Landhaus kaufen oder mieten in Niederösterreich – für Menschen, die Garten, Freiraum und gemeinsames Leben auf dem Land suchen

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Sanierter Bauernhof in der Eifel mit 1,1 ha Grundstück und zusätzlichen Pachtflächen

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Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Bauernhaus
Ort: 
54619 Eschfeld (Deutschland)
Wohnfläche: 
215,00 m²
Kaufpreis: 
590.000,00 EUR
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Repräsentativer Landsitz mit professioneller Reit- und Zuchtanlage in Niederbayern!

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Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Bauernhaus
Ort: 
84140 Gangkofen (Deutschland)
Wohnfläche: 
306,00 m²
Kaufpreis: 
3.500.000,00 EUR
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EXKLUSIVER BUNGALOW AUF EINEM PARKÄHNLICHEN GRUNDSTÜCK

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Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Einfamilienhaus
Ort: 
08459 Neukirchen/Pleiße (Deutschland)
Wohnfläche: 
163,00 m²
Kaufpreis: 
738.000,00 EUR
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See mit Haus mit zwei Kaufvarianten

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Ort: 
04680 Colditz (Deutschland)
Kaufpreis: 
299.000,00 EUR
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Exklusiver Landsitz in Niederbayern mit sehr guter Anbindung - Pferdehaltung, Wohnen & Arbeiten!

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Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Landhaus
Ort: 
94541 Grattersdorf (Deutschland)
Wohnfläche: 
466,00 m²
Kaufpreis: 
2.770.000,00 EUR
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Markantes Eckhaus Görlitz-Innenstadt!  ca. 8 % Rendite & TOP Vermietbarkeit

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Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Landhaus
Ort: 
02826 Görlitz (Deutschland)
Wohnfläche: 
1.148,00 m²
Kaufpreis: 
800.000,00 EUR
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Landsitz Röthenbach

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Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Bauernhaus
Ort: 
88167 Röthenbach (Deutschland)
Wohnfläche: 
280,00 m²
Kaufpreis: 
1.240.000,00 EUR
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Reiterhof im Zollernalbkreis - Historischer Schlosshof mit Gästewohnung, Pferdehaltung und vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten

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Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Reiterhof
Ort: 
72348 Rosenfeld-Täbingen (Deutschland)
Wohnfläche: 
220,00 m²
Kaufpreis: 
950.000,00 EUR
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Historisches Resthofanwesen im südlichen Heidekreis – drei Wohneinheiten, Nebengebäude und Pferdehaltungspotenzial

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Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Resthof
Ort: 
29690 Büchten (Deutschland)
Wohnfläche: 
527,00 m²
Kaufpreis: 
1.050.000,00 EUR
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Schönes Land-Ensemble mit 2 Wohnhäusern auf 6.775  m² Grund in Klein Belitz, Landkreis Rostock

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Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Resthof
Ort: 
18246 Klein Belitz OT Selow (Deutschland)
Wohnfläche: 
207,00 m²
Kaufpreis: 
495.000,00 EUR
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Für Menschen, die in Niederösterreich ein Landhaus suchen, bei dem Garten, Freiraum und gemeinsames Leben selbstverständlich zum Zuhause gehören

Ein Landhaus in Niederösterreich muss keine landwirtschaftliche Vergangenheit besitzen. Es braucht keinen alten Stall, keinen Stadl und keinen Hof, der früher einmal Mittelpunkt eines Betriebes war.

Das Landhaus beginnt an einem anderen Punkt: beim Wohnen.

Ein Haus mit genügend Abstand, Garten, Terrasse oder Grundstück. Platz für Familie, Freunde und Hund. Räume, in denen nicht jeder Quadratmeter maximal ausgenutzt werden muss. Eine Küche, aus der man direkt nach draußen geht. Vielleicht ein Arbeitszimmer, ein Gästezimmer und ein Schuppen oder kleines Nebengebäude für alles, was im Alltag sonst ständig im Weg steht.

Gerade in Niederösterreich kann dieses Leben sehr unterschiedlich aussehen.

