlungsstrukturen geprägt.

Richtung Lilienfeld und Türnitz wird das Gelände enger, während Hohenberg und St. Aegyd stärker in die Voralpen hineinführen.

Annaberg bringt schließlich einen deutlich bergigeren Alltag in die Suche.

Ein Landhaus sollte deshalb nicht nur nach Grundstück und Preis gewählt werden. Die Frage lautet auch: Wie ländlich darf unser normaler Dienstag tatsächlich werden?

 

Der Garten ist beim Landhaus keine Restfläche

Ein Landhaus lebt stärker vom eigenen Außenraum als ein gewöhnliches Haus auf kleinem Siedlungsgrundstück.

Der Garten muss dafür nicht parkähnlich sein.

Ein Obstbaum, eine größere Rasenfläche, einige Beete und ein Platz für einen Tisch können bereits völlig ausreichen.

Im Alltag bekommt dieser Bereich schnell unterschiedliche Aufgaben.

Kinder stellen Fahrräder irgendwo ab. Ein Hund sucht sich seinen Platz im Schatten und jemand trägt am Abend noch zwei Teller hinaus, weil das Wetter besser ist als erwartet.

Freunde, die häufiger kommen, klopfen irgendwann nicht mehr zuerst an der Haustür. Sie gehen dorthin, wo sie im Garten Stimmen hören.

Genau diese Selbstverständlichkeit macht aus Grundstücksfläche echte Wohnqualität.

 

Natur beginnt draußen – Privatheit trotzdem direkt am Haus

Der Bezirk Lilienfeld ist mit rund 77 Prozent Waldanteil außergewöhnlich waldreich.

Für ein Landhaus bedeutet das häufig, dass Wald und größere Grünräume ohnehin in der Nähe liegen.

Ein eigener Garten erfüllt deshalb eine andere Funktion als die Landschaft.

Dort darf ein Hund frei laufen, sofern das Grundstück entsprechend gesichert ist. Kinder können spielen und am Wochenende bleibt etwas draußen stehen, ohne dass es öffentlicher Raum ist.

Der Wald beginnt erst danach.

Diese Trennung ist angenehm: direkt am Haus ein überschaubarer eigener Bereich, dahinter Landschaft, die nicht jeden Samstag gepflegt werden muss.

Für viele Menschen ist genau das attraktiver als ein riesiges Grundstück, das hauptsächlich Arbeit erzeugt.

 

Landhaus bedeutet nicht automatisch Alleinlage

Der Wunsch nach ländlichem Wohnen wird schnell mit vollständiger Abgeschiedenheit verbunden.

Das muss nicht sein.

Ein Landhaus am Rand von Hainfeld, St. Veit oder Türnitz kann einen großen Garten, Blick ins Grüne und deutlich weniger Nachbarschaft besitzen, ohne dass Einkauf und Schule weit entfernt liegen.

Für Familien und Berufspendler kann das langfristig angenehmer sein als ein Haus am Ende einer kilometerlangen Nebenstraße.

Andere Menschen möchten genau diese Zurückgezogenheit.

Dann können Ramsau, Kleinzell oder Seitentäler der südlicheren Bezirksgemeinden besser passen.

Wichtig ist nur, Abgeschiedenheit nicht automatisch mit höherer Wohnqualität gleichzusetzen.

Ruhe ist dann besonders wertvoll, wenn die normalen Wege des eigenen Lebens trotzdem funktionieren.

 

Getrennte Räume können wieder ein Vorteil sein

Viele ältere Landhäuser besitzen keine riesigen offenen Wohnküchen.

Küche, Esszimmer und Wohnzimmer wurden als eigene Räume geplant.

Das wirkt bei einer ersten Besichtigung manchmal weniger modern.

Im Alltag kann diese Aufteilung angenehm sein.

Jemand arbeitet noch am Tisch, während in der Küche gekocht wird. Kinder schauen im Wohnzimmer etwas an und ein Gespräch muss nicht automatisch im gesamten Erdgeschoss mitgehört werden.

Auch Gerüche und Geräusche bleiben stärker dort, wo sie entstehen.

Nicht jede Wand in einem älteren Landhaus ist deshalb ein Problem, das beseitigt werden muss.

Großzügiges Wohnen entsteht nicht nur durch möglichst offene Grundrisse.

