Ehemaligen Bauernhof kaufen oder mieten im Südburgenland – für Menschen, die Hof, Garten und alte Gebäude neu nutzen möchten

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Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
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Ort: 
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Kaufpreis: 
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Einzigartiges Seminarhaus zu verkaufen | Werra-Meißner

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Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
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Ort: 
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Wohnfläche: 
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Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Haus
Ort: 
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Wohnfläche: 
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Kaufpreis: 
300.000,00 EUR
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Landhaus + Knittlingen + kaufen + zwei Wohnungen + Scheune + Werkstatt

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Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
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Ort: 
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Wohnfläche: 
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Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Einfamilienhaus
Ort: 
06618 Mertendorf (Deutschland)
Wohnfläche: 
226,70 m²
Kaufpreis: 
950.000,00 EUR
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Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Reiterhof
Ort: 
68210 Eteimbes, Elsass (Frankreich)
Wohnfläche: 
269,00 m²
Kaufpreis: 
1.190.000,00 EUR
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Voll vermietetes Jugendstil-Denkmal mit Seltenheitswert in Zittau zentrumsnah

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Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Reiterhof
Ort: 
02763 Zittau (Deutschland)
Wohnfläche: 
576,00 m²
Kaufpreis: 
469.000,00 EUR
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Hochwertiger Bungalow mit liebevoll angelegtem Garten in ruhiger Lage von Daleiden

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Vertriebsart: 
Kauf
Objektart: 
Reiterhof
Ort: 
54689 Daleiden (Deutschland)
Wohnfläche: 
123,00 m²
Kaufpreis: 
499.000,00 EUR
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Für Menschen, die sich einen Hof wünschen, in dem alte Gebäude, Garten und gemeinsames Leben wieder Platz haben

Hinter einem alten Hoftor im Südburgenland beginnt ein ehemaliger Bauernhof oft mit mehreren kleinen Wegen. Einer führt zur Küche, einer zum Stadl, einer in den Garten, einer zum Keller, und irgendwo bleibt ein Schlüsselbund auf der Fensterbank liegen, weil später noch jemand in den Schuppen muss. Rund um Güssing, Oberwart, Jennersdorf, Rechnitz, Eberau, Pinkafeld oder Heiligenbrunn stehen solche früheren Hofstellen häufig an alten Dorfstraßen, an hügeligen Ortsrändern, nahe Streuobstwiesen, Kellergassen, Waldsäumen oder Wegen hinaus ins Pinkatal, Lafnitztal und Raabtal.

Am Morgen öffnet die Tochter eine Tür zum Hof, während in der Küche noch Brot auf dem Brett liegt. Der Hund läuft zuerst zum Gartentor, dann zurück zum Stadl, weil dort ein Geräusch war. Im Hof steht eine alte Schubkarre, an der Mauer lehnt eine Leiter vom Obstbaum, und im kühlen Nebenraum wartet ein Korb mit Äpfeln darauf, später in den Keller getragen zu werden.

Ein ehemaliger Bauernhof im Südburgenland zeigt sich anders als in offenen Agrarregionen Österreichs, da viele Hofstellen hier kleinteiliger, dorfnäher und stärker mit Garten, Streuobst, kleinen Nebenräumen, Kellerwegen und hügeliger Landschaft verbunden sind. Nicht die aktive Bewirtschaftung prägt heute das Bild, sondern das frühere Hofgefüge aus Wohnhaus, Stadl, Schuppen, Garten und Nebenräumen, das dem Wohnen mehr Platz gibt als ein gewöhnliches Haus.

Wer einen ehemaligen Bauernhof im Südburgenland kaufen oder langfristig mieten möchte, sucht meist kein makelloses Landhaus. Gesucht wird ein Ort, an dem Gebrauchsspuren nicht stören: Gummistiefel vor der Tür, Holz im Schuppen, Gartenschere am Nagel, alte Türen mit abgegriffenen Griffen, Kellerregale für Eingemachtes und ein Hof, in dem nicht alles sofort aufgeräumt sein muss.