Im Waldviertel steht das Haus vielleicht am Rand eines kleinen Ortes, hinter dem Garten beginnen Wiesen oder Wald. Im Weinviertel liegt es zwischen sanften Hügeln, Feldern und Weinorten. Im Mostviertel gehören Obstbäume und eine grüne Hügellandschaft fast selbstverständlich zum Bild. Und im südlichen Niederösterreich kann ein Landhaus ländlich wirken und trotzdem so liegen, dass Wien oder andere größere Zentren gut erreichbar bleiben.

Entscheidend ist nicht die Postkartenkulisse.

Entscheidend ist, was dort im Alltag möglich wird.

Morgens geht jemand mit Kaffee auf die Terrasse, während der Hund bereits im Garten unterwegs ist. Später sitzen Kinder draußen, einer arbeitet ein paar Stunden im Homeoffice und am Nachmittag kommen Freunde vorbei.

Niemand muss dafür einen Anlass organisieren.

Vielleicht wird gemeinsam gekocht. Vielleicht steht ein Kuchen auf dem Tisch und später kommt noch jemand dazu. Die Terrassentür bleibt offen, Kinder wechseln zwischen Haus und Garten und irgendwann werden zusätzliche Stühle geholt.

Genau solche Situationen machen aus einem Haus auf dem Land ein Landhaus, in dem Menschen wirklich leben möchten.

Markt & Besonderheiten

AngebotslageLandhäuser gehören in Niederösterreich zu den gut vertretenen ländlichen Wohnimmobilien. Angebote finden sich in allen vier traditionellen Landesvierteln sowie im Wienerwald, entlang der Donau und in den Wiener Alpen. Der Markt reicht vom kleinen ländlichen Wohnhaus bis zum großzügigen Anwesen mit weitläufigem Garten.
PreisspannenJe nach Region, Wohnfläche, Grundstück, Zustand und Erreichbarkeit liegt eine grobe Kaufpreisorientierung bei etwa 120.000 EUR bis 1,2 Mio. EUR. Einfache Häuser in periphereren Lagen können am unteren Ende liegen, große oder hochwertige Landhäuser im Wiener Umland deutlich darüber.
Typische MerkmaleWohnhaus, Garten, Terrasse oder Hofbereich, Garage oder Carport sowie je nach Objekt Schuppen, Werkstatt, kleines Nebengebäude, Obstbäume oder zusätzliche Grünflächen.
Heutige NutzungFamilienwohnen, Paarwohnen, Homeoffice, Gäste, Garten, Hund, Hobby und gemeinsames Leben. Landwirtschaftliche Nutzung oder bäuerliche Herkunft sind nicht erforderlich.
BesonderheitenLage und tägliche Erreichbarkeit, Grundstückspflege, Gebäudezustand, Heizung, Wasser und Abwasser sowie bei größeren Grünflächen deren Widmung sollten vor Kauf oder Miete geprüft werden.

 

Landhaus, Bauernhaus oder ehemalige Hofstelle?

Gerade in Niederösterreich werden diese Begriffe im Immobilienmarkt häufig miteinander vermischt.

Für my-landimmo bleibt die Trennung bewusst klar.

Ein Bauernhaus besitzt eine bäuerliche Herkunft. Alte Stube, Speis, Stadl oder ehemaliger Stall können daran erinnern, auch wenn heute keine Landwirtschaft mehr betrieben wird.

Der ehemalige Bauernhof geht noch weiter. Dort ist meist eine größere frühere Hofstruktur mit Stallungen, Wirtschaftsgebäuden und Hofraum erhalten.

Beim Landhaus ist das nicht notwendig.

Ein Landhaus kann aus den 1930er-, 1960er- oder 1990er-Jahren stammen. Es kann modernisiert oder neu gebaut sein. Entscheidend ist die ländliche Wohnqualität.

Garten, Freiraum, Grundstück und das Verhältnis zwischen Haus und Umgebung stehen im Mittelpunkt.

Das macht die Objektart besonders offen.

Eine Familie kann ein Landhaus suchen, weil Kinder draußen spielen sollen. Ein Paar möchte mehr Ruhe und einen Garten. Jemand anderes braucht Platz für Hund und Homeoffice. Wieder andere möchten einen Ort, an dem Freunde übers Wochenende bleiben können.

Keiner davon muss Landwirtschaft übernehmen.