Es entsteht auch dadurch, dass unterschiedliche Tätigkeiten gleichzeitig stattfinden können.

 

Familien brauchen draußen Platz und drinnen Rückzug

Für Familien kann ein Landhaus genau zwischen Einfamilienhaus und großem Hof liegen.

Draußen gibt es Garten und Natur, ohne dass gleichzeitig mehrere Wirtschaftsgebäude erhalten werden müssen.

Im Haus sollten Kinder trotzdem eigene Räume bekommen können.

Ein größerer gemeinsamer Wohnbereich ist schön. Mindestens ebenso wertvoll sind Zimmer, deren Türen sich schließen lassen.

Im Garten entstehen ohnehin genug gemeinsame Momente.

Einer mäht den Rasen, ein Kind versucht irgendetwas aus Brettern zu bauen und später steht plötzlich ein Nachbarskind am Tor.

Diese Form von Familienleben braucht keine landwirtschaftliche Hofstelle.

Sie braucht ausreichend Raum, damit drinnen und draußen unterschiedliche Dinge gleichzeitig passieren können.

 

Mehrere Generationen müssen nicht auf einem Bauernhof leben

Auch ein größeres Landhaus kann für mehrere Generationen geeignet sein.

Ein zweites Geschoss, eine bestehende Einliegerwohnung oder ein separates kleineres Gebäude können dafür interessant werden.

Die ältere Generation lebt nah an Kindern und Enkeln, ohne automatisch denselben Haushalt zu teilen.

Im Alltag hilft man sich.

Jemand nimmt ein Paket an, bringt vom Einkauf etwas mit oder schaut kurz nach dem Hund.

Am Abend verschwindet jeder wieder in seinem eigenen Bereich.

Gerade für diese Wohnform braucht es nicht zwangsläufig einen riesigen Hof.

Ein gut aufgeteiltes Landhaus mit ausreichend Grundstück kann wesentlich unkomplizierter funktionieren.

Ob zusätzliche Wohneinheiten vorhanden oder neu zulässig sind, sollte selbstverständlich geprüft werden.

 

Homeoffice verändert die Suche im Raum Lilienfeld

Wer mehrere Tage pro Woche zuhause arbeitet, kann den Suchradius deutlich erweitern.

Ein Haus in Ramsau, Türnitz oder St. Aegyd wirkt anders, wenn der tägliche Arbeitsweg nicht mehr fünfmal pro Woche gefahren werden muss.

Dadurch gewinnt das Landhaus als Wohnform.

Ein separates Zimmer kann Büro werden und am Abend geschlossen werden. Der Esstisch bleibt frei und Arbeit verteilt sich nicht über das gesamte Haus.

In einer ruhigeren Lage kann konzentriertes Arbeiten sehr angenehm sein.

Die technische Grundlage gehört trotzdem zur Besichtigung.

Internet und Mobilfunk sollten an der konkreten Adresse geprüft werden – gerade bei Häusern in Seitentälern oder stärker abgeschirmten Hanglagen.

Homeoffice macht ländliche Lage flexibler.

Es hebt Entfernungen nicht vollständig auf.

 

Kleine Nebengebäude können erstaunlich viel Alltag aufnehmen

Ein Landhaus braucht keinen großen Stadl.

Schon eine Garage, ein Gartenhaus oder ein kleiner Schuppen kann vieles aufnehmen, was sonst im Wohnhaus oder Keller landet.

Fahrräder, Werkzeug, Gartenmöbel und Holz bekommen einen eigenen Platz.

Menschen mit handwerklichen Hobbys können vielleicht eine kleine Werkstatt einrichten.

Der Vorteil gegenüber einer großen Hofstelle liegt im geringeren Erhaltungsaufwand.

Ein kleines Nebengebäude muss natürlich ebenfalls dicht und sicher sein, aber es besitzt nicht automatisch mehrere hundert Quadratmeter Dachfläche.

Für viele Käufer ist genau das die passende Größe.

Sie möchten zusätzlichen Raum.

Sie möchten nicht Eigentümer eines zweiten großen Sanierungsprojektes werden.

 

Obst, Gemüse und ein bisschen Selbstversorgung dürfen nebenher laufen

Ein Landhaus mit Garten schafft schnell Möglichkeiten, Dinge selbst anzubauen.