Zur Mittagszeit zeigt sich, wofür solche früheren Hofstellen gesucht werden. In der Küche steht ein Topf auf dem Herd, der Großvater holt Erdäpfel aus dem Keller, und eine Nachbarin bleibt am Tor stehen, weil sie auf dem Weg zum Kellerberg kurz etwas abgeben wollte. Ein Kind kommt mit Erde an den Händen aus dem Garten, der Hund legt sich mitten in den Durchgang, und im Stadl wartet noch eine Kiste, die nach dem Essen sortiert wird.

Ein ehemaliger Bauernhof ist eine frühere landwirtschaftliche Hofstelle mit Wohnhaus, Hofraum, Stadl, Schuppen, früheren Stallbereichen, Keller, Garten oder weiteren Nebenräumen. Heute steht meist das Wohnen im Vordergrund, während die früheren Wirtschaftsbereiche Platz für Gartenalltag, Werkstatt, Vorräte, Gäste, kleine Tiere oder private Projekte geben.

Der Unterschied zwischen einem ehemaligen Bauernhof und einem Bauernhaus liegt im Umfang der Hofstelle. Beim Bauernhaus steht stärker das frühere bäuerliche Wohnhaus im Mittelpunkt. Beim ehemaligen Bauernhof bleibt das Zusammenspiel aus Wohnhaus, Hof, Stadl, früheren Stallbereichen, Nebengebäuden und Grundstück prägend.

Typisch für ehemalige Bauernhöfe im Südburgenland sind verputzte Ziegelmauern, Ziegeldächer, alte Hoftore, einfache Fensterachsen, Stadl, Schuppen, frühere Stallräume, Keller, kleine Pressräume, lange Gärten, Obstbäume und Grundstücke, die sich hinter dem Haus zu Wiese, Hang, Waldsaum oder kleiner Flur öffnen. Häufig liegen solche Hofstellen in alten Dorfbereichen, an Ortsrändern, nahe Streuobstwiesen, Kellergassen oder kleineren Weingärten.

Am Nachmittag bekommt der Hof wieder andere Aufgaben. Ein Freund repariert ein lockeres Gartentor, die Mutter stellt Gläser mit Eingemachtem auf ein altes Brett, und im Stadl riecht das Holz anders als im Wohnhaus. Auf einer Bank liegt noch eine Jacke vom Vormittag, daneben ein Paar Arbeitshandschuhe, und im Garten kippt ein Kind Fallobst in eine Kiste, die später in den Keller kommt.

Ein ehemaliger Bauernhof löst ein ganz konkretes Alltagsproblem: Er gibt Dingen Platz, die in einem normalen Wohnhaus schnell zu groß, zu schmutzig oder zu umständlich wirken. Holz, Fahrräder, Werkbank, Gartengeräte, Vorräte, kleine Tiere, alte Möbel, Gäste und Familienalltag müssen nicht ausgelagert werden, sondern finden direkt am Haus ihren Ort.

Wenn am Abend Besuch bleibt, verteilt sich das Leben nicht nur auf Wohnzimmer und Terrasse. In der Küche steht eine Schüssel mit Käferbohnen, auf dem Tisch liegen Brot und Käse, und der Gastgeber holt aus dem Keller noch ein Glas Eingemachtes. Draußen wird kein perfekter Abend aufgebaut. Eine alte Bank wird an die Mauer gezogen, ein Hocker kommt aus der Stube, und ein Besucher stellt sein Glas auf die Fensterbank, weil am Tisch schon kein Platz mehr ist.

Später gehen Stimmen zwischen Küche, Hof und Garten hin und her. Die ältere Nachbarin erzählt noch etwas von früheren Weingärten, ein Kind sucht den Hund im Schuppen, und draußen bleibt das Hoftor nur angelehnt. Ein ehemaliger Bauernhof wird in solchen Momenten nicht wegen seiner Nebengebäude gesucht, sondern weil diese Gebäude Alltag, Gäste, Arbeit, Vorräte und gemeinsame Zeit aufnehmen, ohne dass alles ins Haus gedrängt wird.