Genau darin liegt der Unterschied.

 

Vier Viertel – und vier sehr unterschiedliche Vorstellungen vom Landhaus

Niederösterreich wird traditionell in Waldviertel, Weinviertel, Mostviertel und Industrieviertel gegliedert. Diese vier Regionen unterscheiden sich landschaftlich und im täglichen Leben deutlich.

Im Waldviertel gehören Wälder, Granitlandschaften, Teiche und weitläufige ruhige Räume zum regionalen Charakter. Niederösterreich Werbung beschreibt das Waldviertel als höher gelegenes Granitland mit Wäldern, Teichen und kühleren Sommern.

Für Landhaussuchende bedeutet das häufig mehr Grundstück für das Budget, größere Abstände und die Möglichkeit, wirklich ruhig zu wohnen. Ein Garten kann in Wiese übergehen, hinter dem Grundstück beginnt vielleicht Wald oder ein Feldweg.

Der Alltag muss trotzdem passen. Wer täglich nach Wien pendeln muss, bewertet dieselbe Lage anders als jemand im Homeoffice oder mit Arbeitsplatz in Zwettl, Horn, Gmünd oder Waidhofen an der Thaya.

Im Weinviertel verändert sich das Bild. Die Landschaft wird offener, sanfter und stärker von Feldern, Weinbau und Kellergassen geprägt. Viele Orte liegen in einer weiten Hügellandschaft nördlich und nordöstlich von Wien.

Ein Landhaus kann hier mitten im Dorf stehen und hinter dem Haus trotzdem einen langen Garten besitzen. Andere liegen am Ortsrand mit Blick über Felder oder Weingärten.

Gerade die Nähe zu Wien ist regional sehr unterschiedlich. Südlichere Weinviertler Lagen können Pendeln und ländliches Wohnen verbinden, während das nördliche Weinviertel deutlich ruhiger und weiter entfernt wirkt.

Das Mostviertel bietet wieder eine andere Landschaft. Im Norden prägen Streuobstwiesen und sanfte Hügel das Bild, weiter südlich beginnt die voralpine Bergwelt rund um Ötscher und Dürrenstein.

Für ein Landhaus kann das einen Garten mit alten Obstbäumen bedeuten, eine Wiese hinter dem Haus oder eine stärkere Hanglage Richtung Voralpen. Rund um St. Pölten, Melk und Amstetten liegen zudem wichtige regionale Zentren, wodurch sich ländliches Wohnen und tägliche Infrastruktur gut verbinden können.

Das Industrieviertel ist am schwierigsten auf ein einziges Bild zu reduzieren. Vom Wiener Becken über Wienerwald und Thermenregion bis zur Buckligen Welt und Richtung Wechsel verändert sich die Landschaft stark.

Hier kann ein Landhaus fast vorstädtisch gut angebunden sein oder ausgesprochen ruhig zwischen Hügeln und Wald liegen.

Gerade Richtung Wienerwald und Wiener Alpen wird deutlich, dass Niederösterreich ländliches Wohnen und Stadtnähe teilweise überraschend eng zusammenbringen kann. Die offiziellen Regionenbeschreibungen stellen genau diesen Kontrast zwischen Wiennähe, Wald und alpiner Landschaft heraus.

Deshalb sollte ein Landhaus nicht einfach mit „ruhiger Lage in Niederösterreich“ beschrieben werden.

Das Leben im Waldviertel ist ein anderes als unmittelbar vor Wien.

Beides kann genau richtig sein.

 

Ein Garten, der nicht nur angeschaut wird

Bei einem Landhaus ist der Garten kein dekoratives Extra.

Er ist häufig einer der wichtigsten Gründe für den Umzug.

Vielleicht steht dort nur ein großer Tisch und etwas Rasen. Vielleicht wachsen Obstbäume, Gemüse und Kräuter. Kinder haben ein Trampolin aufgebaut, der Hund kennt jede Ecke und in einer überdachten Nische stehen Fahrräder und Gartengeräte.

Entscheidend ist weniger, wie perfekt alles gestaltet wurde.

Wichtiger ist, ob der Garten zum Alltag passt.