Dafür braucht es keinen Selbstversorgerhof.

Einige Hochbeete, Beerensträucher und Obstbäume können bereits vollkommen ausreichen.

Im Sommer wird etwas direkt aus dem Garten geholt. Im Herbst steht eine Kiste mit Äpfeln im Keller und irgendwann weiß niemand mehr genau, warum eigentlich so viele Zucchini gepflanzt wurden.

Solche Dinge müssen keinen wirtschaftlichen Sinn ergeben.

Sie gehören einfach zum Leben auf einem größeren Grundstück.

Wer einige Hühner halten möchte, kann dies bei geeigneten Voraussetzungen ebenfalls prüfen.

Für größere Tierhaltung verändert sich die Immobilie dagegen deutlich. Dann werden Stall, Fläche, Wasser und Nachbarschaft wesentlich wichtiger.

Das Landhaus sollte Landhaus bleiben dürfen.

 

Waldnähe ist schön – Sonne ist genauso wichtig

Im sehr waldreichen Bezirk können Häuser ausgesprochen naturnah liegen.

Wald direkt hinter dem Grundstück schafft Ruhe und im Sommer angenehmen Schatten.

In schmaleren Tälern oder an ungünstig ausgerichteten Hängen kann derselbe Wald aber dazu beitragen, dass Sonne im Winter nur wenige Stunden am Haus ankommt.

Das sollte bei einer Besichtigung bewusst betrachtet werden.

Wie lange ist der Garten im Dezember besonnt? Wann verschwindet die Sonne hinter dem Hang?

Ein Landhaus, das im Juli hell und offen wirkt, kann im Winter ein vollkommen anderes Licht bekommen.

Das muss kein Nachteil sein.

Wer viel Zeit zuhause verbringt, sollte nur vorher wissen, wie sich die Lage über das ganze Jahr anfühlt.

 

Der Winter zeigt, ob ländliches Wohnen bequem bleibt

Im Gölsental fällt die Winterfrage anders aus als in höher gelegenen Teilen rund um Annaberg oder St. Aegyd.

Trotzdem gehören Schnee und Frost im gesamten Bezirk zur realistischen Betrachtung.

Bei einem Landhaus zählen deshalb Zufahrt, Stellplätze und Heizsystem.

Liegt das Haus an einer öffentlichen Straße, ist vieles einfacher. Eine längere private Zufahrt bringt zusätzliche Aufgaben.

Auch das Grundstück verändert sich.

Wo wird Schnee hingeschoben? Sind Wege zum Haus gut begehbar? Liegt die Garage so, dass sie tatsächlich genutzt werden kann?

Ein überdachter Eingang oder Carport wirkt bei einer Sommerbesichtigung wenig spektakulär.

Nach mehreren Schneetagen sieht man ihn anders.

Ein gutes Landhaus funktioniert über alle Jahreszeiten – nicht nur dann, wenn der Garten grün ist.

 

Ältere Landhäuser sollten modernisiert werden, ohne ihren Charakter glattzubügeln

Ein älteres Landhaus kann Holzböden, Kastenfenster, einen Ofen oder eine Raumaufteilung besitzen, die den Charakter des Hauses bestimmen.

Nicht alles davon muss erhalten werden.

Aber auch nicht alles muss verschwinden.

Dach, Feuchtigkeit, Elektrik, Heizung und Wasserleitungen gehören zuerst zur sachlichen technischen Prüfung.

Danach lässt sich entscheiden, welche alten Bauteile weiterhin funktionieren.

Ein aufgearbeiteter Holzboden kann schöner und wirtschaftlich sinnvoller sein als ein vollständiger Austausch. Ein alter Ofen kann bleiben, wenn Zustand und Rauchfang passen.

Andere Bereiche brauchen eine klare moderne Lösung.

Das Ziel sollte ein Haus sein, das heute zuverlässig funktioniert und trotzdem nicht überall austauschbar aussieht.

 

Kaufaspekte & Tipps

Beim Kauf eines Landhauses im Raum Lilienfeld sollten Gebäude und Lage gemeinsam geprüft werden.

Beim Haus zählen Dach, Tragwerk, Feuchtigkeit, Heizung, Fenster und Elektrik. Ältere Erweiterungen oder Nebengebäude sollten ebenfalls hinsichtlich genehmigtem Bestand und Zustand nachvollzogen werden.