Markt & Besonderheiten

AngebotslageEhemalige Bauernhöfe im Südburgenland erscheinen regelmäßig, aber nicht in großer Zahl am Markt. Viele passende Objekte werden auch als ehemalige Hofstelle, alter Bauernhof, Streckhof, Haus mit Stadl, Dorfhaus mit Nebengebäuden oder ländliches Anwesen mit früherer Nutzung angeboten.
PreisspannenEinfache oder deutlich sanierungsbedürftige ehemalige Bauernhöfe beginnen häufig zwischen 140.000 EUR und 260.000 EUR. Teilsanierte Hofstellen mit nutzbarem Wohnhaus, Stadl, Garten und Nebengebäuden liegen oft zwischen 260.000 EUR und 520.000 EUR. Gepflegte ehemalige Bauernhöfe, größere Grundstücke oder Lagen nahe Güssing, Oberwart, Jennersdorf, Thermenorten oder gefragten Weinlagen liegen häufig zwischen 520.000 EUR und 850.000 EUR.
ArchitekturWohnhaus, Hofraum, Stadl, Schuppen, frühere Stallbereiche, Keller, verputzte Ziegelmauern, Ziegeldächer, Holztore, einfache Fensterachsen, alte Obstbäume und lange Gärten prägen viele ehemalige Bauernhöfe im Südburgenland.
NutzungsmöglichkeitenEin ehemaliger Bauernhof im Südburgenland eignet sich für Wohnen mit Hof und Garten, Gäste, Werkstatt, kleine Tiere, Selbstversorgung im kleinen Rahmen, Homeoffice, Vorräte, Holzlager, handwerkliche Projekte und gemeinsame Nutzung von Wohnhaus und Nebengebäuden.
BesonderheitenZustand von Wohnhaus, Stadl, Dach, Mauerwerk, Feuchtigkeit, Keller, Nebengebäuden, Zufahrt, Hofentwässerung, Widmung, Garten und tatsächlicher Nutzbarkeit der früheren Wirtschaftsbereiche beeinflussen die Einschätzung deutlich.

 

Regionale Architektur & Bauweisen

Ehemalige Bauernhöfe im Südburgenland zeigen sich häufig als kleinere oder mittlere Hofstellen mit Wohnhaus, Hofraum, Stadl, Schuppen und Garten. Viele stehen entlang alter Dorfstraßen, an Angern, in gewachsenen Ortslagen oder an hügeligen Dorfrändern, wo sich hinter dem Gebäude Obstbäume, Wiesen, kleine Weingärten oder Wege Richtung Waldsaum anschließen.

Verputzte Ziegelmauern, Satteldächer mit Ziegeldeckung, Holztore, einfache Fensterachsen, niedrige Nebenräume, Kellerabgänge, frühere Stalltrakte, Stadl, Holzschuppen, ungleichmäßige Hofbeläge und alte Gartenmauern gehören zu den sichtbaren Merkmalen vieler Hofstellen. In Lagen nahe Heiligenbrunn, Rechnitz, Deutsch Schützen-Eisenberg oder Eberau können Keller, Pressräume oder kleine Weingärten den früheren Nutzungszusammenhang zusätzlich zeigen.

Der Hofraum besitzt bei einem ehemaligen Bauernhof eine andere Aufgabe als bei einem reinen Wohnhaus. Er verbindet Küche, Nebengebäude, Garten, Keller und frühere Wirtschaftsbereiche. Hier stehen Fahrräder, Holz, Kisten, Gießkannen oder Werkzeuge nicht im Weg, sondern dort, wo sie im Alltag gebraucht werden.

Neuer erneuerte Hofstellen passen im Südburgenland dann glaubwürdig in die Region, wenn einfache Dachformen, verputzte Fassaden, Hofbezug, Gartenzugang, alte Mauern und nutzbare Nebengebäude erkennbar bleiben. Der frühere Hofcharakter entsteht nicht aus Dekoration, sondern aus der Abfolge von Wohnhaus, Hof, Stadl, Schuppen und Garten.

 

Historische Nutzung & Tradition

Ehemalige Bauernhöfe im Südburgenland waren über Generationen Wohn- und Arbeitsorte zugleich. In ihnen wurden Vorräte gelagert, Obst verarbeitet, kleine Tiere gehalten, Holz getrocknet, Werkzeuge abgestellt und saisonale Arbeiten rund um Garten, Feld, Wald oder Weingarten vorbereitet.