Für eine Familie kann das bedeuten, dass Kinder direkt von der Küche nach draußen laufen können. Für Menschen mit Hund ist ein sicher eingezäunter Grundstücksbereich häufig wichtiger als ein besonders repräsentativer Vorgarten.

Wer gärtnert, freut sich über Sonne, Wasser und einen brauchbaren Geräteschuppen.

Wer Freunde gern zu Besuch hat, braucht vielleicht überhaupt keinen großen Garten – sondern einen geschützten Platz, an dem acht oder zehn Menschen bequem sitzen können.

Am Nachmittag kommen Freunde vorbei. Einer bringt etwas mit, die Kinder verschwinden sofort nach draußen und der Hund begrüßt jeden einzeln.

Später steht Essen auf dem Tisch.

Niemand sitzt ordentlich in einer Reihe.

Einer steht noch am Grill, zwei sind in der Küche und jemand ist mit einem Kind oder Hund im Garten verschwunden.

Genau diese Bewegung zwischen drinnen und draußen macht ein gutes Landhaus aus.

Das Haus endet nicht an der Terrassentür.

 

Familie, Freunde und ein Zuhause, das nicht ständig perfekt sein muss

Ein Landhaus eignet sich besonders für Menschen, deren Zuhause benutzt werden darf.

Schuhe stehen an der Tür. Im Garten liegt ein Ball. Ein Hund kommt mit feuchten Pfoten herein und in der Küche steht vielleicht noch das Geschirr vom gemeinsamen Frühstück.

Gerade für Familien kann diese Gelassenheit entscheidend sein.

Ein zusätzliches Zimmer wird erst Kinderzimmer, später vielleicht Arbeitszimmer. Ein kleiner Nebenraum nimmt Vorräte auf. Im Keller stehen Getränkekisten, Werkzeuge und Dinge, die man nicht jeden Tag braucht.

Wenn Freunde kommen, braucht niemand vorher das komplette Haus umzubauen.

Ein Gästezimmer reicht. Manchmal reicht sogar ein ausziehbares Sofa, wenn dafür draußen und am Esstisch genügend Platz vorhanden ist.

Auch Kinder erleben Besuch anders, wenn Haus und Garten größer sind.

Die Erwachsenen sitzen zusammen, während Kinder ihren eigenen Bereich haben. Sie müssen nicht ständig beschäftigt werden.

Später treffen sich alle beim Essen wieder.

Das soziale Leben entsteht dabei nicht durch eine besonders luxuriöse Ausstattung.

Es entsteht durch Platz und unkomplizierte Übergänge.

Eine Tür nach draußen.

Ein Tisch, an dem noch jemand dazupassen kann.

Ein Garten, in dem nicht jede Bewegung stört.

Und ein Haus, das Menschen aufnimmt, ohne jedes Mal zur Veranstaltung zu werden.

 

Homeoffice, Hund und heutiger Alltag auf dem Land

Die Gründe für ein Landhaus haben sich verändert.

Früher bedeutete ländliches Wohnen häufig längere tägliche Wege zum Arbeitsplatz. Homeoffice macht heute auch Orte interessant, die für fünf Tage Pendeln pro Woche weniger attraktiv wären.

Gerade im Waldviertel, nördlichen Weinviertel oder südlichen Mostviertel kann das entscheidend sein.

Ein zusätzliches Zimmer wird Büro. Morgens beginnt der Arbeitstag zu Hause, mittags geht jemand mit dem Hund eine Runde und am Nachmittag muss nicht automatisch eine Stunde im Berufsverkehr verbracht werden.

Dafür wird zuverlässiges Internet wichtiger.

Bei jeder Landhausbesichtigung sollte deshalb konkret geprüft werden, welche Verbindung am Gebäude verfügbar ist. Die allgemeine Versorgung eines Ortes sagt nicht immer genug über die einzelne Adresse aus.

Für Menschen mit Hund spielt die Umgebung eine ähnlich große Rolle.

Ein großer Garten ist angenehm, ersetzt aber Spazierwege nicht. Feldwege, Wald und ruhige Ortsränder können deshalb wichtiger sein als zusätzliche hundert Quadratmeter Grundstück.

Auch Einkauf, Schule, Kindergarten, Arzt und Bahnhof gehören zum realen Landleben.