Beim Grundstück sind Hanglage, Entwässerung, Sonnensituation und tatsächliche Nutzbarkeit wichtig.

Große Grundstücke sollten nicht allein nach Quadratmetern beurteilt werden. Ein gut nutzbarer Garten von 1.000 m² kann im Alltag angenehmer sein als mehrere tausend Quadratmeter steiler Böschung.

Zufahrt und mögliche Wegerechte verdienen ebenfalls Aufmerksamkeit.

Schließlich sollten normale Wege getestet werden: Einkauf, Schule, Arzt und Arbeitsplatz.

Das Landhaus soll schließlich nicht nur am Wochenende funktionieren.

Es soll auch dann zum eigenen Leben passen, wenn morgens um sieben jemand losfahren muss und am Nachmittag noch schnell etwas erledigt werden soll.

 

Ein Landhaus mieten

Landhäuser zur dauerhaften Miete sind im Bezirk Lilienfeld deutlich seltener als Kaufobjekte.

Für Menschen, die ländliches Wohnen zunächst ausprobieren möchten, kann Miete trotzdem interessant sein.

Im Vertrag sollte klar sein, welche Außenflächen tatsächlich dazugehören.

Wer pflegt den Garten? Gehört eine Garage oder ein Schuppen dazu? Wer übernimmt Winterdienst auf einer privaten Zufahrt?

Auch Heizkosten verdienen bei älteren Häusern Aufmerksamkeit.

Nach einem vollständigen Jahr kennt man die Lage ohnehin wesentlich besser.

Dann weiß man, wie lange die Sonne im Winter bleibt, wie häufig Schnee tatsächlich ein Thema ist und ob die Entfernung zum nächsten größeren Einkauf noch immer angenehm wirkt.

Landleben zeigt sich nicht an einem Besichtigungstag.

Es zeigt sich über die Jahreszeiten.

 

Für wen geeignet und warum?

Ein Landhaus im Raum Lilienfeld passt zu Menschen, die ländlicher wohnen möchten, ohne deshalb einen Hof oder eine besonders aufwendige Immobilie zu übernehmen.

Paare bekommen Garten und Rückzug. Familien gewinnen draußen mehr Raum. Menschen im Homeoffice können Arbeit und Wohnen besser trennen.

Auch mehrere Generationen können bei geeigneter Größe zusammenleben, ohne gleich einen großen Bauernhof bewirtschaften oder erhalten zu müssen.

Der Alltag wird dadurch nicht automatisch langsamer.

Morgens klingelt weiterhin der Wecker. Jemand muss einkaufen, eine Rechnung bezahlen und das Auto braucht irgendwann neue Reifen.

Nur dazwischen gibt es mehr Raum.

Ein Kind geht hinaus, ohne dass vorher ein Ausflug geplant werden muss. Nach der Arbeit sitzt jemand noch zwanzig Minuten im Garten und am Samstag bleibt ein angefangenes Projekt im Schuppen liegen.

Wenn Freunde kommen, verteilt sich die Runde im Sommer zwischen Küche, Terrasse und Garten.

Genau diese kleinen Dinge sind häufig der eigentliche Grund, warum Menschen ein Landhaus suchen.

Nicht um aus dem Alltag auszusteigen.

Sondern um ihm etwas mehr Platz zu geben.

 

Warum my-landimmo.de

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FAQ zum Landhaus im Raum Lilienfeld

Was kostet ein Landhaus im Raum Lilienfeld?

Ältere beziehungsweise kleinere Landhäuser mit Modernisierungsbedarf können derzeit grob zwischen etwa 180.000 EUR und 350.000 EUR liegen. Größere und gut nutzbare Häuser bewegen sich eher zwischen etwa 350.000 EUR und 600.000 EUR. Besondere Anwesen mit größerem Grund oder mehreren Gebäuden können deutlich darüber liegen.

Wo findet man Landhäuser im Bezirk Lilienfeld?

Landhäuser finden sich im gesamten Bezirk – von Hainfeld und St. Veit an der Gölsen über Ramsau, Kleinzell, Lilienfeld und Türnitz bis nach Hohenberg, St. Aegyd und Annaberg. Landschaft und Alltagswege unterscheiden sich dabei erheblich.