Noch heute erzählen abgegriffene Torflügel, Kerben in alten Stalltüren, kühle Keller, schiefe Steinstufen, dunkle Schuppen und ungleiche Holzdielen von dieser Nutzung. Im Stadl riecht trockenes Holz anders als im Wohnhaus, und in manchen Kellern bleibt die Luft selbst an heißen Tagen kühl genug für Gläser, Erdäpfel oder Most.

Das Südburgenland mit Pinkatal, Lafnitztal, Raabtal, Güssinger Hügelland, Streuobstwiesen, Waldsäumen und Weinbergen brachte Hofstellen hervor, die stärker kleinteilig als großflächig geprägt waren. Wohnen, Garten, kleine Flächen, Vorräte, Nachbarschaft und Wege zu Kellerberg oder Wald lagen oft nah beieinander.

Heute bleibt diese Herkunft dort wertvoll, wo die alten Räume wieder Aufgaben übernehmen. Ein Stadl nimmt Fahrräder, Holz oder Werkbank auf, ein Keller bleibt für Vorräte geeignet, ein früherer Stall gibt Platz für kleine Tiere oder Lager, und der Garten wird bepflanzt, gegossen, beerntet und mit dem Haus verbunden.

 

Kaufaspekte & Tipps

Beim Kauf oder bei der langfristigen Miete eines ehemaligen Bauernhofs im Südburgenland sollten Wohnhaus, Stadl, Schuppen, frühere Stallbereiche, Dach, Mauerwerk, Feuchtigkeit, Elektrik, Heizung, Wasserleitungen, Abwasser, Keller und Zufahrt genau geprüft werden. Viele Hofstellen bestehen aus mehreren Gebäudeteilen mit unterschiedlichem Alter und eigenem Zustand.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen die früheren Wirtschaftsgebäude. Dach, Tragwerk, Fundament, Belag, Torbreiten, Belüftung, Entwässerung, Wasseranschluss und Nutzbarkeit entscheiden darüber, ob Stadl, Schuppen oder Stallbereich tatsächlich für Werkstatt, Lager, Tiere, Gäste oder Gartenalltag geeignet sind.

Auch Garten, Hof und Lage im Dorf sollten ruhig betrachtet werden. Zufahrt, Hofgefälle, Entwässerung, Hanglage, Nachbarschaft, Gartenzugang, Wasseranschlüsse, Beschattung und Wege zum Keller oder Nebengebäude beeinflussen den Alltag stärker als reine Wohnfläche.

Bei Umbauten oder neuen Nutzungen sollten Widmung, Baubestand, Genehmigungen und mögliche Ortsbildvorgaben geklärt sein. Frühere Stallungen, Stadl oder Wirtschaftsgebäude lassen sich nicht automatisch als Wohnraum, Ferienbereich oder gewerbliche Räume nutzen.

Wer einen ehemaligen Bauernhof für Familie, Gäste, Homeoffice, kleine Tiere oder Selbstversorgung sucht, sollte den Tagesablauf gedanklich durchgehen. Der Weg von der Küche in den Hof, vom Hof zum Stadl, vom Keller zurück zum Vorratsschrank und vom Garten zur Hintertür zeigt oft schneller als ein Grundriss, ob die Hofstelle zum eigenen Leben passt.

 

Für wen geeignet und warum?

Ein ehemaliger Bauernhof im Südburgenland eignet sich für Menschen, die ein ländliches Zuhause mit Hof, Garten, Nebengebäuden und früherer bäuerlicher Substanz suchen. Er passt zu Menschen, die mehr brauchen als Wohnräume: Platz für Werkbank, Holz, Vorräte, kleine Tiere, Gartengeräte, Gäste, Familie und Dinge, die im Alltag benutzt werden.

Familien finden auf einer passenden Hofstelle Platz für gemeinsame Mahlzeiten, Gartenarbeit, Besuch und mehrere gleichzeitige Wege. Während die Mutter in der Küche kocht, sucht der Sohn im Stadl ein Fahrrad, die Großmutter stellt Gläser mit Kompott auf ein Regal, und draußen steht noch der Apfelkorb, der vor dem Abend in den Keller kommt.