Ein Landhaus kann wunderbar ruhig sein und trotzdem nur zehn Minuten vom nächsten größeren Ort entfernt liegen.

Ein anderes steht landschaftlich traumhaft, macht aber jeden Einkauf zu einer kleinen Fahrt.

Beides kann funktionieren.

Es sollte nur zum eigenen Alltag passen.

 

Architektur – Landhaus darf regional sein, ohne bäuerlich zu werden

Landhaus ist keine einzelne historische Bauform.

Das ist gerade in Niederösterreich wichtig.

Ein Waldviertler Landhaus kann kompakt und massiv wirken, mit steilerem Dach und geschütztem Garten. Im Weinviertel können langgestrecktere Häuser oder eingeschossigere Formen vorkommen. Im Mostviertel begegnen einem größere Häuser mit Obstgarten und voralpinem Charakter.

Im Wienerwald und südlichen Niederösterreich kommen wiederum Villen-, Sommerfrische- und Landhausarchitekturen hinzu.

Die offizielle Regionenbeschreibung Niederösterreichs weist gerade für die Wiener Alpen auf die historische Sommerfrische-Tradition hin, während der Wienerwald unmittelbar an Wien anschließt und dennoch von weitläufigen Waldlandschaften geprägt ist.

Ein Landhaus muss deshalb nicht versuchen, künstlich wie ein Bauernhaus auszusehen.

Es braucht keine aufgesetzten Holzdetails, wenn sie zum Gebäude nicht passen.

Viel überzeugender ist eine Architektur, die zur Region, zum Grundstück und zum Baualter gehört.

Bei älteren Häusern können massive Mauern, Keller, Holzböden oder alte Fenster zum Charakter beitragen.

Bei jüngeren Häusern sind vielleicht große Terrassentüren, helle Räume und bessere energetische Standards wichtiger.

Beides kann Landhaus sein.

Entscheidend ist das Verhältnis zwischen Haus und ländlichem Lebensraum.

 

Kaufaspekte & Alltagstauglichkeit

Ein Landhaus sollte zunächst wie jedes Wohnhaus technisch geprüft werden.

Dach, Tragwerk, Feuchtigkeit, Fenster, Heizung, Elektroinstallation, Wasser und Abwasser gehören zu den wichtigsten Punkten.

Bei älteren Häusern sollte besonders darauf geachtet werden, welche Sanierungen bereits erfolgt sind und welche nur optisch modernisiert wurden.

Ein neues Bad sagt wenig über Dach oder Elektrik.

Auch Keller und Nebengebäude sollten zum geplanten Gebrauch passen. Ein einfacher Schuppen kann vollkommen ausreichen, wenn dort Fahrräder, Rasenmäher und Gartengeräte trocken stehen.

Beim Grundstück zählen Größe und Zuschnitt.

Ein 2.000-m²-Garten klingt großzügig. Wer wenig Zeit für Pflege hat, sollte trotzdem überlegen, wie viel davon tatsächlich genutzt werden soll.

Hanglagen schaffen Aussicht, können Gartenarbeit und Barrierefreiheit aber erschweren.

Auch Sonneneinstrahlung ist wichtig. Ein Garten auf der Nordseite funktioniert anders als eine südwestlich orientierte Terrasse.

Bei größeren Grundstücken sollte die Widmung einzelner Flächen geprüft werden. Eine angrenzende Wiese ist nicht automatisch Bauland und darf nicht beliebig genutzt oder bebaut werden.

Wer Tiere halten möchte, sollte ebenfalls prüfen, was am jeweiligen Standort tatsächlich zulässig ist.

Bei Miete gehören Gartenpflege, Nebengebäude und Außenbereiche eindeutig in die Vereinbarung. Gerade bei großen Grundstücken sollte klar sein, wer welche Pflege übernimmt.

Und schließlich sollte die Lage zu einem normalen Alltag passen.

Nicht nur am Sonntag.

Wie lange dauert der Weg zur Schule?

Wo wird eingekauft?

Wie kommt man zum Bahnhof?

Kann jemand auch ohne Auto selbstständig unterwegs sein?

Wie sieht der Weg im Winter aus?