Was unterscheidet ein Landhaus vom Bauernhaus?

Beim Bauernhaus ist die bäuerliche Bau- und Nutzungsgeschichte stärker Teil des Gebäudes. Ein Landhaus ist dagegen in erster Linie ein eigenständiges Wohnhaus im ländlichen Raum und braucht keine frühere landwirtschaftliche Nutzung.

Was unterscheidet ein Landhaus vom Berghof?

Beim Berghof prägen Berg- oder Höhenlage sowie häufig zusätzliche Wiesen, Stadl oder andere Nutzgebäude das Anwesen stärker. Beim Landhaus steht das Wohnhaus mit Garten und ländlicher Lage deutlicher im Mittelpunkt.

Gehört zu einem Landhaus immer ein großes Grundstück?

Nein. Entscheidend ist nicht eine bestimmte Mindestgröße, sondern ein Grundstück, das zur ländlichen Wohnform passt. Ein gut nutzbarer Garten kann wertvoller sein als mehrere tausend Quadratmeter schwer pflegbarer Hang.

Eignet sich ein Landhaus für Familien?

Ja. Garten, mehrere Wohnräume und naturnahes Umfeld können für Familien sehr attraktiv sein. Wichtig sind jedoch auch Schule, Einkauf, Arbeitswege und Verkehrsanbindung der konkreten Lage.

Ist ein Landhaus für Homeoffice geeignet?

Ein separater Arbeitsraum kann ländliches Wohnen und Beruf gut miteinander verbinden. Internet und Mobilfunk sollten insbesondere in Seitentälern und abgelegeneren Lagen an der konkreten Adresse geprüft werden.

Kann man ein Landhaus im Raum Lilienfeld mieten?

Grundsätzlich ja, vollständige Landhäuser werden jedoch deutlich seltener zur dauerhaften Miete angeboten als Wohnungen. Gartenpflege, Nebengebäude, Stellplätze und Winterdienst sollten vertraglich klar geregelt sein.

Worauf sollte man beim Kauf besonders achten?

Neben Gebäudezustand und Haustechnik sind Grundstück, Hanglage, Entwässerung, Sonnensituation, Zufahrt und Wintertauglichkeit wichtig. Ebenso sollten normale Wege zu Arbeit, Schule, Einkauf und medizinischer Versorgung zum eigenen Alltag passen.

 

Fazit

Ein Landhaus im Raum Lilienfeld liegt genau zwischen zwei Extremen.

Es muss kein Bauernhof mit Stall und großen Wirtschaftsgebäuden sein. Es muss aber auch kein gewöhnliches Einfamilienhaus auf engem Siedlungsgrundstück bleiben.

Im Gölsental rund um Hainfeld und St. Veit lässt sich diese Wohnform vergleichsweise gut mit Infrastruktur verbinden. Ramsau, Kleinzell und die Seitentäler werden waldreicher und ruhiger. Richtung Türnitz, Hohenberg, St. Aegyd und Annaberg rücken Voralpen und Berglandschaft immer stärker in den Alltag.

Für Käufer zählt deshalb nicht allein der größte Garten oder die abgelegenste Lage.

Das Landhaus sollte genug Freiraum schaffen und gleichzeitig die Wege des normalen Lebens tragen.

Dann kann im Garten etwas wachsen, ein Schuppen nimmt Fahrräder und Werkzeug auf und Homeoffice bekommt eine eigene Tür.

Am Wochenende kommen Freunde, Kinder sind draußen und am Montagmorgen beginnt trotzdem wieder eine ganz gewöhnliche Woche.

Genau darin liegt die Stärke des Landhauses.

Es ist kein Ausstieg aus dem Alltag.

Es gibt diesem Alltag einfach mehr Raum – und etwas mehr Landschaft drumherum.

 

Landhaus kaufen oder mieten im Raum Lilienfeld – auf my-landimmo.de, dem Spezialportal für Landhäuser und besondere ländliche & historische Immobilien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zwischen Hainfeld, St. Veit an der Gölsen, Ramsau, Kleinzell, Lilienfeld, Türnitz, Hohenberg, St. Aegyd und Annaberg verbinden Landhäuser Garten, Ruhe und naturnahes Wohnen mit sehr unterschiedlichen Formen eines heutigen Alltags zwischen Wald und Voralpen.