Für Menschen, die angenehm von zuhause arbeiten, bietet ein ehemaliger Bauernhof oft ruhige Räume im Wohnhaus oder in einem geeigneten Nebenbereich. Eine Kammer zur Gartenseite, ein kleiner Nebenraum oder ein ausgebauter Teil des Wohnhauses kann den Arbeitstag aufnehmen, während Hof, Garten und Nebengebäude ihren eigenen Rhythmus behalten.

Auch für Paare, Rückkehrer oder Menschen aus der Stadt kann ein ehemaliger Bauernhof im Südburgenland passend sein. Graz, Wien, Güssing, Oberwart, Jennersdorf, Thermenorte, Weinorte und kleinere Marktgemeinden bleiben je nach Lage erreichbar, während das eigene Zuhause stärker von Hof, Garten, Vorräten, alten Räumen und handfestem Alltag geprägt ist.

Die soziale Seite eines ehemaligen Bauernhofs entsteht oft aus beiläufigen Situationen. Vormittags bleibt die Nachbarin am Tor stehen, mittags steht ein zusätzlicher Teller auf dem Tisch, nachmittags hilft ein Freund kurz am Schuppentor, und abends wird in der Küche weitergeredet, während draußen die Gartenschere noch auf der Fensterbank liegt. Solche Hofstellen geben gemeinsamen Momenten Platz, weil nicht jeder Handgriff sofort ins Haus passen muss.

 

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FAQ

Was ist ein ehemaliger Bauernhof?
Ein ehemaliger Bauernhof ist eine frühere landwirtschaftliche Hofstelle mit Wohnhaus, Hofraum, Stadl, Schuppen, früheren Stallbereichen, Keller, Garten oder weiteren Nebenräumen. Heute steht meist das Wohnen mit zusätzlicher Nutzung der früheren Wirtschaftsbereiche im Vordergrund.

Worin unterscheidet sich ein ehemaliger Bauernhof von einem Bauernhaus?
Beim Bauernhaus steht stärker das frühere bäuerliche Wohnhaus im Mittelpunkt. Beim ehemaligen Bauernhof prägt das Zusammenspiel aus Wohnhaus, Hof, Stadl, früheren Stallbereichen, Nebengebäuden und Grundstück die Immobilie.

Welche ehemaligen Bauernhöfe sind im Südburgenland typisch?
Typisch sind frühere Hofstellen mit Wohnhaus, Stadl, Schuppen, Keller, Garten, Obstbäumen und früheren Stallbereichen in alten Dorflagen, an Ortsrändern, nahe Streuobstwiesen, Kellergassen, Waldsäumen oder kleineren Weingärten.

Worauf sollte man beim Kauf oder bei der Miete besonders achten?
Wichtig sind Zustand von Wohnhaus und Nebengebäuden, Dach, Feuchtigkeit, Mauerwerk, Keller, Zufahrt, Hofentwässerung, Widmung, Garten, frühere Stallbereiche und die tatsächliche Nutzbarkeit von Stadl oder Schuppen.

 

Fazit

Ein ehemaliger Bauernhof im Südburgenland verbindet Wohnhaus, Hofraum, Stadl, Garten und frühere Wirtschaftsbereiche mit der kleinteiligen Landschaft zwischen Pinkatal, Lafnitztal, Raabtal, Güssinger Hügelland, Streuobstwiesen und Waldsäumen. Er ist keine aktive Hofstelle im engeren Sinn, sondern ein ländliches Zuhause mit alter Substanz und nutzbaren Nebenräumen.

Gesucht wird ein Ort für Menschen, die Alltag nicht auf Wohnfläche reduzieren möchten. Wenn spät am Abend noch ein Glas auf dem Küchentisch steht, draußen der Apfelkorb neben der Tür wartet und der Hund zwischen Stiefeln und Schuppentor eingeschlafen ist, zeigt sich, warum ein ehemaliger Bauernhof im Südburgenland nicht wegen einzelner Räume gesucht wird, sondern wegen des Lebens, das zwischen Haus, Hof, Garten und alten Gebäuden Platz findet.

 

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