Ein Landhaus wird nicht dadurch gut, dass es möglichst weit entfernt liegt.

Es wird gut, wenn Freiraum und Alltag gleichzeitig funktionieren.

 

Für wen geeignet und warum?

Ein Landhaus in Niederösterreich passt zu Menschen, die ländliches Wohnen suchen, ohne einen historischen Hof oder landwirtschaftlichen Betrieb übernehmen zu wollen.

Für Familien bedeutet das Garten, Kinderzimmer und Außenraum, aber oft auch die Möglichkeit, Schule und Arbeit mit einem normalen Alltag zu verbinden.

Menschen mit Hund profitieren von direktem Grundstück und Wegen in der Umgebung.

Paare können mehr Ruhe und Raum gewinnen, ohne zwangsläufig ein sehr großes Anwesen zu benötigen.

Für Homeoffice bietet ein zusätzliches Zimmer echte räumliche Trennung zwischen Arbeit und Privatleben.

Wer gern Freunde empfängt, findet mit Garten, Terrasse und Gästezimmer gute Voraussetzungen für gemeinsame Wochenenden.

Menschen, die gärtnen, können Gemüse, Kräuter oder Obst anbauen.

Andere möchten überhaupt nichts anbauen.

Sie wollen nur einen Garten, in dem der Hund liegt, ein Tisch steht und Freunde am Samstag länger bleiben als ursprünglich geplant.

Auch das ist Landleben.

Ein Landhaus muss kein Projekt sein.

Es muss keine Landwirtschaft ernähren, kein Denkmal retten und keinen riesigen Hof neu erfinden.

Manchmal reicht die einfachere Vorstellung:

ein Haus, genügend Garten und Menschen, mit denen man diesen Platz gern teilt.

 

Warum my-landimmo.de

  1. my-landimmo.de unterscheidet das Landhaus bewusst von Bauernhaus, Bauernhof und ehemaliger Hofstelle. Beim Landhaus stehen Wohnen, Garten und ländliche Lebensqualität im Mittelpunkt.

  2. Regionale Unterschiede zwischen Waldviertel, Weinviertel, Mostviertel und Industrieviertel können im Inserat gezielt dargestellt werden.

  3. Garten, Terrasse, Nebengebäude, Homeoffice, Hund, Gästezimmer und weitere für heutige Käufer wichtige Merkmale lassen sich ausführlich beschreiben.

  4. Anbieter erreichen Menschen, die bewusst ein Zuhause auf dem Land und nicht nur ein gewöhnliches Einfamilienhaus nach Zimmerzahl suchen.

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FAQ zum Landhaus in Niederösterreich

Was versteht man unter einem Landhaus?

Ein Landhaus ist ein Wohnhaus in ländlicher Lage, bei dem Garten, Grundstück und das Wohnen im Grünen eine wesentliche Rolle spielen. Eine landwirtschaftliche Vergangenheit oder aktive Landwirtschaft ist nicht erforderlich.

Was kostet ein Landhaus in Niederösterreich?

Je nach Region, Wohnfläche, Grundstück, Zustand und Erreichbarkeit liegt eine grobe Kaufpreisorientierung bei etwa 120.000 EUR bis 1,2 Mio. EUR. Der Markt reicht aktuell von einfachen Häusern um rund 120.000 EUR bis zu großen Anwesen deutlich oberhalb von 900.000 EUR.

Wo findet man Landhäuser in Niederösterreich?

Landhäuser kommen in Waldviertel, Weinviertel, Mostviertel und Industrieviertel ebenso vor wie im Wienerwald, entlang der Donau oder in den Wiener Alpen. Die Landschaft und Preisstruktur unterscheiden sich regional deutlich.

Was unterscheidet Landhaus und Bauernhaus?

Das Bauernhaus besitzt eine bäuerliche beziehungsweise landwirtschaftliche Herkunft. Beim Landhaus ist diese Geschichte nicht notwendig. Dort steht die ländliche Wohnqualität im Mittelpunkt.

Was unterscheidet Landhaus und ehemaligen Bauernhof?

Beim ehemaligen Bauernhof gehören meist frühere Stallungen, Stadl oder weitere Wirtschaftsgebäude zur Hofstruktur. Ein Landhaus kann dagegen ein reines Wohnhaus mit Garten und Nebengebäude sein.

Ist ein Landhaus im Waldviertel günstiger?

In periphereren Teilen des Waldviertels finden sich häufig niedrigere Einstiegspreise als im direkten Wiener Umland. Zustand, Grundstück und konkrete Erreichbarkeit beeinflussen den Preis jedoch stark. Aktuelle Angebote zeigen dort Landhäuser bereits im niedrigen sechsstelligen Bereich.

Welche Region eignet sich für Menschen, die nahe an Wien bleiben möchten?

Teile des Weinviertels und Industrieviertels sowie Wienerwald und Wiener Becken können ländliches Wohnen mit vergleichsweise guter Wien-Anbindung verbinden. Die konkrete Fahrzeit sollte immer von der einzelnen Adresse aus geprüft werden.

Welche Region bietet besonders viel Ruhe und Natur?

Das Waldviertel ist stark von Wäldern, Teichen und weitläufigeren Landschaften geprägt. Auch Teile des nördlichen Weinviertels, südlichen Mostviertels und der Wiener Alpen bieten sehr ruhige ländliche Lagen.

Kann man ein Landhaus in Niederösterreich mieten?

Ja. Landhäuser werden auch vermietet, Kaufangebote sind jedoch häufiger. Bei größeren Gärten sollte die Pflege im Mietvertrag klar geregelt werden.

Ist ein Landhaus für Homeoffice geeignet?

Das kann sehr gut funktionieren, wenn ein separater Arbeitsraum und eine zuverlässige Internetverbindung vorhanden sind. Gerade dadurch werden auch ländlichere Regionen für heutige Käufer interessanter.

Ist ein großer Garten immer ein Vorteil?

Nicht automatisch. Entscheidend ist, wie viel Grundstück tatsächlich genutzt und gepflegt werden möchte. Ein kleinerer geschützter Garten kann für eine Familie passender sein als mehrere tausend Quadratmeter Pflegefläche.

Was sollte vor dem Kauf besonders geprüft werden?

Gebäudezustand, Heizung, Feuchtigkeit, Dach, Elektroinstallation, Wasser und Abwasser sowie Grundstück, Widmung, Internetversorgung und tägliche Wege gehören zu den wichtigsten Punkten.

 

Ein Landhaus wird besonders, wenn der Garten irgendwann einfach zum Leben dazugehört

Vielleicht ist es ein Samstag im Frühsommer.

Die Terrassentür steht offen. Ein Hund liegt draußen, während in der Küche noch etwas vorbereitet wird.

Freunde kommen vorbei.

Die Kinder verschwinden im Garten, zwei setzen sich bereits an den Tisch und jemand stellt noch schnell ein paar Getränke kalt.

Später wird gegessen.

Einer sitzt in der Sonne, ein anderer im Schatten. Der Hund wechselt mehrfach seinen Platz und irgendwann weiß niemand mehr genau, wer eigentlich zuerst nach Hause wollte.

Genau dafür suchen Menschen ein Landhaus.

Nicht, weil es möglichst viele historische Balken besitzt.

Nicht, weil auf dem Grundstück früher Landwirtschaft betrieben wurde.

Sondern weil dort Platz für ein Leben entsteht, das drinnen und draußen nicht ständig voneinander trennt.

Niederösterreich gibt diesem Wunsch sehr unterschiedliche Räume: Wald und Teiche im Waldviertel, offene Landschaft und Weinorte im Weinviertel, Streuobstwiesen und Voralpen im Mostviertel sowie die Mischung aus Wiennähe, Wienerwald, Wiener Becken und hügeligem Süden im Industrieviertel.

Das passende Landhaus muss deshalb weder besonders groß noch besonders alt sein.

Es muss zu den Menschen passen, die dort leben wollen.

Zu Kindern, die rauslaufen dürfen.

Zu einem Hund, der seinen Platz im Garten findet.

Zu Freunden, für die noch ein Stuhl dazukommt.

Und zu einem Alltag, bei dem man irgendwann nicht mehr darüber nachdenkt, warum man aufs Land gezogen ist.

Man merkt es einfach daran, dass man gern zuhause ist.

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